Seminar Stackfield On-Premise und Enterprise-Betrieb

Dieses dreitägige Seminar richtet Stackfield als kontrollierte Unternehmensplattform aus. On-Premise-Architektur, Installationsvoraussetzungen, Clients, Betrieb, Sicherung, Störungsmanagement, Unterorganisationen, SAML-basiertes Single Sign-On, API-Provisionierung und globale Kontrollen werden gemeinsam geplant.

Inhaltsübersicht

  1. On-Premise-Architektur und Installationsvoraussetzungen
  2. On-Premise-Betrieb, Clients und Störungsmanagement
  3. Enterprise-Strukturen, SSO und Provisionierung
  4. Authentifizierung, Verschlüsselung und Zugriffsschutz
  5. Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und Compliance-Regeln
  6. Nutzerverwaltung und Rollen auf Organisationsebene
  7. Enterprise-API für Organisationen, Nutzer und Räume
  8. Sichere und belastbare Integrationen
  9. Governance, Namensregeln und Betriebsverantwortung
  10. Praxisübungen und Voraussetzungen

Zielgruppe und Lernziele

Zielgruppe: Systemadministratoren, IT-Architekten, Enterprise-Administratoren, Infrastruktur- und Informationssicherheitsverantwortliche.

  • Eine tragfähige On-Premise-Zielarchitektur entwerfen.
  • Clientzugriff, Sicherung, Überwachung und Störungsmanagement regeln.
  • Enterprise-Strukturen, SSO und Provisionierung planen.
  • Sicherheits- und Compliancekontrollen in den Betrieb integrieren.

Seminarinhalte

Kapitel 1: On-Premise-Architektur und Installationsvoraussetzungen

Die technische Zielarchitektur wird aus Herstelleranforderungen, Nutzerzahl, Verfügbarkeit und Sicherheitsvorgaben abgeleitet. Windows-Server, MS SQL Server, IIS, Zertifikate, SMTP und optionale Telefoniekomponenten werden berücksichtigt.

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Server- und Datenbankkomponenten
  • Webzugriff, Zertifikate und Mail
  • Telefonie, Speicher und Skalierung

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Nutzerzahl, Gleichzeitigkeit, Datenvolumen und Verfügbarkeitsanforderungen erfassen.
  2. Windows-Server, MS SQL Server, IIS und erforderliche Laufzeitkomponenten dimensionieren.
  3. Domain, gültiges Zertifikat, HTTPS-Zugriff und SMTP-Anbindung vorbereiten.
  4. Für Audio- und Videotelefonie die zusätzlichen Linux-Komponenten und Netzwerkwege einplanen.
  5. Speicher, Datensicherung, Wiederherstellung und Wachstum als Betriebskonzept dokumentieren.

Kapitel 2: On-Premise-Betrieb, Clients und Störungsmanagement

Nach der Installation müssen Betrieb, Zugriff, Sicherung, Überwachung, Änderungen und Supportwege geregelt sein. Browser, Desktop-App und Mobile-App werden auf die eigene Instanz ausgerichtet.

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Verbindung und Clientverteilung
  • Betriebsüberwachung und Sicherung
  • Änderungen, Störungen und Wiederanlauf

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Eigene URL und Verbindungseinstellungen für Browser, Desktop- und Mobile-App testen.
  2. Desktop-Anwendung bei Bedarf zentral paketieren und über Softwareverteilung bereitstellen.
  3. Überwachung für Webserver, Datenbank, Speicher, Zertifikate und Mailversand definieren.
  4. Datensicherung und Wiederherstellung technisch testen und Verantwortlichkeiten festlegen.
  5. Störungen, Änderungen, Aktualisierungen und Eskalationen in einem Betriebsverfahren dokumentieren.

Kapitel 3: Enterprise-Strukturen, SSO und Provisionierung

Unterorganisationen, zentrale Verwaltung, SAML-basierte Anmeldung und API-gestützte Provisionierung werden als zusammenhängendes Enterprise-Betriebsmodell geplant.

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Dach- und Unterorganisationen
  • Single Sign-On
  • Provisionierung und globale Kontrollen

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Standorte, Gesellschaften oder getrennte Verantwortungsbereiche auf Eignung für Unterorganisationen prüfen.
  2. Vererbte und lokal abweichende Einstellungen zwischen Dach- und Unterorganisationen festlegen.
  3. SAML-basierte Anmeldung mit Identitätsquelle, Attributen und Ausnahmeprozess planen.
  4. Provisionierung von Nutzern, Räumen und Mitgliedschaften über die API konzipieren.
  5. Globale Exporte, Compliancebestätigung und administrative Zuständigkeiten in den Regelbetrieb überführen.

Kapitel 4: Authentifizierung, Verschlüsselung und Zugriffsschutz

Sicherheitsfunktionen werden anhand von Schutzbedarf und Betriebsmodell ausgewählt. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Passwortregeln, Zugriffsbeschränkungen und Single Sign-On werden in ein abgestimmtes Konzept eingebettet.

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Authentifizierung und Kontoschutz
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  • Zugriffsbeschränkungen und SSO

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Schutzbedarf, Nutzergruppen und Zugriffswege der Organisation erfassen.
  2. Zwei-Faktor-Authentifizierung und angemessene Passwortvorgaben verbindlich festlegen.
  3. Entscheiden, welche Räume Ende-zu-Ende verschlüsselt betrieben werden und welche Folgen dies hat.
  4. IP-Beschränkungen oder Single Sign-On nach Infrastruktur und Betriebsmodell planen.
  5. Anmeldeprotokolle, unbekannte Geräte und administrative Sicherheitsänderungen regelmäßig kontrollieren.

