Dieses dreitägige Seminar bildet den vollständigen Projektlebenszyklus in Stackfield ab. Projektraum, Aufgabenstruktur, Zeitplan, Abhängigkeiten, Kommunikation, Dokumentation, Termine, Status, Berichte, Zeiterfassung und Portfolioübergabe werden zu einem durchgängigen Steuerungsmodell verbunden.
Inhaltsübersicht
- Plattformlogik, Organisationen und Räume
- Projekträume und Projektdetails
- Aufgaben vollständig und eindeutig erfassen
- Statusmodell, benutzerdefinierte Felder und Aufgabenansichten
- Zeitplan, Abhängigkeiten und Meilensteine
- Raumkommunikation, Kommentare und Erwähnungen
- Besprechungen von der Agenda bis zur Nachverfolgung
- Dateien, Ordner, Versionen und visuelles Feedback
- Berichte, Filter und raumübergreifende Auswertungen
- Zeitschätzungen, Timer und Zeitberichte
- Projektportfolios und Multiprojektübersicht
- Governance, Namensregeln und Betriebsverantwortung
- Praxisübungen und Voraussetzungen
Zielgruppe und Lernziele
Zielgruppe: Projektleitungen, Teilprojektleitungen, PMO, Scrum Master mit hybridem Umfeld und Projektkoordinatoren.
- Einen Projektraum mit belastbarer Struktur aufbauen.
- Aufgaben, Zeitplan, Meilensteine und Abhängigkeiten konsistent planen.
- Kommunikation, Besprechungen, Dateien und Wissen im Projektkontext führen.
- Fortschritt, Aufwand, Risiken und Eskalationen über Berichte steuern.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Plattformlogik, Organisationen und Räume
Die grundlegende Struktur von Stackfield wird aus Sicht von Anwendern, Projektverantwortlichen und Administratoren eingeordnet. Im Mittelpunkt steht die klare Trennung zwischen persönlichem Nutzerkonto, Organisation, Team, Raumgruppe, Raum und aktiviertem Modul.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Nutzerkonto und Organisation
- Raumtypen und Raumgruppen
- Aktivierbare Module und Informationsorte
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Das persönliche Nutzerkonto von der Mitgliedschaft in einer oder mehreren Organisationen abgrenzen.
- Organisationen, Teams und Raumgruppen als Ebenen der Zusammenarbeit gegenüberstellen.
- Normale Räume, globale Räume und Projekträume anhand typischer Einsatzfälle unterscheiden.
- Kommunikation, Aufgaben, Dateien, Seiten, Whiteboards, Kalender und Zeitplan den passenden Modulen zuordnen.
- Für einen Beispielprozess eine schlanke Raum- und Modulstruktur festlegen und Überfrachtung vermeiden.
Kapitel 2: Projekträume und Projektdetails
Projekträume bündeln Planung, Kommunikation, Aufgaben, Dateien und Statusinformationen. Projektdetails werden als kompakte Steuerungsfläche verwendet, ohne parallele Schattenlisten aufzubauen.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Projektstammdaten
- Fortschritt und Statuskommunikation
- Verknüpfte Projektinformationen
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Für ein Vorhaben einen Projektraum mit eindeutigem Zweck und Verantwortungsbereich anlegen.
- Projektstammdaten, Laufzeit, Status und relevante Notizen strukturiert pflegen.
- Aufgaben, Meilensteine, Termine und Dateien so anlegen, dass die Projektdetails belastbare Aussagen ermöglichen.
- Statusmeldungen in einem festen Rhythmus aktualisieren und Abweichungen benennen.
- Projektinformationen für Team, Auftraggeber und Portfolioebene konsistent halten.
Kapitel 3: Aufgaben vollständig und eindeutig erfassen
Aufgaben werden als verbindliche Arbeitseinheiten aufgebaut. Titel, Beschreibung, Verantwortlichkeit, Fälligkeit, Unteraufgaben, Abonnenten, Anhänge und Kommentare werden so eingesetzt, dass Rückfragen und Doppelarbeit sinken.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Aufgabenkarte und Pflichtinformationen
- Verantwortlichkeiten und Termine
- Unteraufgaben, Anhänge und Kommentare
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Eine Aufgabe mit eindeutigem Ergebnistitel statt einer unklaren Tätigkeitsbeschreibung anlegen.
- Beschreibung, Zuweisung, Abonnenten und Fälligkeit entsprechend der Verantwortungsstruktur ergänzen.
- Größere Arbeitspakete in prüfbare Unteraufgaben mit eigenen Zuständigkeiten zerlegen.
- Dateien, Seiten, Termine und andere Einträge kontextbezogen verknüpfen.
- Bearbeitungsstand und Entscheidungen über Statuswechsel und Kommentare nachvollziehbar dokumentieren.
