Seminar Tines – Cases, Records und Dashboards

Dreitägiges Praxisseminar zur Automatisierungsplattform Tines. Der Schwerpunkt „Cases, Records und Dashboards“ wird anhand von Informationsmodell, Records erfassen und pflegen, Cases strukturieren, Zusammenarbeit und Aktionen systematisch erschlossen. Im Mittelpunkt stehen praktische Konfiguration, kontrollierte Tests, Fehlerfälle, Sicherheitsaspekte und eine nachvollziehbare Betriebsübergabe.

Inhaltsübersicht

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisprojekt
  7. Einordnung in den Lernpfad

Seminarprofil

Drei Tage sind erforderlich, weil Record-Typen, Cases, Automatisierung, Dashboards, Datenqualität, Aufbewahrung und Reporting als durchgängiges Betriebsmodell entwickelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Entscheidungen, praktischer Konfiguration, kontrollierten Fehlerszenarien und wiederholbaren Betriebsverfahren.

Zielgruppe

SOC-Analysten, Incident-Manager, Automation Engineers, Service-Management-Teams und Reporting-Verantwortliche.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu Stories, Events und fachlicher Datenmodellierung. Für die Übungen wird eine vorbereitete Laborumgebung mit Testdaten und ausschließlich dafür vorgesehenen Zugangsdaten verwendet.

Lernziele

  • Informationsmodell fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Records erfassen und pflegen fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Cases strukturieren fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Zusammenarbeit und Aktionen fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Korrelation und Beziehungen fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Dashboards aufbauen fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.

Seminarinhalte

1. Informationsmodell

  1. Schritt 1 – Analyse: Fälle, Ereignisse, Artefakte, Status und Kennzahlen fachlich abgrenzen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Record-Typen, Felder und Beziehungen modellieren. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Beispieldaten aus Story-Runs strukturiert zuordnen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: uneinheitliche Werte und fehlende Korrelation erkennen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Datenkatalog und Namensstandard dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

2. Records erfassen und pflegen

  1. Schritt 1 – Analyse: Erfassungszeitpunkt, Pflichtwerte und Lebensdauer bestimmen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Record-Aktionen und Feldtypen passend konfigurieren. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Records aus mehreren Story-Pfaden erzeugen und aktualisieren. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: Duplikate, große Artefakte und fehlerhafte Datentypen prüfen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Aufbewahrung, Verantwortlichkeit und Änderungsregeln festhalten. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

3. Cases strukturieren

  1. Schritt 1 – Analyse: Falltypen, Prioritäten, Status und Abschlusskriterien definieren. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Case-Felder, Blöcke, Vorlagen und Tags entwerfen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Case aus einem qualifizierten Record erzeugen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: unvollständige Fälle und widersprüchliche Statuswechsel prüfen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Fallvorlage und Bearbeitungsleitfaden sichern. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

4. Zusammenarbeit und Aktionen

  1. Schritt 1 – Analyse: Analystenaufgaben, Kommentare und Freigaben abbilden. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Case-Buttons und angeschlossene Stories zweckgebunden planen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Triage-, Anreicherungs- und Eindämmungsaktionen anbinden. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: doppelte Klicks, fehlende Rechte und technische Fehler simulieren. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Nachweisführung und Verantwortungsübergabe dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

5. Korrelation und Beziehungen

  1. Schritt 1 – Analyse: fachliche Schlüssel und zeitliche Zusammenhänge bestimmen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Record- und Case-Bezüge für Recherche und Reporting strukturieren. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: mehrere Signale zu einem Fall zusammenführen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: falsche positive Korrelation und fehlende Schlüssel prüfen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Korrelationsregeln und Ausnahmeprozess festhalten. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

6. Dashboards aufbauen

  1. Schritt 1 – Analyse: Zielgruppen, Fragen und benötigte Kennzahlen definieren. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Record-Charts, Case-Ansichten und erläuternde Notizen planen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Filter, Zeiträume und aussagekräftige Visualisierungen konfigurieren. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: leere Datenbereiche und irreführende Aggregationen kontrollieren. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Dashboard-Katalog und Pflegezuständigkeit dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

7. Qualität und Aufbewahrung

  1. Schritt 1 – Analyse: Vollständigkeit, Aktualität und Schutzbedarf bewerten. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Prüfregeln und Lebensdauer je Datentyp festlegen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Qualitätskontrollen und Bereinigungsschritte automatisieren. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: veraltete, unvollständige und unzulässige Daten erkennen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Kontrollnachweis und Löschverfahren erstellen. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

8. Ende-zu-Ende-Betrieb

  1. Schritt 1 – Analyse: Trigger, Fallbearbeitung, Abschluss und Bericht als Prozess verbinden. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Monitoring und Eskalationspunkte einplanen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: realistischen Incident vom Eingang bis zum Dashboard durchspielen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: Unterbrechung, Wiederaufnahme und spätes Signal simulieren. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Runbook, Kennzahlenblatt und Abnahmeprotokoll übergeben. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

Praxisprojekt

Ein sicherheitsbezogener Vorgang wird als Record erfasst, korreliert, in einen Case überführt, gemeinsam bearbeitet und über ein Dashboard mit operativen Kennzahlen ausgewertet.

  1. Schritt 1 – Ausgangslage: Systeme, Testdaten, Rollen, Credentials und fachliche Abnahmekriterien werden vor Beginn festgelegt.
  2. Schritt 2 – Aufbau: Die benötigten Actions, Tools, Pages, Records oder Sub-Stories werden nach dem behandelten Architekturstandard erstellt.
  3. Schritt 3 – Normalbetrieb: Ein vollständiger Durchlauf wird ausgelöst; Eventpfad, Ausgaben und beabsichtigte Seiteneffekte werden geprüft.
  4. Schritt 4 – Störung und Sicherheit: Mindestens ein Datenfehler, ein technischer Fehler und ein unzulässiger Zugriff werden simuliert und kontrolliert behandelt.
  5. Schritt 5 – Abnahme: Testergebnisse, offene Risiken, Monitoring, Wiederanlauf und Betriebszuständigkeit werden in einer Übergabecheckliste dokumentiert.

Einordnung in den Lernpfad

Nach Datenmodell und Story-Architektur; vor Incident Response oder dem Intensivseminar Security Operations, Apps und KI. Die Auswahl der Vertiefung richtet sich anschließend nach Builder-, Administrations-, App-, KI-, Governance- oder Security-Operations-Verantwortung.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: SOC-Analysten, Incident-Manager, Automation Engineers, Service-Management-Teams und Reporting-Verantwortliche
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Stories, Events und fachlicher Datenmodellierung
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachinput, Demonstrationen, geführte Schritt-für-Schritt-Übungen, Fehlerszenarien und Praxisprojekt am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
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Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
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