Kapitel 5: Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und Compliance-Regeln

Technische Möglichkeiten werden mit organisatorischen Pflichten verbunden. Auftragsverarbeitung, Datenstandort, Rollen, Protokolle, Exporte und interne Nutzungsregeln werden zu einem prüfbaren Kontrollrahmen zusammengeführt.

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Datenschutzorganisation
  • Protokolle und Exporte
  • Nutzungsregeln und Kontrollen

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Verantwortlichkeiten für Datenschutz, Informationssicherheit, Administration und Fachbereiche festlegen.
  2. Vertragliche und organisatorische Anforderungen für die Verarbeitung von Daten dokumentieren.
  3. Zugriffs-, Verlaufs- und Mitgliederinformationen nach festem Anlass oder Rhythmus auswerten.
  4. Interne Nutzungsregeln, Freigaben und verbotene Ablagen verständlich festlegen.
  5. Kontrollen, Abweichungsbehandlung und Nachweise in einem wiederholbaren Verfahren verankern.

Kapitel 6: Nutzerverwaltung und Rollen auf Organisationsebene

Einladungen, Rollenwechsel, Deaktivierung und Austritt werden als kontrollierter Lebenszyklus verwaltet. Administrative Rechte werden auf wenige geeignete Personen begrenzt.

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Einladung und Rollenwahl
  • Änderung und Deaktivierung
  • Kontroll- und Austrittsprozess

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Für neue Personen Rolle, Organisation, Teams und erforderliche Räume vor der Einladung festlegen.
  2. Einladungen mit der passenden Authentifizierungsmethode und klaren internen Hinweisen versenden.
  3. Rollenänderungen und Teamzugehörigkeiten nach einem dokumentierten Freigabeprozess durchführen.
  4. Inaktive oder ausgeschiedene Nutzer zeitnah deaktivieren und offene Zuständigkeiten übertragen.
  5. Mitgliederlisten und letzte Anmeldungen regelmäßig auf Auffälligkeiten prüfen.

Kapitel 7: Enterprise-API für Organisationen, Nutzer und Räume

Administrative Prozesse werden über die Enterprise-Schnittstellen automatisiert. Typische Vorgänge sind Nutzer hinzufügen, entfernen oder deaktivieren, Räume erstellen oder archivieren sowie Einstellungen steuern.

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Administrative API-Bereiche
  • Provisionierungslogik
  • Berechtigungen und Rückmeldungen

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Den manuellen Lebenszyklus von Nutzer, Organisation, Team und Raum vollständig aufnehmen.
  2. Automatisierbare Schritte von genehmigungspflichtigen Entscheidungen trennen.
  3. API-Kommandos, erforderliche Kennungen und zulässige Parameter dem Prozess zuordnen.
  4. Provisionierung zunächst mit Testnutzern und Testorganisationen ausführen.
  5. Erfolg, Teilfehler und Rückabwicklung in einem nachvollziehbaren Protokoll festhalten.

Kapitel 8: Sichere und belastbare Integrationen

Automatisierung wird mit Geheimnisschutz, Eingabeprüfung, Fehlerbehandlung, Protokollierung und Betriebsverantwortung abgesichert. Technische Machbarkeit allein genügt nicht.

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Schutz der Zugangsdaten
  • Validierung und Fehlerbehandlung
  • Protokollierung und Betrieb

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. POST-URLs und administrative Zugangsinformationen als schützenswerte Geheimnisse behandeln.
  2. Eingaben auf Pflichtfelder, Datumsformate, Personen, Status und benutzerdefinierte Felder prüfen.
  3. Fehlercodes, Begrenzungen und Wiederholungsstrategie ohne unkontrollierte Duplikate berücksichtigen.
  4. Technische und fachliche Protokolle mit eindeutiger Vorgangskennung führen.
  5. Verantwortung, Überwachung, Änderung, Test und Abschaltung der Integration dokumentieren.

Kapitel 9: Governance, Namensregeln und Betriebsverantwortung

Eine dauerhaft beherrschbare Plattform benötigt verbindliche Regeln. Raumarten, Namensschema, Eigentümerschaft, Module, Vorlagen, Archivierung und Ausnahmeverfahren werden als Betriebsmodell dokumentiert.

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Governance-Gremien und Verantwortlichkeiten
  • Standards für Räume und Inhalte
  • Prüfung, Archivierung und Ausnahmen

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Entscheidungs-, Betriebs- und Fachverantwortung eindeutig zuordnen.
  2. Raumtypen, Namensschema, Pflichtrollen und zulässige Module definieren.
  3. Standards für Status, Felder, Vorlagen, Dateien und Wissensseiten festlegen.
  4. Regelmäßige Prüfungen und Archivierungsverfahren für veraltete Räume einrichten.
  5. Abweichungen und Sonderlösungen über ein dokumentiertes Ausnahmeverfahren steuern.

Praxisübungen

  1. Eine Architektur- und Portmatrix für eine Beispielumgebung erstellen.
  2. Einen Betriebs- und Wiederanlaufplan ausarbeiten.
  3. Einen SSO- und Provisionierungsprozess mit Ausnahmefällen modellieren.

Voraussetzungen

Fundierte Kenntnisse in Windows Server, MS SQL Server, IIS, Netzwerken, Zertifikaten und Identitätsmanagement.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemadministration, IT-Architektur und Enterprise-Betrieb
Voraussetzungen: Fundierte Kenntnisse in Windows Server, MS SQL Server, IIS, Netzwerken, Zertifikaten und Identitätsmanagement.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fallbeispiele
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
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Linz 3 Tage
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