Seminar Tines – Change Control, Versionierung und Deployment

Zweitägiges Praxisseminar zur Automatisierungsplattform Tines. Der Schwerpunkt „Change Control, Versionierung und Deployment“ wird anhand von Änderungsklassen und Kontrollniveau, Test- und Live-Bereiche, Drafts und parallele Arbeit, Testdesign und Evidenz systematisch erschlossen. Im Mittelpunkt stehen praktische Konfiguration, kontrollierte Tests, Fehlerfälle, Sicherheitsaspekte und eine nachvollziehbare Betriebsübergabe.

Inhaltsübersicht

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisprojekt
  7. Einordnung in den Lernpfad

Seminarprofil

Zwei Tage sind notwendig, um Änderungsmodell, getrennte Testdaten, parallele Drafts, Review, Freigabe, Versionsvergleich, Rollback und Betriebsübergabe praktisch durchzuführen. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Entscheidungen, praktischer Konfiguration, kontrollierten Fehlerszenarien und wiederholbaren Betriebsverfahren.

Zielgruppe

Automation Engineers, Team-Administratoren, Plattformverantwortliche, Reviewer und technische Governance.

Voraussetzungen

Sicherer Umgang mit Stories, Tests, Credentials, Ressourcen und produktiven Betriebsabläufen. Für die Übungen wird eine vorbereitete Laborumgebung mit Testdaten und ausschließlich dafür vorgesehenen Zugangsdaten verwendet.

Lernziele

  • Änderungsklassen und Kontrollniveau fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Test- und Live-Bereiche fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Drafts und parallele Arbeit fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Testdesign und Evidenz fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Review und Freigabe fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Versionen, Rollback und Übergabe fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.

Seminarinhalte

1. Änderungsklassen und Kontrollniveau

  1. Schritt 1 – Analyse: kritische Stories und risikoreiche Änderungen identifizieren. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Kontrollstufen, Rollen und Nachweispflichten definieren. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Beispieländerungen einer passenden Klasse zuordnen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: Notfalländerung und Standardänderung getrennt bewerten. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Änderungsmatrix und Freigabepolitik dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

2. Test- und Live-Bereiche

  1. Schritt 1 – Analyse: Daten, Credentials und Ressourcen je Umgebung inventarisieren. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Trennungs- und Umschaltlogik für Test und Live planen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Change Control aktivieren und Testkonfiguration einrichten. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: versehentlichen Zugriff auf Produktivziele im Test verhindern. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Umgebungskatalog und Schutzmaßnahmen festhalten. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

3. Drafts und parallele Arbeit

  1. Schritt 1 – Analyse: Arbeitspakete und mögliche Konfliktbereiche zerlegen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Draft-Namen, Beschreibung und Zuständigkeit standardisieren. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: mehrere Änderungen parallel aufbauen und vergleichen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: veralteten Draft und Merge-Konflikt im Labor behandeln. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Synchronisations- und Konfliktverfahren dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

4. Testdesign und Evidenz

  1. Schritt 1 – Analyse: Sollverhalten, Regression und Fehlerszenarien definieren. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: repräsentative Testevents und Abnahmekriterien vorbereiten. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Änderung mit Test- und ausgewählten Live-Ereignissen prüfen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: externe Testziele, negative Fälle und Grenzwerte kontrollieren. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Testprotokoll mit Belegen und Restabweichungen erstellen. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

5. Review und Freigabe

  1. Schritt 1 – Analyse: Antragsteller, Reviewer und Freigabeberechtigung trennen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Reviewpaket aus Zweck, Änderung, Risiko und Tests strukturieren. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Review anfordern, Änderungen vergleichen und genehmigen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: unvollständigen Antrag und abgelehnte Änderung bearbeiten. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Vier-Augen-Nachweis und Benachrichtigungsweg festhalten. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

6. Versionen, Rollback und Übergabe

  1. Schritt 1 – Analyse: Rückkehrkriterien und Auswirkung laufender Runs bestimmen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Versionierungs- und Wiederherstellungsablauf planen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Freigabe nach Live übertragen und Version nachvollziehen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: fehlerhafte Freigabe erkennen und kontrolliert zurücknehmen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Release-Notiz, Betriebsfreigabe und Nachkontrolle dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

Praxisprojekt

Eine produktive Story erhält eine fachliche Erweiterung, wird in einem Draft getestet, durch eine getrennte Rolle geprüft, freigegeben, veröffentlicht und anschließend über die Versionshistorie kontrolliert.

  1. Schritt 1 – Ausgangslage: Systeme, Testdaten, Rollen, Credentials und fachliche Abnahmekriterien werden vor Beginn festgelegt.
  2. Schritt 2 – Aufbau: Die benötigten Actions, Tools, Pages, Records oder Sub-Stories werden nach dem behandelten Architekturstandard erstellt.
  3. Schritt 3 – Normalbetrieb: Ein vollständiger Durchlauf wird ausgelöst; Eventpfad, Ausgaben und beabsichtigte Seiteneffekte werden geprüft.
  4. Schritt 4 – Störung und Sicherheit: Mindestens ein Datenfehler, ein technischer Fehler und ein unzulässiger Zugriff werden simuliert und kontrolliert behandelt.
  5. Schritt 5 – Abnahme: Testergebnisse, offene Risiken, Monitoring, Wiederanlauf und Betriebszuständigkeit werden in einer Übergabecheckliste dokumentiert.

Einordnung in den Lernpfad

Nach Story-Architektur und Troubleshooting; vor Enterprise-Governance oder produktionskritischen Automatisierungen. Die Auswahl der Vertiefung richtet sich anschließend nach Builder-, Administrations-, App-, KI-, Governance- oder Security-Operations-Verantwortung.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Automation Engineers, Team-Administratoren, Plattformverantwortliche, Reviewer und technische Governance
Voraussetzungen: Sicherer Umgang mit Stories, Tests, Credentials, Ressourcen und produktiven Betriebsabläufen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachinput, Demonstrationen, geführte Schritt-für-Schritt-Übungen, Fehlerszenarien und Praxisprojekt am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
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Wien 2 Tage
Stream live 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
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Bregenz 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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