Seminar Conceptboard – Barrierearme Boards und inklusive Zusammenarbeit

Das Seminar zeigt, wie Conceptboard-Boards für unterschiedliche Wahrnehmungs-, Bedien- und Verständlichkeitsbedarfe aufgebaut werden. Struktur, Navigation, Beschriftung, Kontrast, Alternativbeschreibungen, Tastatur- und Touch-Nutzung sowie inklusive Moderationsregeln werden zu einem praxistauglichen Prüfverfahren verbunden.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Barrieren in visuellen Kollaborationsräumen systematisch erkennen.
  • Boards mit nachvollziehbarer Lesereihenfolge und Navigation strukturieren.
  • Texte, Farben, Bilder und Interaktionen verständlich gestalten.
  • Tastatur-, Touch- und assistive Nutzung in Tests berücksichtigen.
  • Inklusive Moderations- und Teilnahmeregeln für Workshops definieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Zielgruppen und Barrieren im Whiteboard-Kontext

Schwerpunkt: Sehen, Hören, Motorik, Kognition, Sprache, technische Ausstattung und situative Einschränkungen.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Zielgruppen und Barrieren im Whiteboard-Kontext“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Sehen, Hören, Motorik, Kognition, Sprache, technische Ausstattung und situative Einschränkungen modellieren.
  3. Den vorgesehenen Gestaltungs-, Prüf- und Moderationsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Navigation, Lesbarkeit, Bedienalternativen und Teilhabemöglichkeiten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine priorisierte Barrieren- und Anforderungsliste dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

2. Semantische Boardstruktur und Navigation

Schwerpunkt: Abschnitte, Board-Gliederung, Inhaltsübersicht, Startposition, Benennung und konsistente Wegeführung.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Semantische Boardstruktur und Navigation“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Abschnitte, Board-Gliederung, Inhaltsübersicht, Startposition, Benennung und konsistente Wegeführung modellieren.
  3. Den vorgesehenen Gestaltungs-, Prüf- und Moderationsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Navigation, Lesbarkeit, Bedienalternativen und Teilhabemöglichkeiten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine eindeutig navigierbare Boardstruktur dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

3. Lesbarkeit, Kontrast und verständliche Inhalte

Schwerpunkt: Schriftgrößen, Farbkombinationen, Informationsdichte, einfache Sprache, Icons und redundante Kennzeichnungen.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Lesbarkeit, Kontrast und verständliche Inhalte“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Schriftgrößen, Farbkombinationen, Informationsdichte, einfache Sprache, Icons und redundante Kennzeichnungen modellieren.
  3. Den vorgesehenen Gestaltungs-, Prüf- und Moderationsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Navigation, Lesbarkeit, Bedienalternativen und Teilhabemöglichkeiten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen visuellen und sprachlichen Gestaltungsstandard dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

4. Beschreibungen, Tastatur, Touch und assistive Nutzung

Schwerpunkt: Bildbeschreibungen, Objekttypen, Fokusführung, Bedienalternativen, Tablet-Nutzung und Accessibility-Prüfung.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Beschreibungen, Tastatur, Touch und assistive Nutzung“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Bildbeschreibungen, Objekttypen, Fokusführung, Bedienalternativen, Tablet-Nutzung und Accessibility-Prüfung modellieren.
  3. Den vorgesehenen Gestaltungs-, Prüf- und Moderationsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Navigation, Lesbarkeit, Bedienalternativen und Teilhabemöglichkeiten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen praktischen Zugänglichkeits-Testkatalog dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

5. Inklusive Moderation und Qualitätsabnahme

Schwerpunkt: Vorabinformationen, alternative Beteiligungswege, Pausen, Zeitbudgets, anonyme Beiträge, Dokumentation und Feedback.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Inklusive Moderation und Qualitätsabnahme“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Vorabinformationen, alternative Beteiligungswege, Pausen, Zeitbudgets, anonyme Beiträge, Dokumentation und Feedback modellieren.
  3. Den vorgesehenen Gestaltungs-, Prüf- und Moderationsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Navigation, Lesbarkeit, Bedienalternativen und Teilhabemöglichkeiten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine geprüfte Moderations- und Abnahmecheckliste dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Überarbeitung eines absichtlich unübersichtlichen Boards nach festgelegten Zugänglichkeitskriterien.
  • Prüfung von Navigation, Kontrasten, Beschreibungen und Beteiligungswegen.
  • Entwurf eines inklusiven Workshop-Einstiegs mit mehreren Interaktionsoptionen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Board-Erstellende, Moderation, Training, Kommunikation, UX, Projektteams und Accessibility-Verantwortliche.

Voraussetzungen: Sichere Bedienung der Conceptboard-Grundfunktionen; Vorkenntnisse zur digitalen Barrierefreiheit sind nicht erforderlich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehler- oder Entscheidungsszenarien vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer Arbeits- oder Betriebsstandard nutzbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Board-Erstellende, Moderation, Training, Kommunikation, UX, Projektteams und Accessibility-Verantwortliche
Voraussetzungen: Sichere Bedienung der Conceptboard-Grundfunktionen; Vorkenntnisse zur digitalen Barrierefreiheit sind nicht erforderlich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Linz 1 Tage
Salzburg 1 Tage
Graz 1 Tage
Wien 1 Tage
Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
Stream live 1 Tage
Innsbruck 1 Tage
Stream gespeichert 1 Tage
Klagenfurt 1 Tage
Bregenz 1 Tage
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