Kapitel 4: Statusmodell, benutzerdefinierte Felder und Aufgabenansichten
Ein Aufgabenraum wird an reale Prozesse angepasst. Statusspalten, Pflichtfelder, Auswahllisten, Datumsfelder und weitere benutzerdefinierte Felder schaffen eine einheitliche Datenqualität; Kanban-, Listen-, Kalender- und Zeitplanansichten unterstützen unterschiedliche Steuerungsfragen.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Status und Kanban-Struktur
- Benutzerdefinierte Felder
- Listen, Filter und Gruppierungen
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Den tatsächlichen Bearbeitungsprozess aufnehmen und auf wenige eindeutige Status abbilden.
- Statusspalten in einer logischen Reihenfolge anlegen und den Abschlussstatus erhalten.
- Benutzerdefinierte Felder nach Informationsbedarf auswählen, benennen und bei Bedarf als Pflichtfeld definieren.
- Listenansicht, Kanban-Board, Filter und Gruppierungen für operative und steuernde Rollen konfigurieren.
- Die Struktur mit Beispieldaten prüfen und unnötige Felder oder parallele Ablagen entfernen.
Kapitel 5: Zeitplan, Abhängigkeiten und Meilensteine
Der Zeitplan verbindet Aufgaben, Zeiträume und Abhängigkeiten zu einer steuerbaren Projektplanung. Änderungen werden nicht nur grafisch dargestellt, sondern auf ihre Auswirkungen auf Folgeaufgaben und Liefertermine geprüft.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Zeitliche Struktur
- Abhängigkeiten und Meilensteine
- Pflege und Planabweichungen
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Projektphasen und Arbeitspakete in Aufgaben mit realistischen Start- und Enddaten überführen.
- Abhängigkeiten nur dort setzen, wo ein echter sachlicher oder zeitlicher Zusammenhang besteht.
- Meilensteine für Freigaben, Lieferpunkte und Entscheidungszeitpunkte definieren.
- Den Zeitplan auf Lücken, Überschneidungen und unklare Verantwortlichkeiten prüfen.
- Planänderungen im Team abstimmen und Auswirkungen auf nachgelagerte Aufgaben dokumentieren.
Kapitel 6: Raumkommunikation, Kommentare und Erwähnungen
Kurze Abstimmungen, kontextbezogene Kommentare und gezielte Erwähnungen werden voneinander abgegrenzt. So bleibt Kommunikation auffindbar, ohne dass Aufgaben oder Entscheidungen in flüchtigen Nachrichten verschwinden.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Raumchat und Aktivitätsstrom
- Kommentare am Arbeitselement
- Erwähnungen, Fragen und Reaktionen
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Für eine Information entscheiden, ob sie in den Raumchat, einen Kommentar oder eine Diskussion gehört.
- Nachrichten klar formatieren und auf bestehende Einträge statt auf lose Wiederholungen verweisen.
- Rückfragen direkt an der Aufgabe, Datei, Seite oder dem Termin stellen.
- Erwähnungen und Fragen gezielt verwenden, ohne unnötige Benachrichtigungen auszulösen.
- Reaktionen für kurze Bestätigungen nutzen und entscheidungsrelevante Inhalte schriftlich festhalten.
Kapitel 7: Besprechungen von der Agenda bis zur Nachverfolgung
Termine, Agenda, Besprechungsunterlagen, Protokoll und Folgeaufgaben werden als durchgängiger Prozess aufgebaut. Dadurch bleibt nachvollziehbar, was vorbereitet, entschieden und anschließend umgesetzt wurde.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Vorbereitung und Agenda
- Durchführung und Protokoll
- Aufgaben und Nachverfolgung
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Einen Termin mit Ziel, Agenda, Teilnehmerkreis und vorbereitenden Unterlagen anlegen.
- Agenda-Punkte nach Information, Beratung und Entscheidung unterscheiden.
- Während der Besprechung Ergebnisse in einer Seite oder einem geeigneten Arbeitselement festhalten.
- Beschlüsse mit Verantwortlichen, Fristen und gegebenenfalls Abnahme als Aufgaben erfassen.
- Offene Punkte über Meine Woche, Berichte oder einen Folgetermin nachverfolgen.
Kapitel 8: Dateien, Ordner, Versionen und visuelles Feedback
Dateien werden zentral, nachvollziehbar und kontextbezogen verwaltet. Ordnerstruktur, Versionierung, Kommentare und Marker ersetzen unkontrollierte Dateikopien und verstreute Rückmeldungen.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Ablage und Ordnerstruktur
- Versionen und lokale Bearbeitung
- Kommentare, Marker und Suche
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Eine flache, verständliche Ordnerstruktur mit verbindlichen Benennungsregeln festlegen.
- Dateien im passenden Raum oder direkt am zugehörigen Arbeitselement ablegen.
