Dieses dreitägige Seminar richtet Stackfield als kontrollierte Unternehmensplattform aus. On-Premise-Architektur, Installationsvoraussetzungen, Clients, Betrieb, Sicherung, Störungsmanagement, Unterorganisationen, SAML-basiertes Single Sign-On, API-Provisionierung und globale Kontrollen werden gemeinsam geplant.
Inhaltsübersicht
- On-Premise-Architektur und Installationsvoraussetzungen
- On-Premise-Betrieb, Clients und Störungsmanagement
- Enterprise-Strukturen, SSO und Provisionierung
- Authentifizierung, Verschlüsselung und Zugriffsschutz
- Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und Compliance-Regeln
- Nutzerverwaltung und Rollen auf Organisationsebene
- Enterprise-API für Organisationen, Nutzer und Räume
- Sichere und belastbare Integrationen
- Governance, Namensregeln und Betriebsverantwortung
- Praxisübungen und Voraussetzungen
Zielgruppe und Lernziele
Zielgruppe: Systemadministratoren, IT-Architekten, Enterprise-Administratoren, Infrastruktur- und Informationssicherheitsverantwortliche.
- Eine tragfähige On-Premise-Zielarchitektur entwerfen.
- Clientzugriff, Sicherung, Überwachung und Störungsmanagement regeln.
- Enterprise-Strukturen, SSO und Provisionierung planen.
- Sicherheits- und Compliancekontrollen in den Betrieb integrieren.
Seminarinhalte
Kapitel 1: On-Premise-Architektur und Installationsvoraussetzungen
Die technische Zielarchitektur wird aus Herstelleranforderungen, Nutzerzahl, Verfügbarkeit und Sicherheitsvorgaben abgeleitet. Windows-Server, MS SQL Server, IIS, Zertifikate, SMTP und optionale Telefoniekomponenten werden berücksichtigt.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Server- und Datenbankkomponenten
- Webzugriff, Zertifikate und Mail
- Telefonie, Speicher und Skalierung
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Nutzerzahl, Gleichzeitigkeit, Datenvolumen und Verfügbarkeitsanforderungen erfassen.
- Windows-Server, MS SQL Server, IIS und erforderliche Laufzeitkomponenten dimensionieren.
- Domain, gültiges Zertifikat, HTTPS-Zugriff und SMTP-Anbindung vorbereiten.
- Für Audio- und Videotelefonie die zusätzlichen Linux-Komponenten und Netzwerkwege einplanen.
- Speicher, Datensicherung, Wiederherstellung und Wachstum als Betriebskonzept dokumentieren.
Kapitel 2: On-Premise-Betrieb, Clients und Störungsmanagement
Nach der Installation müssen Betrieb, Zugriff, Sicherung, Überwachung, Änderungen und Supportwege geregelt sein. Browser, Desktop-App und Mobile-App werden auf die eigene Instanz ausgerichtet.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Verbindung und Clientverteilung
- Betriebsüberwachung und Sicherung
- Änderungen, Störungen und Wiederanlauf
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Eigene URL und Verbindungseinstellungen für Browser, Desktop- und Mobile-App testen.
- Desktop-Anwendung bei Bedarf zentral paketieren und über Softwareverteilung bereitstellen.
- Überwachung für Webserver, Datenbank, Speicher, Zertifikate und Mailversand definieren.
- Datensicherung und Wiederherstellung technisch testen und Verantwortlichkeiten festlegen.
- Störungen, Änderungen, Aktualisierungen und Eskalationen in einem Betriebsverfahren dokumentieren.
Kapitel 3: Enterprise-Strukturen, SSO und Provisionierung
Unterorganisationen, zentrale Verwaltung, SAML-basierte Anmeldung und API-gestützte Provisionierung werden als zusammenhängendes Enterprise-Betriebsmodell geplant.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Dach- und Unterorganisationen
- Single Sign-On
- Provisionierung und globale Kontrollen
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Standorte, Gesellschaften oder getrennte Verantwortungsbereiche auf Eignung für Unterorganisationen prüfen.
- Vererbte und lokal abweichende Einstellungen zwischen Dach- und Unterorganisationen festlegen.
- SAML-basierte Anmeldung mit Identitätsquelle, Attributen und Ausnahmeprozess planen.
- Provisionierung von Nutzern, Räumen und Mitgliedschaften über die API konzipieren.
- Globale Exporte, Compliancebestätigung und administrative Zuständigkeiten in den Regelbetrieb überführen.
Kapitel 4: Authentifizierung, Verschlüsselung und Zugriffsschutz
Sicherheitsfunktionen werden anhand von Schutzbedarf und Betriebsmodell ausgewählt. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Passwortregeln, Zugriffsbeschränkungen und Single Sign-On werden in ein abgestimmtes Konzept eingebettet.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Authentifizierung und Kontoschutz
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
- Zugriffsbeschränkungen und SSO
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Schutzbedarf, Nutzergruppen und Zugriffswege der Organisation erfassen.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung und angemessene Passwortvorgaben verbindlich festlegen.
- Entscheiden, welche Räume Ende-zu-Ende verschlüsselt betrieben werden und welche Folgen dies hat.
- IP-Beschränkungen oder Single Sign-On nach Infrastruktur und Betriebsmodell planen.
- Anmeldeprotokolle, unbekannte Geräte und administrative Sicherheitsänderungen regelmäßig kontrollieren.
