Dieses Seminar plant die Einführung von Stackfield als organisatorisches Veränderungsvorhaben. Zielbild, Governance, Pilot, Informationsraum, Vorlagen, Rollenqualifizierung, Kommunikation, Rolloutwellen und Stabilisierung werden zu einem realistischen Einführungsplan verbunden.
Inhaltsübersicht
- Einführungskommunikation und Veränderungsmanagement
- Governance, Namensregeln und Betriebsverantwortung
- Organisationsstruktur, Teams und Raumgruppen
- Pilot, Schulung und gestufter Rollout
- Bestandsaufnahme, Datenbereinigung und Migrationsdesign
- Führung mit Transparenz statt Mikromanagement
- Praxisübungen und Voraussetzungen
Zielgruppe und Lernziele
Zielgruppe: Projektleitungen für Einführungsvorhaben, Change Manager, Administratoren, Organisationsentwicklung und Führungskräfte.
- Ein klares Zielbild und messbare Einführungskriterien formulieren.
- Governance, Standards und Verantwortlichkeiten vor dem Rollout festlegen.
- Pilot und Schulung rollenbezogen planen.
- Widerstände, Schattenprozesse und Verbesserungen systematisch bearbeiten.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Einführungskommunikation und Veränderungsmanagement
Neue Arbeitsweisen werden verständlich begründet und mit konkreten Regeln eingeführt. Widerstände, Unsicherheiten und parallele Altwege werden aktiv bearbeitet.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Zielbild und Nutzenargumentation
- Stakeholder und Multiplikatoren
- Kommunikation, Unterstützung und Nachsteuerung
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Ausgangsprobleme, Zielbild und erwartete Verbesserungen konkret beschreiben.
- Betroffene Gruppen, Führungskräfte, Administratoren und Multiplikatoren identifizieren.
- Kommunikationsbotschaften, Nutzungsregeln und Einführungszeitplan rollenbezogen vorbereiten.
- Pilotfeedback, Sprechstunden und leicht zugängliche Hilfen organisieren.
- Parallele Schattenprozesse abbauen und Regeln anhand belastbarer Rückmeldungen nachschärfen.
Kapitel 2: Governance, Namensregeln und Betriebsverantwortung
Eine dauerhaft beherrschbare Plattform benötigt verbindliche Regeln. Raumarten, Namensschema, Eigentümerschaft, Module, Vorlagen, Archivierung und Ausnahmeverfahren werden als Betriebsmodell dokumentiert.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Governance-Gremien und Verantwortlichkeiten
- Standards für Räume und Inhalte
- Prüfung, Archivierung und Ausnahmen
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Entscheidungs-, Betriebs- und Fachverantwortung eindeutig zuordnen.
- Raumtypen, Namensschema, Pflichtrollen und zulässige Module definieren.
- Standards für Status, Felder, Vorlagen, Dateien und Wissensseiten festlegen.
- Regelmäßige Prüfungen und Archivierungsverfahren für veraltete Räume einrichten.
- Abweichungen und Sonderlösungen über ein dokumentiertes Ausnahmeverfahren steuern.
Kapitel 3: Organisationsstruktur, Teams und Raumgruppen
Die digitale Struktur orientiert sich an Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit, nicht blind am Organigramm. Teams und Raumgruppen erleichtern Zuweisung, Navigation und Berechtigungsverwaltung.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Strukturanalyse
- Teams und Raumgruppen
- Namens- und Verantwortungsregeln
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Abteilungen, Projekte, standortübergreifende Gruppen und externe Kooperationen aufnehmen.
- Entscheiden, welche Strukturen als Team, Raumgruppe, Raum oder Unterorganisation abgebildet werden.
- Teams für wiederkehrende Personengruppen anlegen und Verantwortliche bestimmen.
- Raumgruppen zur Navigation und Verwaltung logisch gliedern.
- Namensregeln, Eigentümerschaft und Prüfintervalle für die Struktur dokumentieren.
Kapitel 4: Pilot, Schulung und gestufter Rollout
Die Einführung wird als organisatorisches Vorhaben geplant. Ein Informationsraum, vorbereitete Vorlagen, Pilotgruppen, Rollenqualifizierung und verbindliche Nutzungsregeln schaffen Akzeptanz und Datenqualität.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Pilotgruppe und Erfolgskriterien
- Informations- und Schulungskonzept
- Rolloutwellen und Stabilisierung
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Pilotbereich, Schlüsselpersonen, typische Prozesse und messbare Erfolgskriterien auswählen.
- Organisationseinstellungen, Raumvorlagen, Rollen und einen zentralen Informationsraum vorbereiten.
- Anwender, Projektleitungen und Administratoren rollenbezogen qualifizieren.
- Weitere Bereiche in kontrollierten Wellen mit klarer Unterstützung und Rückmeldekanal einführen.
- Nutzung, Datenqualität, offene Probleme und Verbesserungen nach jeder Welle auswerten.
Kapitel 5: Bestandsaufnahme, Datenbereinigung und Migrationsdesign
Eine erfolgreiche Migration beginnt vor dem Import. Quellen, Datenqualität, Verantwortlichkeiten, Aufbewahrung und Zielstruktur werden geprüft, bevor Aufgaben oder Räume übernommen werden.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Quellsysteme und Datenumfang
- Bereinigung und Mapping
- Pilotmigration und Abnahme
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Quellsysteme, Tabellen, Dateiablagen, Kommunikationskanäle und verantwortliche Personen erfassen.
- Aktive, historische, doppelte und nicht mehr benötigte Inhalte klassifizieren.
- Felder, Status, Zuständigkeiten, Termine und Ablageorte auf die Stackfield-Zielstruktur abbilden.
- Eine begrenzte Pilotmigration mit repräsentativen Daten durchführen.
- Vollständigkeit, Rechte, Datumswerte, Verantwortlichkeiten und Suchbarkeit abnehmen.
Kapitel 6: Führung mit Transparenz statt Mikromanagement
Führungskräfte nutzen Status, Berichte und Portfolios, um Ziele, Prioritäten, Risiken und Entscheidungen sichtbar zu machen. Operative Detailsteuerung bleibt bei den verantwortlichen Teams.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Ziele und Prioritäten
- Steuerungsinformationen
- Entscheidungs- und Eskalationsrhythmus
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Geschäftliche Ziele in wenige nachvollziehbare Projekte, Meilensteine und Prioritäten übersetzen.
- Verantwortlichkeiten und erwartete Statusinformationen verbindlich vereinbaren.
- Berichte und Portfolios auf Abweichungen, Engpässe und Entscheidungsbedarf ausrichten.
- Eskalationen mit Auswirkung, Optionen, Empfehlung und Entscheidungstermin strukturieren.
- Regelmäßige Steuerungstermine mit vorbereiteten Daten und dokumentierten Beschlüssen durchführen.
Praxisübungen
- Ein Einführungszielbild mit Nutzen, Grenzen und Erfolgskriterien erstellen.
- Eine Pilotgruppe und einen gestuften Rolloutplan entwerfen.
- Eine Governance- und Kommunikationsmatrix für den Regelbetrieb ausarbeiten.
Voraussetzungen
Erfahrung mit Softwareeinführungen, Projektmanagement oder Organisationsentwicklung ist hilfreich.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Einführungsprojekt, Change Management und Plattformverantwortung |
| Voraussetzungen: | Erfahrung mit Softwareeinführungen, Projektmanagement oder Organisationsentwicklung ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fallbeispiele |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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