Seminar REI3 – Datenmodellierung mit Relationen, Attributen und Beziehungen

Seminar / Training

Die Schulung vertieft relationale Modellierung in REI3 und behandelt Datentypen, Kardinalitäten, Presets, Indizes, Policies und Änderungsprotokolle als gemeinsame Architekturaufgabe.

Ein normalisiertes, performantes und sicher erweiterbares Datenmodell wird aus einem fachlichen Prozess abgeleitet und im Builder umgesetzt. Die Inhalte werden an einer isolierten Übungsinstanz oder an einem fachlich neutralen Beispielszenario erarbeitet.

Zielgruppe

Builder-Autoren, Solution-Architekten, Datenverantwortliche, technische Key-User und Anwendungsentwickler.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse des REI3 Builders; Basiswissen zu Tabellen, Datensätzen und Beziehungen wird vorausgesetzt.

Inhaltsübersicht

  1. 1. Fachobjekte und Normalisierung
  2. 2. Attribute und Datentypen
  3. 3. Beziehungen und Kardinalitäten
  4. 4. Presets, Indizes und Suchbarkeit
  5. 5. Policies, Änderungsprotokolle und Refactoring
  6. 6. Praxisfall und Qualitätskontrolle

1. Fachobjekte und Normalisierung

Geschäftsbegriffe werden in stabile Entitäten überführt und Mehrfachspeicherung wird vermieden. Im Mittelpunkt stehen Fachobjekt, Relation, Schlüssel, Normalisierung. Als Arbeitsergebnis entsteht ein fachlich nachvollziehbares Kernmodell.

  1. Schritt 1 – Analyse: Geschäftsbegriffe werden in stabile Entitäten überführt und Mehrfachspeicherung wird vermieden. Dazu werden Fachobjekt und Relation anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Relation, Schlüssel und Normalisierung werden im Datenmodell angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein fachlich nachvollziehbares Kernmodell. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

2. Attribute und Datentypen

Datentypen, Pflichtwerte, Standardwerte und Verschlüsselungsbedarf werden passend zur Bedeutung der Daten gewählt. Im Mittelpunkt stehen Text und Zahl, Datum und Zeit, Dateien, Pflichtwert. Als Arbeitsergebnis entsteht eine konsistente Attributdefinition.

  1. Schritt 1 – Analyse: Datentypen, Pflichtwerte, Standardwerte und Verschlüsselungsbedarf werden passend zur Bedeutung der Daten gewählt. Dazu werden Text und Zahl und Datum und Zeit anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Datum und Zeit, Dateien und Pflichtwert werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine konsistente Attributdefinition. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

3. Beziehungen und Kardinalitäten

1:1-, 1:n- und n:m-Beziehungen werden mit eindeutiger Richtung und Löschverhalten umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Beziehungsattribut, Kardinalität, Selbstbezug, Löschregel. Als Arbeitsergebnis entsteht ein belastbares Beziehungsmodell.

  1. Schritt 1 – Analyse: 1:1-, 1:n- und n:m-Beziehungen werden mit eindeutiger Richtung und Löschverhalten umgesetzt. Dazu werden Beziehungsattribut und Kardinalität anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Kardinalität, Selbstbezug und Löschregel werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein belastbares Beziehungsmodell. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

4. Presets, Indizes und Suchbarkeit

Wiederkehrende Werte und Zugriffsmuster werden mit Presets, Datenbankindizes und Textindizes unterstützt. Im Mittelpunkt stehen Preset, eindeutiger Index, zusammengesetzter Index, Textindex. Als Arbeitsergebnis entsteht ein auf reale Abfragen abgestimmtes Modell.

  1. Schritt 1 – Analyse: Wiederkehrende Werte und Zugriffsmuster werden mit Presets, Datenbankindizes und Textindizes unterstützt. Dazu werden Preset und eindeutiger Index anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: eindeutiger Index, zusammengesetzter Index und Textindex werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein auf reale Abfragen abgestimmtes Modell. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

5. Policies, Änderungsprotokolle und Refactoring

Zugriff, Nachvollziehbarkeit und spätere Strukturänderungen werden bereits im Modell berücksichtigt. Im Mittelpunkt stehen Relation Policy, Change Log, Migrationsschritt, Kompatibilität. Als Arbeitsergebnis entsteht ein dokumentiertes Modell mit Änderungsstrategie.

  1. Schritt 1 – Analyse: Zugriff, Nachvollziehbarkeit und spätere Strukturänderungen werden bereits im Modell berücksichtigt. Dazu werden Relation Policy und Change Log anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Change Log, Migrationsschritt und Kompatibilität werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein dokumentiertes Modell mit Änderungsstrategie. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

6. Praxisfall und Qualitätskontrolle

Die Einzelschritte werden in einem zusammenhängenden Übungsfall verbunden. Konfigurationen werden nicht nur funktional, sondern auch hinsichtlich Berechtigungen, Fehlerverhalten, Wartbarkeit und dokumentierter Wiederholbarkeit geprüft.

  • Ein Antrags- und Freigabemodell aus Fachanforderungen ableiten.
  • Kardinalitäten, Schlüssel, Pflichtfelder und Indizes im Builder umsetzen.
  • Eine Modelländerung mit Datenmigration und Rückfalloption entwerfen.

Arbeitsweise

Kurze fachliche Einordnungen wechseln mit Demonstrationen und geführten Konfigurationsschritten. Jeder Themenblock endet mit einer Kontrollaufgabe, einem Negativtest und einer dokumentierten Prüfliste.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Builder-Autoren, Solution-Architekten, Datenverantwortliche, technische Key-User und Anwendungsentwickler.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse des REI3 Builders; Basiswissen zu Tabellen, Datensätzen und Beziehungen wird vorausgesetzt.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
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Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
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