Kapitel 5: Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und Compliance-Regeln
Technische Möglichkeiten werden mit organisatorischen Pflichten verbunden. Auftragsverarbeitung, Datenstandort, Rollen, Protokolle, Exporte und interne Nutzungsregeln werden zu einem prüfbaren Kontrollrahmen zusammengeführt.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Datenschutzorganisation
- Protokolle und Exporte
- Nutzungsregeln und Kontrollen
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Verantwortlichkeiten für Datenschutz, Informationssicherheit, Administration und Fachbereiche festlegen.
- Vertragliche und organisatorische Anforderungen für die Verarbeitung von Daten dokumentieren.
- Zugriffs-, Verlaufs- und Mitgliederinformationen nach festem Anlass oder Rhythmus auswerten.
- Interne Nutzungsregeln, Freigaben und verbotene Ablagen verständlich festlegen.
- Kontrollen, Abweichungsbehandlung und Nachweise in einem wiederholbaren Verfahren verankern.
Kapitel 6: Nutzerverwaltung und Rollen auf Organisationsebene
Einladungen, Rollenwechsel, Deaktivierung und Austritt werden als kontrollierter Lebenszyklus verwaltet. Administrative Rechte werden auf wenige geeignete Personen begrenzt.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Einladung und Rollenwahl
- Änderung und Deaktivierung
- Kontroll- und Austrittsprozess
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Für neue Personen Rolle, Organisation, Teams und erforderliche Räume vor der Einladung festlegen.
- Einladungen mit der passenden Authentifizierungsmethode und klaren internen Hinweisen versenden.
- Rollenänderungen und Teamzugehörigkeiten nach einem dokumentierten Freigabeprozess durchführen.
- Inaktive oder ausgeschiedene Nutzer zeitnah deaktivieren und offene Zuständigkeiten übertragen.
- Mitgliederlisten und letzte Anmeldungen regelmäßig auf Auffälligkeiten prüfen.
Kapitel 7: Enterprise-API für Organisationen, Nutzer und Räume
Administrative Prozesse werden über die Enterprise-Schnittstellen automatisiert. Typische Vorgänge sind Nutzer hinzufügen, entfernen oder deaktivieren, Räume erstellen oder archivieren sowie Einstellungen steuern.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Administrative API-Bereiche
- Provisionierungslogik
- Berechtigungen und Rückmeldungen
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Den manuellen Lebenszyklus von Nutzer, Organisation, Team und Raum vollständig aufnehmen.
- Automatisierbare Schritte von genehmigungspflichtigen Entscheidungen trennen.
- API-Kommandos, erforderliche Kennungen und zulässige Parameter dem Prozess zuordnen.
- Provisionierung zunächst mit Testnutzern und Testorganisationen ausführen.
- Erfolg, Teilfehler und Rückabwicklung in einem nachvollziehbaren Protokoll festhalten.
Kapitel 8: Sichere und belastbare Integrationen
Automatisierung wird mit Geheimnisschutz, Eingabeprüfung, Fehlerbehandlung, Protokollierung und Betriebsverantwortung abgesichert. Technische Machbarkeit allein genügt nicht.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Schutz der Zugangsdaten
- Validierung und Fehlerbehandlung
- Protokollierung und Betrieb
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- POST-URLs und administrative Zugangsinformationen als schützenswerte Geheimnisse behandeln.
- Eingaben auf Pflichtfelder, Datumsformate, Personen, Status und benutzerdefinierte Felder prüfen.
- Fehlercodes, Begrenzungen und Wiederholungsstrategie ohne unkontrollierte Duplikate berücksichtigen.
- Technische und fachliche Protokolle mit eindeutiger Vorgangskennung führen.
- Verantwortung, Überwachung, Änderung, Test und Abschaltung der Integration dokumentieren.
Kapitel 9: Governance, Namensregeln und Betriebsverantwortung
Eine dauerhaft beherrschbare Plattform benötigt verbindliche Regeln. Raumarten, Namensschema, Eigentümerschaft, Module, Vorlagen, Archivierung und Ausnahmeverfahren werden als Betriebsmodell dokumentiert.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Governance-Gremien und Verantwortlichkeiten
- Standards für Räume und Inhalte
- Prüfung, Archivierung und Ausnahmen
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Entscheidungs-, Betriebs- und Fachverantwortung eindeutig zuordnen.
- Raumtypen, Namensschema, Pflichtrollen und zulässige Module definieren.
- Standards für Status, Felder, Vorlagen, Dateien und Wissensseiten festlegen.
- Regelmäßige Prüfungen und Archivierungsverfahren für veraltete Räume einrichten.
- Abweichungen und Sonderlösungen über ein dokumentiertes Ausnahmeverfahren steuern.
Praxisübungen
- Eine Architektur- und Portmatrix für eine Beispielumgebung erstellen.
- Einen Betriebs- und Wiederanlaufplan ausarbeiten.
- Einen SSO- und Provisionierungsprozess mit Ausnahmefällen modellieren.
Voraussetzungen
Fundierte Kenntnisse in Windows Server, MS SQL Server, IIS, Netzwerken, Zertifikaten und Identitätsmanagement.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Systemadministration, IT-Architektur und Enterprise-Betrieb |
| Voraussetzungen: | Fundierte Kenntnisse in Windows Server, MS SQL Server, IIS, Netzwerken, Zertifikaten und Identitätsmanagement. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fallbeispiele |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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