Dreitägiges Praxisseminar zur Automatisierungsplattform Tines. Der Schwerpunkt „API-Integration mit HTTP Requests und Webhooks“ wird anhand von Integrationsvertrag und Datenfluss, Webhooks als Eingang, HTTP Requests als Ausgang, Authentifizierung und Credentials systematisch erschlossen. Im Mittelpunkt stehen praktische Konfiguration, kontrollierte Tests, Fehlerfälle, Sicherheitsaspekte und eine nachvollziehbare Betriebsübergabe.
Inhaltsübersicht
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisprojekt
- Einordnung in den Lernpfad
Seminarprofil
Drei Tage sind notwendig, weil eingehende und ausgehende Integrationen, Authentifizierung, Datenverträge, Paginierung, Ratenbegrenzung und Fehlerpfade praktisch zusammengeführt werden. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Entscheidungen, praktischer Konfiguration, kontrollierten Fehlerszenarien und wiederholbaren Betriebsverfahren.
Zielgruppe
Automation Engineers, Integrationsentwickler, SOC- und IT-Operations-Teams sowie technische Administratoren.
Voraussetzungen
Sicherer Umgang mit JSON, HTTP-Grundlagen und Tines-Stories; Kenntnisse zu Authentifizierungsverfahren sind hilfreich. Für die Übungen wird eine vorbereitete Laborumgebung mit Testdaten und ausschließlich dafür vorgesehenen Zugangsdaten verwendet.
Lernziele
- Integrationsvertrag und Datenfluss fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
- Webhooks als Eingang fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
- HTTP Requests als Ausgang fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
- Authentifizierung und Credentials fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
- Paginierung und Mengenverarbeitung fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
- Rate Limits und Wiederholungen fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
Seminarinhalte
1. Integrationsvertrag und Datenfluss
- Schritt 1 – Analyse: Quell- und Zielsystem, Trigger, Datenvolumen und Schutzbedarf erfassen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Request-, Response- und Fehlervertrag mit Beispielpayloads definieren. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: Storyabschnitte für Eingang, Verarbeitung und Ausgang strukturieren. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: inkonsistente Datentypen und fehlende Pflichtfelder früh erkennen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Schnittstellensteckbrief und Verantwortlichkeiten dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
2. Webhooks als Eingang
- Schritt 1 – Analyse: Aufrufer, Authentisierung und erwartete Ereignisse bestimmen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Webhook-Pfad, Regeln und Eingangsschema entwerfen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: Webhook-Aktion konfigurieren und mit kontrollierten Requests auslösen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: unzulässige Methoden, Signaturen und Payloads abweisen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Betriebshinweise für Rotation, Sperrung und Diagnose festhalten. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
3. HTTP Requests als Ausgang
- Schritt 1 – Analyse: Methode, URL-Bestandteile, Header und Body aus dem Vertrag ableiten. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Credential-Referenzen und dynamische Werte sauber trennen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: GET-, POST-, PATCH- und DELETE-Beispiele in einer Story umsetzen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: Statuscodes, leere Antworten und abweichende Medientypen prüfen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Request-Muster und Abnahmetests als Vorlage sichern. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
4. Authentifizierung und Credentials
- Schritt 1 – Analyse: API-Key, Basic, Token und OAuth-Anforderungen vergleichen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Credential-Scope, Teamzuordnung und Rotation planen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: Credential-Referenzen ohne Offenlegung sensibler Werte konfigurieren. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: abgelaufene, falsche und unzureichend berechtigte Credentials simulieren. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Rotations- und Notfallverfahren dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
5. Paginierung und Mengenverarbeitung
- Schritt 1 – Analyse: Seitengröße, Cursor, Abbruchbedingung und Gesamtdatenmenge bestimmen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Loop- und Zustandslogik für wiederholte Requests entwerfen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: mehrere Seiten abrufen, normalisieren und zusammenführen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: leere Seiten, wiederholte Cursor und Obergrenzen testen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Kapazitätsgrenzen und Kontrollkennzahlen festhalten. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
6. Rate Limits und Wiederholungen
- Schritt 1 – Analyse: Grenzwerte, Retry-Header und zulässige Laufzeit aufnehmen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Backoff, Jitter und maximale Versuche definieren. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: kontrollierte Wiederholungslogik mit Statusauswertung umsetzen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: dauerhafte Fehler von vorübergehenden Fehlern unterscheiden. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Eskalations- und Abbruchkriterien dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
7. Idempotenz und Deduplizierung
- Schritt 1 – Analyse: fachlichen Schlüssel und mögliche Doppelzustellung bestimmen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Deduplizierungs- und Zustandsstrategie festlegen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: wiederholte Eingänge ohne doppelte Zielwirkung verarbeiten. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: Parallelität, verspätete Ereignisse und Schlüsselkonflikte prüfen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Nachweis für genau-einmalige Fachwirkung erstellen. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
8. Beobachtbarkeit und Übergabe
- Schritt 1 – Analyse: benötigte Logs, Messwerte und Korrelationselemente definieren. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
- Schritt 2 – Entwurf: Fehlerzweige und Diagnoseereignisse in die Story einbauen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
- Schritt 3 – Umsetzung: Ende-zu-Ende-Tests mit Korrelation über beide Systeme ausführen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 4 – Prüfung: Timeout, Teilfehler und Zielsystemausfall im Labor simulieren. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
- Schritt 5 – Übergabe: Runbook, Testprotokoll und Wartungsfenster übergeben. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.
Praxisprojekt
Eine bidirektionale REST-Integration nimmt signierte Webhooks entgegen, ruft paginierte Daten ab, schreibt Änderungen zurück und behandelt Rate Limits sowie Doppellieferungen.
- Schritt 1 – Ausgangslage: Systeme, Testdaten, Rollen, Credentials und fachliche Abnahmekriterien werden vor Beginn festgelegt.
- Schritt 2 – Aufbau: Die benötigten Actions, Tools, Pages, Records oder Sub-Stories werden nach dem behandelten Architekturstandard erstellt.
- Schritt 3 – Normalbetrieb: Ein vollständiger Durchlauf wird ausgelöst; Eventpfad, Ausgaben und beabsichtigte Seiteneffekte werden geprüft.
- Schritt 4 – Störung und Sicherheit: Mindestens ein Datenfehler, ein technischer Fehler und ein unzulässiger Zugriff werden simuliert und kontrolliert behandelt.
- Schritt 5 – Abnahme: Testergebnisse, offene Risiken, Monitoring, Wiederanlauf und Betriebszuständigkeit werden in einer Übergabecheckliste dokumentiert.
Einordnung in den Lernpfad
Nach Grundlagen und Datenmodell; vor Story-Architektur, Workflow-APIs oder produktiven SecOps-Anwendungsfällen. Die Auswahl der Vertiefung richtet sich anschließend nach Builder-, Administrations-, App-, KI-, Governance- oder Security-Operations-Verantwortung.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Automation Engineers, Integrationsentwickler, SOC- und IT-Operations-Teams sowie technische Administratoren |
| Voraussetzungen: | Sicherer Umgang mit JSON, HTTP-Grundlagen und Tines-Stories; Kenntnisse zu Authentifizierungsverfahren sind hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachinput, Demonstrationen, geführte Schritt-für-Schritt-Übungen, Fehlerszenarien und Praxisprojekt am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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