Zweitägiges Praxisseminar zur Automatisierungsplattform Tines. Der Schwerpunkt „AI Agents und Workbench“ wird anhand von KI-Einsatzmodell und Grenzen, AI Agent im Aufgabenmodus, AI Agent im Chatmodus, Werkzeuge und Aktionen systematisch erschlossen. Im Mittelpunkt stehen praktische Konfiguration, kontrollierte Tests, Fehlerfälle, Sicherheitsaspekte und eine nachvollziehbare Betriebsübergabe.
Inhaltsübersicht
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisprojekt
- Einordnung in den Lernpfad
Seminarprofil
Zwei Tage erlauben die getrennte Behandlung von Aufgaben- und Chatmodus, Werkzeugen, Kontext, Evaluation, Schutzmaßnahmen und menschlicher Freigabe. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Entscheidungen, praktischer Konfiguration, kontrollierten Fehlerszenarien und wiederholbaren Betriebsverfahren.
Zielgruppe
Automation Engineers, SOC-Analysten, App-Builder, Plattformteams und technische Produktverantwortliche.
Voraussetzungen
Grundlagen zu Stories, Events, HTTP-APIs und sicherheitsbewusster Verarbeitung von Eingabedaten. Für die Übungen wird eine vorbereitete Laborumgebung mit Testdaten und ausschließlich dafür vorgesehenen Zugangsdaten verwendet.
Lernziele
- KI-Einsatzmodell und Grenzen fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
- AI Agent im Aufgabenmodus fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
- AI Agent im Chatmodus fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
- Werkzeuge und Aktionen fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
- Workbench und Workbench for Storyboard fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
- Evaluation und produktiver Betrieb fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
Seminarinhalte
1. KI-Einsatzmodell und Grenzen
- Schritt 1 – Analyse: geeignete und ungeeignete Automatisierungsentscheidungen abgrenzen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Risiko, Datenklasse und notwendige menschliche Kontrolle zuordnen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: einen begrenzten Analysefall als Story-Sollbild modellieren. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: Halluzination, unvollständigen Kontext und unzulässige Aktion als Risiken prüfen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Entscheidungskatalog und Freigabeschwellen dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
2. AI Agent im Aufgabenmodus
- Schritt 1 – Analyse: Eingabe, gewünschtes Ergebnis und Erfolgsmaß definieren. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Systemanweisung, Prompt und strukturiertes Ausgabeformat entwerfen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: Agent-Aktion mit kontrolliertem Ereigniskontext konfigurieren. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: mehrdeutige Eingaben, leere Felder und unerwartete Antworten testen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Version, Evaluationsfälle und Rückfalllogik festhalten. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
3. AI Agent im Chatmodus
- Schritt 1 – Analyse: Dialogziel, Abschlusskriterium und erlaubten Gesprächsraum bestimmen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Kontextführung und sichere Benutzereingaben planen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: interaktiven Ablauf mit Rückfragen und Abschlusszustand umsetzen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: Prompt Injection, Themenabweichung und Endlosschleifen simulieren. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Gesprächsregeln und Abbruchpfade in einer Betriebsnotiz sichern. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
4. Werkzeuge und Aktionen
- Schritt 1 – Analyse: benötigte Datenabfragen und auslösbare Tätigkeiten inventarisieren. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Werkzeuge mit enger Zweckbindung und minimalen Berechtigungen entwerfen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: Vorlagen oder Sub-Stories als kontrollierte Tools anbinden. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: falsche Parameter, unberechtigte Ziele und Tool-Fehler prüfen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Toolvertrag, Eingaben, Ausgaben und Genehmigungspflicht dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
5. Workbench und Workbench for Storyboard
- Schritt 1 – Analyse: Analyse-, Recherche- und Builder-Aufgaben voneinander trennen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: zugelassene Stories und Datenzugriffe für Workbench auswählen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: natürliche Sprache für Abfrage, Aktion und Story-Optimierung verwenden. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: unerwünschte Seiteneffekte und überbreite Datenantworten kontrollieren. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Nutzungsleitfaden und Qualitätskriterien erstellen. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
6. Evaluation und produktiver Betrieb
- Schritt 1 – Analyse: repräsentative Testfälle und erwartete Antworten definieren. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Bewertung nach Korrektheit, Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Kosten strukturieren. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: Regressionstests mit festen Eingaben ausführen und vergleichen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: Fehlerquote, Ausnahmen und Eskalationsbedarf bewerten. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Freigabeprotokoll, Monitoring und Änderungsverfahren festlegen. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
Praxisprojekt
Ein KI-gestützter Triage-Assistent klassifiziert Ereignisse, ruft eng begrenzte Werkzeuge auf und übergibt risikoreiche Entscheidungen an eine menschliche Freigabe.
- Schritt 1 – Ausgangslage: Systeme, Testdaten, Rollen, Credentials und fachliche Abnahmekriterien werden vor Beginn festgelegt.
- Schritt 2 – Aufbau: Die benötigten Actions, Tools, Pages, Records oder Sub-Stories werden nach dem behandelten Architekturstandard erstellt.
- Schritt 3 – Normalbetrieb: Ein vollständiger Durchlauf wird ausgelöst; Eventpfad, Ausgaben und beabsichtigte Seiteneffekte werden geprüft.
- Schritt 4 – Störung und Sicherheit: Mindestens ein Datenfehler, ein technischer Fehler und ein unzulässiger Zugriff werden simuliert und kontrolliert behandelt.
- Schritt 5 – Abnahme: Testergebnisse, offene Risiken, Monitoring, Wiederanlauf und Betriebszuständigkeit werden in einer Übergabecheckliste dokumentiert.
Einordnung in den Lernpfad
Nach Datenmodell und API-Integration; vor MCP-Servern oder dem Intensivseminar Security Operations, Apps und KI. Die Auswahl der Vertiefung richtet sich anschließend nach Builder-, Administrations-, App-, KI-, Governance- oder Security-Operations-Verantwortung.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Automation Engineers, SOC-Analysten, App-Builder, Plattformteams und technische Produktverantwortliche |
| Voraussetzungen: | Grundlagen zu Stories, Events, HTTP-APIs und sicherheitsbewusster Verarbeitung von Eingabedaten |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachinput, Demonstrationen, geführte Schritt-für-Schritt-Übungen, Fehlerszenarien und Praxisprojekt am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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