Seminar REI3 – Automatisierung mit Triggern, Zeitplänen und Client-Ereignissen

Seminar / Training

Das Seminar entwickelt robuste Automatisierungen aus Relationstriggern, Backend-Funktionen, Zeitplänen und Client-Ereignissen und verbindet diese zu nachvollziehbaren Prozessketten.

Es entsteht ein automatisierter Geschäftsprozess mit synchronen und verzögerten Ausführungen, Benutzerreaktionen, Protokollierung und kontrollierter Fehlerbehandlung. Die Inhalte werden an einer isolierten Übungsinstanz oder an einem fachlich neutralen Beispielszenario erarbeitet.

Zielgruppe

Builder-Autoren, Prozessdigitalisierung, technische Key-User, Anwendungsbetreuung und Entwickler mit Verantwortung für Geschäftslogik.

Voraussetzungen

Sichere Kenntnisse in Datenmodellierung, Formularen und Queries; Grundkenntnisse in Funktionen und strukturiertem Testen sind hilfreich.

Inhaltsübersicht

  1. 1. Automatisierungsarchitektur
  2. 2. Relationstrigger und Datenregeln
  3. 3. Backend-Funktionen als Prozessbausteine
  4. 4. Zeitpläne und periodische Verarbeitung
  5. 5. Client-Ereignisse und Frontend-Reaktionen
  6. 6. Monitoring und Fehlerszenarien
  7. 7. Praxisfall und Qualitätskontrolle

1. Automatisierungsarchitektur

Prozessschritte werden nach Auslöser, Ausführungsort, Transaktion und Benutzerinteraktion klassifiziert. Im Mittelpunkt stehen Geschäftsereignisse, synchron oder verzögert, Frontend oder Backend, Transaktionsgrenzen. Als Arbeitsergebnis entsteht eine technische Ablaufskizze.

  1. Schritt 1 – Analyse: Prozessschritte werden nach Auslöser, Ausführungsort, Transaktion und Benutzerinteraktion klassifiziert. Dazu werden Geschäftsereignisse und synchron oder verzögert anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: synchron oder verzögert, Frontend oder Backend und Transaktionsgrenzen werden im Prozessmodell angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine technische Ablaufskizze. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

2. Relationstrigger und Datenregeln

Änderungen an Datensätzen lösen validierende, ergänzende oder nachgelagerte Aktionen aus. Im Mittelpunkt stehen Insert, Update, Delete, deferred Trigger. Als Arbeitsergebnis entsteht eine kontrollierte Datenautomatik.

  1. Schritt 1 – Analyse: Änderungen an Datensätzen lösen validierende, ergänzende oder nachgelagerte Aktionen aus. Dazu werden Insert und Update anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Update, Delete und deferred Trigger werden in Relationen und Backend-Funktionen angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine kontrollierte Datenautomatik. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

3. Backend-Funktionen als Prozessbausteine

Wiederverwendbare Funktionen kapseln Berechnungen, Statuswechsel, Prüfungen und Folgeaktionen. Im Mittelpunkt stehen Parameter, Rückgabewerte, Instanzfunktionen, Fehlerbehandlung. Als Arbeitsergebnis entsteht eine modulare Funktionsbibliothek.

  1. Schritt 1 – Analyse: Wiederverwendbare Funktionen kapseln Berechnungen, Statuswechsel, Prüfungen und Folgeaktionen. Dazu werden Parameter und Rückgabewerte anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Rückgabewerte, Instanzfunktionen und Fehlerbehandlung werden in Backend-Funktionen angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine modulare Funktionsbibliothek. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

4. Zeitpläne und periodische Verarbeitung

Regelmäßige Aufgaben werden idempotent, überwacht und mit klaren Laufzeitgrenzen ausgeführt. Im Mittelpunkt stehen Scheduler, Selektionsquery, Batch-Verarbeitung, Wiederanlauf. Als Arbeitsergebnis entsteht einen stabilen periodischen Job.

  1. Schritt 1 – Analyse: Regelmäßige Aufgaben werden idempotent, überwacht und mit klaren Laufzeitgrenzen ausgeführt. Dazu werden Scheduler und Selektionsquery anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Selektionsquery, Batch-Verarbeitung und Wiederanlauf werden im Builder und Administrationsbereich angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen stabilen periodischen Job. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

5. Client-Ereignisse und Frontend-Reaktionen

Benutzeroberflächen reagieren gezielt auf gespeicherte Änderungen, Navigation oder globale Ereignisse. Im Mittelpunkt stehen Client-Ereignis, Formkontext, Variablen, Benachrichtigung. Als Arbeitsergebnis entsteht eine nachvollziehbare Benutzerreaktion.

  1. Schritt 1 – Analyse: Benutzeroberflächen reagieren gezielt auf gespeicherte Änderungen, Navigation oder globale Ereignisse. Dazu werden Client-Ereignis und Formkontext anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Formkontext, Variablen und Benachrichtigung werden in Formularen und Frontend-Funktionen angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine nachvollziehbare Benutzerreaktion. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

6. Monitoring und Fehlerszenarien

Automatisierungen werden mit Testdaten, Protokollen und Rückfallwegen gegen Doppelverarbeitung und Teilfehler abgesichert. Im Mittelpunkt stehen Korrelationsmerkmal, Fehlerstatus, Retry, manuelle Nachbearbeitung. Als Arbeitsergebnis entsteht ein Betriebs- und Fehlerbehandlungskonzept.

  1. Schritt 1 – Analyse: Automatisierungen werden mit Testdaten, Protokollen und Rückfallwegen gegen Doppelverarbeitung und Teilfehler abgesichert. Dazu werden Korrelationsmerkmal und Fehlerstatus anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Fehlerstatus, Retry und manuelle Nachbearbeitung werden in einer Übungsinstanz angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein Betriebs- und Fehlerbehandlungskonzept. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

7. Praxisfall und Qualitätskontrolle

Die Einzelschritte werden in einem zusammenhängenden Übungsfall verbunden. Konfigurationen werden nicht nur funktional, sondern auch hinsichtlich Berechtigungen, Fehlerverhalten, Wartbarkeit und dokumentierter Wiederholbarkeit geprüft.

  • Einen Freigabeprozess mit Statuswechsel, Prüftrigger und Benachrichtigung implementieren.
  • Einen täglichen Job für fällige Datensätze mit Wiederanlauf und Protokollierung einrichten.
  • Ein Client-Ereignis verwenden, um offene Formulare nach einer Backend-Aktion gezielt zu aktualisieren.

Arbeitsweise

Kurze fachliche Einordnungen wechseln mit Demonstrationen und geführten Konfigurationsschritten. Jeder Themenblock endet mit einer Kontrollaufgabe, einem Negativtest und einer dokumentierten Prüfliste.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Builder-Autoren, Prozessdigitalisierung, technische Key-User, Anwendungsbetreuung und Entwickler mit Verantwortung für Geschäftslogik.
Voraussetzungen: Sichere Kenntnisse in Datenmodellierung, Formularen und Queries; Grundkenntnisse in Funktionen und strukturiertem Testen sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
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