Seminar / Training
Der Administrationskurs vermittelt die zentralen Customizing-Aufgaben in USU Service Management. Logging, Objekttypen, Kataloge, Ansichten, Beziehungen, Business Logic, Regeln, Testverfahren und der Customization Transfer Manager werden anhand einer versionierbaren Erweiterung eingesetzt.
Die Inhalte werden in einer durchgängigen Laborumgebung erarbeitet. Jede Konfiguration wird mit definierten Prüfpunkten, Rollen, Testdaten und einem dokumentierten Rückfallweg abgesichert.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielbild
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Schritt 1: Anforderung und Customizing-Protokoll vorbereiten
- Schritt 2: Objekttypen und Attribute anlegen
- Schritt 3: Kataloge und Ansichten bearbeiten
- Schritt 4: Beziehungen im Datenmodell konfigurieren
- Schritt 5: Business Logic und Regeln definieren
- Schritt 6: Anpassungen transferieren und abnehmen
- Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Seminarorganisation
Einordnung und Zielbild
Customizing muss fachliche Anforderungen erfüllen, ohne Upgradefähigkeit, Datenkonsistenz oder Betriebsstabilität zu gefährden. Änderungen werden deshalb als nachvollziehbare Pakete mit Namenskonvention, Testnachweis, Freigabe und Rückfallplan umgesetzt.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: USU-Systemadministratoren, System Manager, technische Plattformverantwortliche, Customizer und Applikationsbetreuer.
Voraussetzungen: Teilnahme an Anwenderschulungen zu relevanten Basismodulen; Grundkenntnisse in Datenbanken und Datenmodellierung.
Lernziele
- Fachliche Anforderung, betroffene Rollen, Daten und Oberflächen eindeutig beschreiben.
- Neue Objekttypen nur bei begründetem Datenbedarf erstellen.
- Katalogwerte strukturiert aufbauen und Verantwortliche für deren Pflege benennen.
- Fachliche Kardinalität und Richtung einer Beziehung festlegen.
- Validierungen, automatische Werte und fachliche Bedingungen nachvollziehbar gestalten.
- Abhängige Objekte zu einem vollständigen Transferpaket zusammenstellen.
Seminarinhalte
Schritt 1: Anforderung und Customizing-Protokoll vorbereiten
Der Arbeitsschritt „Anforderung und Customizing-Protokoll vorbereiten“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- fachliche Anforderung, betroffene Rollen, Daten und Oberflächen eindeutig beschreiben.
- Namenskonventionen, Änderungsnummer, Verantwortliche und Zielumgebungen festlegen.
- Logging und technische Nachvollziehbarkeit vor Beginn der Änderung aktivieren.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 2: Objekttypen und Attribute anlegen
Der Arbeitsschritt „Objekttypen und Attribute anlegen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- neue Objekttypen nur bei begründetem Datenbedarf erstellen.
- Attribute, Datentypen, Pflichtwerte, Standardwerte und Validierungen konfigurieren.
- Erstellung, Änderung, Suche und Löschung mit Testdaten prüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 3: Kataloge und Ansichten bearbeiten
Der Arbeitsschritt „Kataloge und Ansichten bearbeiten“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Katalogwerte strukturiert aufbauen und Verantwortliche für deren Pflege benennen.
- Listen- und Detailansichten rollenbezogen gestalten.
- Filter, Sortierung, Spalten und sensible Felder gegen die Anforderung testen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 4: Beziehungen im Datenmodell konfigurieren
Der Arbeitsschritt „Beziehungen im Datenmodell konfigurieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- fachliche Kardinalität und Richtung einer Beziehung festlegen.
- Beziehung, Rückbeziehung und Löschverhalten konsistent umsetzen.
- Auswirkung auf Suche, Reporting, Berechtigungen und bestehende Datensätze prüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 5: Business Logic und Regeln definieren
Der Arbeitsschritt „Business Logic und Regeln definieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Validierungen, automatische Werte und fachliche Bedingungen nachvollziehbar gestalten.
- Regelreihenfolge, Seiteneffekte und Fehlermeldungen kontrollieren.
- positive, negative und konkurrierende Regelbedingungen systematisch testen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 6: Anpassungen transferieren und abnehmen
Der Arbeitsschritt „Anpassungen transferieren und abnehmen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- abhängige Objekte zu einem vollständigen Transferpaket zusammenstellen.
- Übertragung mit dem Customization Transfer Manager protokolliert durchführen.
- Zielumgebung, Regression, Freigabe und Rückfallweg anhand einer Checkliste prüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Übung 1: Anforderung und Customizing-Protokoll vorbereiten in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Logging und technische Nachvollziehbarkeit vor Beginn der Änderung aktivieren.
- Übung 2: Objekttypen und Attribute anlegen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Erstellung, Änderung, Suche und Löschung mit Testdaten prüfen.
- Übung 3: Kataloge und Ansichten bearbeiten in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Filter, Sortierung, Spalten und sensible Felder gegen die Anforderung testen.
- Übung 4: Beziehungen im Datenmodell konfigurieren in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Auswirkung auf Suche, Reporting, Berechtigungen und bestehende Datensätze prüfen.
Zum Abschluss der Übungen werden offene Punkte in einer Prüfmatrix erfasst. Abweichungen werden nach Auswirkung, Dringlichkeit, Verantwortlichkeit und nächstem technischen Schritt geordnet.
Seminarorganisation
Das Seminar ist für 2 Tage mit etwa sechs Unterrichtsstunden pro Tag ausgelegt. Theorie, Demonstration, geführte Konfiguration und eigenständige Übungen wechseln sich ab. Für Intensiv- und Kompaktformate werden Themen bewusst verdichtet; Detailvertiefungen erfolgen anhand der priorisierten Laborfälle.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | USU-Systemadministratoren, System Manager, technische Plattformverantwortliche, Customizer und Applikationsbetreuer. |
| Voraussetzungen: | Teilnahme an Anwenderschulungen zu relevanten Basismodulen; Grundkenntnisse in Datenbanken und Datenmodellierung. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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