Seminar PlantUML Deployment-, Komponenten- und Netzwerkdiagramme

Technische Architektur wird verständlich, wenn Softwarebausteine, Laufzeitumgebungen, Netzsegmente und Kommunikationsbeziehungen gemeinsam betrachtet werden. Das Seminar kombiniert Komponenten-, Deployment- und Netzwerkdarstellungen zu konsistenten technischen Sichten.

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Kapitel 1: Komponentensicht und Schnittstellen
  • Kapitel 2: Deployment Nodes und Artefakte
  • Kapitel 3: Netzwerke und Kommunikationspfade
  • Kapitel 4: Sichten, Layout und Wiederverwendung
  • Kapitel 5: Technisches Architekturreview
  • Durchgängiges Praxisprojekt
  • Methodik

Zielgruppe

Software- und Solution-Architekten, System Engineers, DevOps- und Plattformteams, Infrastrukturverantwortliche, technische Betriebsdokumentationen und Security Engineers.

Voraussetzungen

Grundverständnis verteilter Anwendungen, Schnittstellen und Infrastruktur. Einfache PlantUML-Syntax sollte gelesen werden können; fehlende Grundlagen werden anhand vorbereiteter Beispiele aufgefrischt.

Lernziele

  • Komponenten, Schnittstellen und Abhängigkeiten strukturiert darstellen
  • Laufzeitknoten, Artefakte und Deployments nachvollziehbar zuordnen
  • Netzsegmente, Protokolle, Ports und Sicherheitsgrenzen angemessen modellieren
  • logische und physische Architektursichten konsistent verknüpfen
  • technische Diagramme modularisieren und für Betrieb sowie Reviews aufbereiten

Kapitel 1: Komponentensicht und Schnittstellen

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: fachliche und technische Komponenten abgrenzen, bereitgestellte und benötigte Schnittstellen kennzeichnen, Abhängigkeiten, Protokolle und Verantwortlichkeiten beschriften sowie zyklische oder unnötige Kopplungen sichtbar machen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: fachliche und technische Komponenten abgrenzen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: bereitgestellte und benötigte Schnittstellen kennzeichnen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Abhängigkeiten, Protokolle und Verantwortlichkeiten beschriften.
  4. Schritt 4 – Prüfen: zyklische oder unnötige Kopplungen sichtbar machen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Komponentensicht und Schnittstellen“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 2: Deployment Nodes und Artefakte

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: physische und virtuelle Laufzeitknoten unterscheiden, Artefakte, Prozesse und Containerinstanzen zuordnen, Umgebungen und Replikate übersichtlich abbilden sowie logische Komponenten mit Deployment-Elementen abgleichen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: physische und virtuelle Laufzeitknoten unterscheiden.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Artefakte, Prozesse und Containerinstanzen zuordnen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Umgebungen und Replikate übersichtlich abbilden.
  4. Schritt 4 – Prüfen: logische Komponenten mit Deployment-Elementen abgleichen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Deployment Nodes und Artefakte“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 3: Netzwerke und Kommunikationspfade

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Netzsegmente, Zonen und Gateways definieren, Kommunikationsrichtungen, Ports und Protokolle notieren, externe Zugriffe und Vertrauensgrenzen markieren sowie kritische End-to-End-Pfade nachvollziehbar hervorheben. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Netzsegmente, Zonen und Gateways definieren.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Kommunikationsrichtungen, Ports und Protokolle notieren.
  3. Schritt 3 – Erweitern: externe Zugriffe und Vertrauensgrenzen markieren.
  4. Schritt 4 – Prüfen: kritische End-to-End-Pfade nachvollziehbar hervorheben.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Netzwerke und Kommunikationspfade“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 4: Sichten, Layout und Wiederverwendung

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Übersichts- und Detailsichten aus gemeinsamen Definitionen erzeugen, Paketierung, Legenden und Layoutsteuerung einsetzen, wiederkehrende Infrastrukturbausteine als Makros kapseln sowie unterschiedliche Zielgruppen mit gefilterten Sichten versorgen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Übersichts- und Detailsichten aus gemeinsamen Definitionen erzeugen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Paketierung, Legenden und Layoutsteuerung einsetzen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: wiederkehrende Infrastrukturbausteine als Makros kapseln.
  4. Schritt 4 – Prüfen: unterschiedliche Zielgruppen mit gefilterten Sichten versorgen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Sichten, Layout und Wiederverwendung“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 5: Technisches Architekturreview

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Vollständigkeit von Komponenten und Schnittstellen prüfen, Deployment-Annahmen gegen Betriebsrealität kontrollieren, Netzwerk- und Sicherheitsinformationen auf angemessene Tiefe begrenzen sowie Review-Feststellungen in Quelltext und Konventionen zurückführen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Vollständigkeit von Komponenten und Schnittstellen prüfen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Deployment-Annahmen gegen Betriebsrealität kontrollieren.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Netzwerk- und Sicherheitsinformationen auf angemessene Tiefe begrenzen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Review-Feststellungen in Quelltext und Konventionen zurückführen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Technisches Architekturreview“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Durchgängiges Praxisprojekt

Eine mehrschichtige Anwendung wird als Komponentenübersicht, Deployment-Sicht und Netzwerkdarstellung modelliert. Gemeinsame Definitionen sorgen dafür, dass alle drei Diagramme dieselben Systeme und Beziehungen verwenden.

Methodik

Fachimpulse, Live-Coding, kommentierte Demonstrationen und schrittweise Übungen wechseln sich ab. Jede neue Technik wird zunächst an einem Minimalbeispiel geprüft, danach in das Gesamtprojekt übernommen und abschließend in einem strukturierten Review bewertet. Alle Übungen verwenden versionierbare Textquellen und reproduzierbare Render-Schritte.

Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmende: Software- und Solution-Architekten, System Engineers, DevOps- und Plattformteams, Infrastrukturverantwortliche, technische Betriebsdokumentationen und Security Engineers.
Voraussetzungen: Grundverständnis verteilter Anwendungen, Schnittstellen und Infrastruktur. Einfache PlantUML-Syntax sollte gelesen werden können; fehlende Grundlagen werden anhand vorbereiteter Beispiele aufgefrischt.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Live-Coding, Demonstrationen, praktische Übungen am System und strukturierte Reviews
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Formate mit Trainerteam vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmenden
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Digitale Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
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