Das Seminar überträgt einen vollständigen Design-Thinking- und Innovationsprozess auf Conceptboard. Problemraum, Research, Synthese, Ideenentwicklung, Priorisierung, Prototyping, Test und Entscheidungsdokumentation werden in einem durchgängigen Workshop-Board praktisch umgesetzt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Innovationsfragen und Workshop-Ergebnisse eindeutig formulieren.
- Research-Material und Beobachtungen visuell strukturieren.
- Erkenntnisse zu Bedürfnissen und Problemdefinitionen verdichten.
- Ideen systematisch erzeugen, clustern und priorisieren.
- Prototypen, Tests und Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Challenge, Scope und Workshop-Architektur
Schwerpunkt: Innovationsfrage, Zielgruppe, Problemraum, Zeitbudget, Rollen, Entscheidungsmandat und Board-Choreografie.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Challenge, Scope und Workshop-Architektur“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Innovationsfrage, Zielgruppe, Problemraum, Zeitbudget, Rollen, Entscheidungsmandat und Board-Choreografie modellieren.
- Den vorgesehenen Innovations-, Moderations- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Methodentreue, Beteiligung, Entscheidungsqualität und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Workshop- und Board-Zielbild dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
2. Research und Empathiearbeit
Schwerpunkt: Interviewnotizen, Beobachtungen, Quellen, Stakeholder, Annahmen, Belege und gemeinsame Sichtung.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Research und Empathiearbeit“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Interviewnotizen, Beobachtungen, Quellen, Stakeholder, Annahmen, Belege und gemeinsame Sichtung modellieren.
- Den vorgesehenen Innovations-, Moderations- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Methodentreue, Beteiligung, Entscheidungsqualität und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine strukturierte Research- und Evidenzfläche dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
3. Synthese und Problemdefinition
Schwerpunkt: Clustering, Affinity Mapping, Bedürfnisse, Muster, Widersprüche, Personas, Journey und Point of View.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Synthese und Problemdefinition“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Clustering, Affinity Mapping, Bedürfnisse, Muster, Widersprüche, Personas, Journey und Point of View modellieren.
- Den vorgesehenen Innovations-, Moderations- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Methodentreue, Beteiligung, Entscheidungsqualität und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine priorisierte Problem- und Bedürfnisdefinition dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
4. Ideenentwicklung und Kreativphasen
Schwerpunkt: Brainwriting, divergentes Denken, Perspektivwechsel, Skizzen, stille Arbeit und kollaborative Erweiterung.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Ideenentwicklung und Kreativphasen“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Brainwriting, divergentes Denken, Perspektivwechsel, Skizzen, stille Arbeit und kollaborative Erweiterung modellieren.
- Den vorgesehenen Innovations-, Moderations- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Methodentreue, Beteiligung, Entscheidungsqualität und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen breiten und nachvollziehbaren Ideenraum dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
5. Priorisierung und Entscheidungslogik
Schwerpunkt: Kriterien, Machbarkeit, Wirkung, Risiko, Dot Voting, Approve oder Reject, Diskussion und Entscheidung.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Priorisierung und Entscheidungslogik“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Kriterien, Machbarkeit, Wirkung, Risiko, Dot Voting, Approve oder Reject, Diskussion und Entscheidung modellieren.
- Den vorgesehenen Innovations-, Moderations- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Methodentreue, Beteiligung, Entscheidungsqualität und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine begründete Ideenauswahl mit Entscheidungsnachweis dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
6. Prototyping und Testvorbereitung
Schwerpunkt: Storyboards, Serviceabläufe, Wireframes, Annahmen, Testfragen, Rollen und Feedbackbereiche.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Prototyping und Testvorbereitung“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Storyboards, Serviceabläufe, Wireframes, Annahmen, Testfragen, Rollen und Feedbackbereiche modellieren.
- Den vorgesehenen Innovations-, Moderations- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Methodentreue, Beteiligung, Entscheidungsqualität und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen testbaren Low-Fidelity-Prototyp dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
7. Test, Iteration und Ergebnisübergabe
Schwerpunkt: Beobachtung, Feedback, Lernpunkte, Board-Historie, Versionen, nächste Experimente, Verantwortliche und Dokumentation.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Test, Iteration und Ergebnisübergabe“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Beobachtung, Feedback, Lernpunkte, Board-Historie, Versionen, nächste Experimente, Verantwortliche und Dokumentation modellieren.
- Den vorgesehenen Innovations-, Moderations- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Methodentreue, Beteiligung, Entscheidungsqualität und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Iterations- und Umsetzungsplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Durchführung eines kompakten Design-Sprints an einer realitätsnahen Herausforderung.
- Aufbau einer Research-, Synthese- und Ideation-Fläche mit klarer Navigation.
- Moderierte Priorisierung mit Kriterien und Voting.
- Erstellung und Test eines visuellen Prototyps mit dokumentierter Iteration.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Innovationsteams, Produktmanagement, UX, Service Design, Moderation, Organisationsentwicklung und Projektleitung.
Voraussetzungen: Conceptboard-Grundkenntnisse; methodische Vorkenntnisse in Design Thinking sind hilfreich, aber nicht erforderlich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehler- oder Entscheidungsszenarien vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer Arbeits- oder Betriebsstandard nutzbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Innovationsteams, Produktmanagement, UX, Service Design, Moderation, Organisationsentwicklung und Projektleitung |
| Voraussetzungen: | Conceptboard-Grundkenntnisse; methodische Vorkenntnisse in Design Thinking sind hilfreich, aber nicht erforderlich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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