Seminar / Training
Die Schulung führt in den USU Business Process Manager und den Process Modeller ein. Von der fachlichen Prozessskizze über ausführbare BPMN-Modelle bis zur Integration in Service Request Management, Fehlersuche, Versionierung und Transfer wird ein vollständiger Prozess aufgebaut.
Die Inhalte werden in einer durchgängigen Laborumgebung erarbeitet. Jede Konfiguration wird mit definierten Prüfpunkten, Rollen, Testdaten und einem dokumentierten Rückfallweg abgesichert.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielbild
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Schritt 1: Prozessziel und BPMN-Rahmen festlegen
- Schritt 2: Process Modeller sicher bedienen
- Schritt 3: Einfachen ausführbaren Prozess erstellen
- Schritt 4: Service Request Manager integrieren
- Schritt 5: Fehlerbehandlung und Debugging durchführen
- Schritt 6: Versionierung und Umgebungstransfer absichern
- Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Seminarorganisation
Einordnung und Zielbild
Ein ausführbarer Prozess benötigt mehr als ein verständliches Diagramm. Ereignisse, Aufgaben, Entscheidungen, Daten, Fehlerwege, Rollen und Betriebsverhalten müssen gemeinsam modelliert und getestet werden.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: USU-Systemadministratoren, System Manager, Prozessdesigner, Automatisierungsverantwortliche und technische Prozessberater.
Voraussetzungen: Kenntnisse aus USU Admin Customizing; BPMN-Grundkenntnisse werden vorausgesetzt, Workflow-Kenntnisse sind vorteilhaft.
Lernziele
- Startereignis, Ergebnis, Beteiligte, Datenobjekte und Abbruchbedingungen beschreiben.
- Prozessmodelle anlegen, strukturieren und mit eindeutigen Bezeichnungen versehen.
- Benutzer- und Systemaufgaben mit Zuständigkeiten konfigurieren.
- Serviceanfrage, Aufgaben und Prozessinstanz miteinander verbinden.
- Technische und fachliche Fehlerpfade im Modell vorsehen.
- Änderungen mit Versionsstand, Freigabe und Testnachweis dokumentieren.
Seminarinhalte
Schritt 1: Prozessziel und BPMN-Rahmen festlegen
Der Arbeitsschritt „Prozessziel und BPMN-Rahmen festlegen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Startereignis, Ergebnis, Beteiligte, Datenobjekte und Abbruchbedingungen beschreiben.
- fachlichen Standardfall und relevante Ausnahmefälle trennen.
- Modellierungsregeln, Namenskonventionen und Versionierung festlegen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 2: Process Modeller sicher bedienen
Der Arbeitsschritt „Process Modeller sicher bedienen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Prozessmodelle anlegen, strukturieren und mit eindeutigen Bezeichnungen versehen.
- Aufgaben, Ereignisse, Gateways und Sequenzflüsse korrekt einsetzen.
- Validierungsfunktionen und Modellierungsfehler systematisch auswerten.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 3: Einfachen ausführbaren Prozess erstellen
Der Arbeitsschritt „Einfachen ausführbaren Prozess erstellen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Benutzer- und Systemaufgaben mit Zuständigkeiten konfigurieren.
- Entscheidungen anhand nachvollziehbarer Datenbedingungen modellieren.
- Prozessinstanz starten und jeden Statusübergang kontrollieren.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 4: Service Request Manager integrieren
Der Arbeitsschritt „Service Request Manager integrieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Serviceanfrage, Aufgaben und Prozessinstanz miteinander verbinden.
- Eingabeparameter, Rückgabewerte und Statusinformationen zuordnen.
- Fehlende Daten und abgebrochene Bearbeitungen kontrolliert behandeln.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 5: Fehlerbehandlung und Debugging durchführen
Der Arbeitsschritt „Fehlerbehandlung und Debugging durchführen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- technische und fachliche Fehlerpfade im Modell vorsehen.
- Protokolle, Variablen und Prozesszustände für die Ursachenanalyse nutzen.
- Wiederanlauf, manuelle Korrektur und Eskalation mit Testfällen prüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 6: Versionierung und Umgebungstransfer absichern
Der Arbeitsschritt „Versionierung und Umgebungstransfer absichern“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Änderungen mit Versionsstand, Freigabe und Testnachweis dokumentieren.
- Prozessdefinitionen und abhängige Konfiguration gemeinsam übertragen.
- Zielumgebung prüfen und einen belastbaren Rückfallweg vorbereiten.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Übung 1: Prozessziel und BPMN-Rahmen festlegen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Modellierungsregeln, Namenskonventionen und Versionierung festlegen.
- Übung 2: Process Modeller sicher bedienen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Validierungsfunktionen und Modellierungsfehler systematisch auswerten.
- Übung 3: Einfachen ausführbaren Prozess erstellen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Prozessinstanz starten und jeden Statusübergang kontrollieren.
- Übung 4: Service Request Manager integrieren in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Fehlende Daten und abgebrochene Bearbeitungen kontrolliert behandeln.
Zum Abschluss der Übungen werden offene Punkte in einer Prüfmatrix erfasst. Abweichungen werden nach Auswirkung, Dringlichkeit, Verantwortlichkeit und nächstem technischen Schritt geordnet.
Seminarorganisation
Das Seminar ist für 2 Tage mit etwa sechs Unterrichtsstunden pro Tag ausgelegt. Theorie, Demonstration, geführte Konfiguration und eigenständige Übungen wechseln sich ab. Für Intensiv- und Kompaktformate werden Themen bewusst verdichtet; Detailvertiefungen erfolgen anhand der priorisierten Laborfälle.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | USU-Systemadministratoren, System Manager, Prozessdesigner, Automatisierungsverantwortliche und technische Prozessberater. |
| Voraussetzungen: | Kenntnisse aus USU Admin Customizing; BPMN-Grundkenntnisse werden vorausgesetzt, Workflow-Kenntnisse sind vorteilhaft. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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