Das Seminar überführt Datenschutz-, Sicherheits- und Compliance-Anforderungen in konkrete Conceptboard-Regeln. Datenklassen, Hosting, Zugriffe, Rollen, Gastarbeit, Teamvorgaben, Drittanbieterfunktionen, Datenlebenszyklus, Eigentum, Exporte, Historie und Kontrollprozesse werden zu einem belastbaren Nutzungskonzept verbunden.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Datenklassen und zulässige Nutzungsszenarien für Boards definieren.
- Hosting- und Betriebsvarianten anhand von Schutzbedarf bewerten.
- Zugriffs-, Gast- und Rollenmodelle risikobasiert festlegen.
- Datenlebenszyklus, Eigentum, Export und Löschung kontrollieren.
- Prüfbare Teamvorgaben und Compliance-Kontrollen dokumentieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Datenklassen und zulässige Anwendungsfälle
Schwerpunkt: personenbezogene Daten, vertrauliche Inhalte, Schutzbedarf, Zweckbindung, Aufbewahrung und verbotene Inhalte.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Datenklassen und zulässige Anwendungsfälle“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von personenbezogene Daten, vertrauliche Inhalte, Schutzbedarf, Zweckbindung, Aufbewahrung und verbotene Inhalte modellieren.
- Den vorgesehenen Sicherheits-, Freigabe- und Kontrollprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Schutzbedarf, Zugriff, Datenlebenszyklus und Nachweisbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine verbindliche Nutzungs- und Datenklassifikationsmatrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
2. Hosting, Datenhoheit und Verantwortungsgrenzen
Schwerpunkt: Cloud-Hosting, dedizierte Umgebung, Data Center Edition, Datenstandort, Betriebsverantwortung und Servicegrenzen.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Hosting, Datenhoheit und Verantwortungsgrenzen“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Cloud-Hosting, dedizierte Umgebung, Data Center Edition, Datenstandort, Betriebsverantwortung und Servicegrenzen modellieren.
- Den vorgesehenen Sicherheits-, Freigabe- und Kontrollprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Schutzbedarf, Zugriff, Datenlebenszyklus und Nachweisbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine schutzbedarfsbasierte Hosting-Entscheidung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
3. Boardzugriff, Rollen und externe Zusammenarbeit
Schwerpunkt: Linkzugriff, Passphrase, spezifische Benutzer, Owner, Editor, Reviewer, Reader, Gäste und externe Teamrollen.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Boardzugriff, Rollen und externe Zusammenarbeit“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Linkzugriff, Passphrase, spezifische Benutzer, Owner, Editor, Reviewer, Reader, Gäste und externe Teamrollen modellieren.
- Den vorgesehenen Sicherheits-, Freigabe- und Kontrollprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Schutzbedarf, Zugriff, Datenlebenszyklus und Nachweisbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestuftes Zugriffs- und Freigabemodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
4. Teamvorgaben und Drittanbieterfunktionen
Schwerpunkt: Gastbeschränkung, Standardrollen, Sitzungsdauer, Chat, Webkonferenz, Dokumentverarbeitung, Webbilder, eingebettete Inhalte und erlaubte Domänen.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Teamvorgaben und Drittanbieterfunktionen“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Gastbeschränkung, Standardrollen, Sitzungsdauer, Chat, Webkonferenz, Dokumentverarbeitung, Webbilder, eingebettete Inhalte und erlaubte Domänen modellieren.
- Den vorgesehenen Sicherheits-, Freigabe- und Kontrollprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Schutzbedarf, Zugriff, Datenlebenszyklus und Nachweisbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine gehärtete Teamkonfiguration mit Ausnahmeregeln dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
5. Datenlebenszyklus und Inhaltskontrolle
Schwerpunkt: Erstellung, Bearbeitung, Anhänge, Historie, Duplikate, Export, Sperre, Archiv, Löschung und Aufbewahrung.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Datenlebenszyklus und Inhaltskontrolle“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Erstellung, Bearbeitung, Anhänge, Historie, Duplikate, Export, Sperre, Archiv, Löschung und Aufbewahrung modellieren.
- Den vorgesehenen Sicherheits-, Freigabe- und Kontrollprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Schutzbedarf, Zugriff, Datenlebenszyklus und Nachweisbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen dokumentierten Lebenszyklus für Boards und Inhalte dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
6. Eigentum, Offboarding und Nachweisführung
Schwerpunkt: Board- und Projektverantwortung, Eigentumsübertragung, Benutzerentzug, Aktivitätsnachweise, Freigaben und Kontrollberichte.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Eigentum, Offboarding und Nachweisführung“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Board- und Projektverantwortung, Eigentumsübertragung, Benutzerentzug, Aktivitätsnachweise, Freigaben und Kontrollberichte modellieren.
- Den vorgesehenen Sicherheits-, Freigabe- und Kontrollprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Schutzbedarf, Zugriff, Datenlebenszyklus und Nachweisbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen revisionsorientierten Übergabe- und Kontrollprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
7. Risikobehandlung, Regelkontrollen und Notfall
Schwerpunkt: Abweichungen, Fehlfreigaben, Datenverlust, unberechtigte Exporte, Eskalation, Wiederanlauf, Schulung und Verbesserungsmaßnahmen.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Risikobehandlung, Regelkontrollen und Notfall“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Abweichungen, Fehlfreigaben, Datenverlust, unberechtigte Exporte, Eskalation, Wiederanlauf, Schulung und Verbesserungsmaßnahmen modellieren.
- Den vorgesehenen Sicherheits-, Freigabe- und Kontrollprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Schutzbedarf, Zugriff, Datenlebenszyklus und Nachweisbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein integriertes Sicherheits- und Compliance-Betriebskonzept dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Klassifizierung typischer Board-Inhalte und Zuordnung zulässiger Freigabemodelle.
- Entwurf einer sicheren Team-Baseline mit dokumentierten Ausnahmen.
- Simulation eines Offboardings mit Eigentums- und Datenkontrolle.
- Erstellung eines Kontrollkatalogs für Datenschutz und Informationssicherheit.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Informationssicherheit, Datenschutzkoordination, IT-Administration, Compliance, Collaboration-Verantwortliche und Betriebsorganisation.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Informationssicherheit und Datenschutz sowie ein Überblick über die geplanten Conceptboard-Anwendungsfälle.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehler- oder Entscheidungsszenarien vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer Arbeits- oder Betriebsstandard nutzbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Informationssicherheit, Datenschutzkoordination, IT-Administration, Compliance, Collaboration-Verantwortliche und Betriebsorganisation |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Informationssicherheit und Datenschutz sowie ein Überblick über die geplanten Conceptboard-Anwendungsfälle |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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