- Neue Bearbeitungsstände als Version statt als neue Datei mit Namenszusätzen hochladen.
- Kommentare und Marker für konkrete Rückmeldungen an Bildern oder Dokumentbereichen verwenden.
- Dateien über Modul, Suche, Filter und Kontextverknüpfungen zuverlässig wiederfinden.
Kapitel 9: Berichte, Filter und raumübergreifende Auswertungen
Berichte werden aus konkreten Steuerungsfragen abgeleitet. Gespeicherte Ansichten, Filter, Gruppierungen und Spalten liefern wiederholbare Übersichten für operative Teams, Projektleitungen und Führungskräfte.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Steuerungsfragen und Datenbasis
- Filter, Spalten und Gruppierungen
- Gespeicherte Berichte und Exporte
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Eine präzise Frage formulieren, etwa nach überfälligen Aufgaben, offenen Freigaben oder Auslastung.
- Die benötigten Räume, Status, Personen, Zeiträume und Felder als Filterkriterien festlegen.
- Relevante Spalten einblenden und Ergebnisse sinnvoll gruppieren und sortieren.
- Die Ansicht unter einem eindeutigen Namen speichern und bei Bedarf als Favorit bereitstellen.
- Berichtsergebnisse prüfen, exportieren und einen festen Aktualisierungsrhythmus vereinbaren.
Kapitel 10: Zeitschätzungen, Timer und Zeitberichte
Zeiterfassung wird mit Aufgaben und Projekten verknüpft. Schätzungen, manuelle Einträge, Timer und Beschreibungen liefern eine nachvollziehbare Datengrundlage für Aufwand, Nachkalkulation und Kapazitätsentscheidungen.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Schätzungen und Erfassungsregeln
- Timer und manuelle Einträge
- Auswertung und Datenqualität
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Zweck, Granularität und verbindliche Regeln der Zeiterfassung festlegen.
- Für geeignete Aufgaben realistische Zeitschätzungen hinterlegen.
- Arbeitszeit per Timer oder manuellem Eintrag erfassen und mit einer aussagekräftigen Beschreibung versehen.
- Fehlende, doppelte oder unplausible Einträge regelmäßig kontrollieren.
- Zeitberichte nach Person, Raum, Aufgabe und Zeitraum auswerten und mit Schätzungen vergleichen.
Kapitel 11: Projektportfolios und Multiprojektübersicht
Mehrere Projekte werden anhand einheitlicher Kriterien zusammengeführt. Portfolios dienen der Priorisierung und Eskalation, nicht der Verdoppelung operativer Detailarbeit.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Portfoliozuschnitt
- Einheitliche Projektinformationen
- Priorisierung und Eskalation
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Den Zweck eines Portfolios festlegen, beispielsweise Bereichssteuerung, Programm oder Kundenübersicht.
- Geeignete Projekträume aufnehmen und einheitliche Mindestinformationen vereinbaren.
- Fortschritt, Termine, Verantwortlichkeiten und Statusmeldungen projektübergreifend vergleichen.
- Abweichungen nach Dringlichkeit, Auswirkung und Entscheidungsbedarf klassifizieren.
- Eine regelmäßige Portfoliobesprechung mit klarer Vor- und Nachbereitung etablieren.
Kapitel 12: Governance, Namensregeln und Betriebsverantwortung
Eine dauerhaft beherrschbare Plattform benötigt verbindliche Regeln. Raumarten, Namensschema, Eigentümerschaft, Module, Vorlagen, Archivierung und Ausnahmeverfahren werden als Betriebsmodell dokumentiert.
Inhaltsübersicht des Kapitels
- Governance-Gremien und Verantwortlichkeiten
- Standards für Räume und Inhalte
- Prüfung, Archivierung und Ausnahmen
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Entscheidungs-, Betriebs- und Fachverantwortung eindeutig zuordnen.
- Raumtypen, Namensschema, Pflichtrollen und zulässige Module definieren.
- Standards für Status, Felder, Vorlagen, Dateien und Wissensseiten festlegen.
- Regelmäßige Prüfungen und Archivierungsverfahren für veraltete Räume einrichten.
- Abweichungen und Sonderlösungen über ein dokumentiertes Ausnahmeverfahren steuern.
Praxisübungen
- Ein Beispielprojekt vom Projektauftrag bis zum Statusbericht aufbauen.
- Einen Zeitplan mit Abhängigkeiten und Meilensteinen erstellen.
- Projektstatus, offene Entscheidungen und Aufwand in einem Lenkungskreisbericht verdichten.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse im Projektmanagement und grundlegende Stackfield-Bedienung.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Projektleitungen, PMO und Projektkoordination |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse im Projektmanagement und grundlegende Stackfield-Bedienung. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fallbeispiele |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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