Seminar Tines – Hybrid- und On-Premises-Integration

Zweitägiges Praxisseminar zur Automatisierungsplattform Tines. Der Schwerpunkt „Hybrid- und On-Premises-Integration“ wird anhand von Hybridarchitektur und Vertrauenszonen, Tines Tunnel planen, Tunnelzugriff in Stories, Credential Repository systematisch erschlossen. Im Mittelpunkt stehen praktische Konfiguration, kontrollierte Tests, Fehlerfälle, Sicherheitsaspekte und eine nachvollziehbare Betriebsübergabe.

Inhaltsübersicht

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisprojekt
  7. Einordnung in den Lernpfad

Seminarprofil

Zwei Tage sind notwendig, weil Architektur, Netzwerkfreigaben, Tunnelbetrieb, lokale Credential-Nutzung, Command over HTTP, Monitoring und Störungsszenarien gemeinsam geprüft werden. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Entscheidungen, praktischer Konfiguration, kontrollierten Fehlerszenarien und wiederholbaren Betriebsverfahren.

Zielgruppe

Plattform- und Netzwerkadministratoren, Automation Engineers, Security Architects und technische Betriebsverantwortliche.

Voraussetzungen

Kenntnisse zu Netzwerkzonen, Proxys, Zertifikaten, Credentials und Tines-API-Integrationen. Für die Übungen wird eine vorbereitete Laborumgebung mit Testdaten und ausschließlich dafür vorgesehenen Zugangsdaten verwendet.

Lernziele

  • Hybridarchitektur und Vertrauenszonen fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Tines Tunnel planen fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Tunnelzugriff in Stories fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Credential Repository fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Command over HTTP fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.
  • Betrieb, Monitoring und Ausfall fachlich einordnen, in Tines umsetzen, mit positiven und negativen Fällen prüfen und betriebsfähig dokumentieren.

Seminarinhalte

1. Hybridarchitektur und Vertrauenszonen

  1. Schritt 1 – Analyse: private Ziele, Datenflüsse, Protokolle und Schutzbedarf erfassen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Zonen, Kontrollpunkte und Verantwortlichkeiten im Architekturmodell abbilden. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: einen Beispielpfad vom Tenant zum lokalen System skizzieren. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: unerlaubte Querverbindung und überbreiten Netzwerkzugriff erkennen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Architekturentscheidung und Freigabeumfang dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

2. Tines Tunnel planen

  1. Schritt 1 – Analyse: Zielsysteme, DNS, Ports, Proxy und Hochverfügbarkeit bestimmen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Deployment, Teamzugriff und minimale Routen planen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Tunnelkomponente in einer Laborumgebung konfigurieren. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: Namensauflösung, Zertifikat und Erreichbarkeit getrennt testen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Installations- und Netzwerkcheckliste erstellen. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

3. Tunnelzugriff in Stories

  1. Schritt 1 – Analyse: zulässige APIs und benötigte Credentials zuordnen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: HTTP Requests für Tunnelpfade und Zeitouts vorbereiten. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: privaten Endpunkt über die Story aufrufen und Ergebnis prüfen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: nicht erlaubtes Ziel und unterbrochene Verbindung simulieren. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Zugriffsvertrag und Diagnosebefehle festhalten. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

4. Credential Repository

  1. Schritt 1 – Analyse: lokal verbleibende Geheimnisse und Rotationsanforderungen identifizieren. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Repository-Zugriff und Teamgrenzen entwerfen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Credential referenzieren, ohne Geheimnis in den Tenant zu übertragen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: fehlende, abgelaufene und falsch berechtigte Werte testen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Rotation, Notfalltausch und Auditnachweis dokumentieren. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

5. Command over HTTP

  1. Schritt 1 – Analyse: nicht HTTP-fähige lokale Aufgaben und erlaubte Befehle abgrenzen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Ausführungsumgebung, Skriptparameter und Ausgabeformat planen. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: kontrollierten Bash-, PowerShell- oder Python-Aufruf im Labor ausführen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: Befehlsinjektion, Timeout und nicht erlaubte Parameter abweisen. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Befehlsfreigabe und Härtungsregeln festhalten. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

6. Betrieb, Monitoring und Ausfall

  1. Schritt 1 – Analyse: Verfügbarkeit, Kapazität, Logs und Alarmierungsbedarf bestimmen. Zweck, Eingaben, Ausgaben, Datenklasse und verantwortliche Rolle werden dabei eindeutig festgehalten.
  2. Schritt 2 – Entwurf: Health Checks und Eskalationspfade strukturieren. Die beteiligten Tines-Objekte erhalten konsistente Namen, Notes, Sections und klar erkennbare Verbindungen.
  3. Schritt 3 – Umsetzung: Normalbetrieb und Wartungsfall kontrolliert durchführen. Die Konfiguration wird mit realistischen Beispieldaten ausgeführt; Events, Status und Seiteneffekte werden unmittelbar kontrolliert.
  4. Schritt 4 – Prüfung: Tunnelstillstand, DNS-Fehler und lokales Credential-Problem simulieren. Normalfall, fehlende Eingabe, unerwarteter Datentyp, Berechtigungsfehler und technische Störung werden getrennt bewertet.
  5. Schritt 5 – Übergabe: Runbook, Wiederanlauf und Verantwortungsübergabe erstellen. Abnahmekriterien, Monitoring, Wiederanlauf, Änderungsweg und Zuständigkeit werden in einer kompakten Betriebsnotiz gesichert.

Praxisprojekt

Ein privater Dienst wird über einen eng begrenzten Tunnelpfad angesprochen; ein lokales Credential und ein freigegebener CoHTTP-Befehl werden kontrolliert verwendet und überwacht.

  1. Schritt 1 – Ausgangslage: Systeme, Testdaten, Rollen, Credentials und fachliche Abnahmekriterien werden vor Beginn festgelegt.
  2. Schritt 2 – Aufbau: Die benötigten Actions, Tools, Pages, Records oder Sub-Stories werden nach dem behandelten Architekturstandard erstellt.
  3. Schritt 3 – Normalbetrieb: Ein vollständiger Durchlauf wird ausgelöst; Eventpfad, Ausgaben und beabsichtigte Seiteneffekte werden geprüft.
  4. Schritt 4 – Störung und Sicherheit: Mindestens ein Datenfehler, ein technischer Fehler und ein unzulässiger Zugriff werden simuliert und kontrolliert behandelt.
  5. Schritt 5 – Abnahme: Testergebnisse, offene Risiken, Monitoring, Wiederanlauf und Betriebszuständigkeit werden in einer Übergabecheckliste dokumentiert.

Einordnung in den Lernpfad

Nach API-Integration und Security; vor Enterprise-Governance oder hybriden produktiven Automatisierungen. Die Auswahl der Vertiefung richtet sich anschließend nach Builder-, Administrations-, App-, KI-, Governance- oder Security-Operations-Verantwortung.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Plattform- und Netzwerkadministratoren, Automation Engineers, Security Architects und technische Betriebsverantwortliche
Voraussetzungen: Kenntnisse zu Netzwerkzonen, Proxys, Zertifikaten, Credentials und Tines-API-Integrationen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachinput, Demonstrationen, geführte Schritt-für-Schritt-Übungen, Fehlerszenarien und Praxisprojekt am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Stream live 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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