Seminarprofil: Die Schulung behandelt den Aufbau eines nutzbaren Datenkatalogs von der Scope-Entscheidung über Objektmodell und Kurationsstandards bis zur fachlichen Suche. Technische und fachliche Metadaten werden in einen nachhaltigen Pflegeprozess überführt.
Inhaltsübersicht
- Katalogumfang und Erfassungsstrategie
- Objekttypen, Beziehungen und Metadatenmodell
- Datenobjekte erfassen und kuratieren
- Domänen, Kategorien und Klassifikationen
- Kurationsprozess und Metadatenqualität
- Discovery und fachlicher Self-Service
Lernziele
- Katalogumfang und Erfassungsreihenfolge nach Nutzen und Risiko planen
- Datenobjekte mit einheitlichen Mindestmetadaten anlegen und kuratieren
- Domänen, Kategorien und Klassifikationen verständlich strukturieren
- Metadatenqualität mit Prüfungen, Arbeitslisten und Kennzahlen sichern
- Fachlichen Self-Service durch Suche, Kontext und Vertrauenssignale ermöglichen
Zielgruppe
Data Catalog Manager, Data Stewards, Datenarchitektur, Analytics Engineering, Fachbereiche und Governance Office
Voraussetzungen
Grundkenntnisse der eigenen Datenlandschaft und wichtiger Datenobjekte; Plattformgrundlagen hilfreich
Seminarinhalte
Bearbeitungslogik: Jedes Kapitel beginnt mit einer Kapitelübersicht. Die Arbeitsschritte werden anschließend in der vorgesehenen Reihenfolge praktisch umgesetzt, geprüft und dokumentiert.
Katalogumfang und Erfassungsstrategie
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Datenlandschaft und Nutzergruppen werden erfasst, um den fachlich relevanten Katalogumfang abzugrenzen; Schritt 2 – Quellsysteme und Informationsobjekte werden nach Nutzen, Risiko, Kritikalität und Pflegeaufwand priorisiert; Schritt 3 – Für jede Prioritätsstufe werden Mindestmetadaten, Verantwortlichkeiten und Aktualisierungszyklen definiert; Schritt 4 – Eine umsetzbare Erfassungsroadmap mit Pilotbereich, Ausbauwellen und Abnahmekriterien wird erstellt.
- Schritt 1: Datenlandschaft und Nutzergruppen werden erfasst, um den fachlich relevanten Katalogumfang abzugrenzen.
- Schritt 2: Quellsysteme und Informationsobjekte werden nach Nutzen, Risiko, Kritikalität und Pflegeaufwand priorisiert.
- Schritt 3: Für jede Prioritätsstufe werden Mindestmetadaten, Verantwortlichkeiten und Aktualisierungszyklen definiert.
- Schritt 4: Eine umsetzbare Erfassungsroadmap mit Pilotbereich, Ausbauwellen und Abnahmekriterien wird erstellt.
Objekttypen, Beziehungen und Metadatenmodell
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Relevante Objekttypen werden inventarisiert und nach fachlicher, technischer und organisatorischer Bedeutung geordnet; Schritt 2 – Pflichtfelder, optionale Attribute und Statuswerte werden für ausgewählte Objekttypen festgelegt; Schritt 3 – Beziehungen zwischen Begriffen, Datenobjekten, Regeln, Produkten und Verantwortlichkeiten werden modelliert; Schritt 4 – Das Modell wird anhand eines End-to-End-Beispiels auf Vollständigkeit und Verständlichkeit geprüft.
- Schritt 1: Relevante Objekttypen werden inventarisiert und nach fachlicher, technischer und organisatorischer Bedeutung geordnet.
- Schritt 2: Pflichtfelder, optionale Attribute und Statuswerte werden für ausgewählte Objekttypen festgelegt.
- Schritt 3: Beziehungen zwischen Begriffen, Datenobjekten, Regeln, Produkten und Verantwortlichkeiten werden modelliert.
- Schritt 4: Das Modell wird anhand eines End-to-End-Beispiels auf Vollständigkeit und Verständlichkeit geprüft.
Datenobjekte erfassen und kuratieren
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Ein Datenobjekt wird mit technischer Identität, fachlichem Zweck und organisatorischem Kontext angelegt; Schritt 2 – Beschreibungen, Tags, Domänen, Verantwortliche und Statusinformationen werden nach einer Pflegekonvention ergänzt; Schritt 3 – Verknüpfungen zu Begriffen, Regeln, Qualitätsangaben und abhängigen Objekten werden hergestellt; Schritt 4 – Das Objekt wird mit einer Prüfliste auf Auffindbarkeit, Eindeutigkeit und Nutzbarkeit abgenommen.
- Schritt 1: Ein Datenobjekt wird mit technischer Identität, fachlichem Zweck und organisatorischem Kontext angelegt.
- Schritt 2: Beschreibungen, Tags, Domänen, Verantwortliche und Statusinformationen werden nach einer Pflegekonvention ergänzt.
- Schritt 3: Verknüpfungen zu Begriffen, Regeln, Qualitätsangaben und abhängigen Objekten werden hergestellt.
- Schritt 4: Das Objekt wird mit einer Prüfliste auf Auffindbarkeit, Eindeutigkeit und Nutzbarkeit abgenommen.
Domänen, Kategorien und Klassifikationen
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Fachdomänen und Unterdomänen werden aus Organisation, Prozessen und Datenverantwortung abgeleitet; Schritt 2 – Kategorien und Tags werden nach klaren Benennungs- und Abgrenzungsregeln definiert; Schritt 3 – Mehrfachzuordnungen und Grenzfälle werden anhand festgelegter Entscheidungskriterien behandelt; Schritt 4 – Die Struktur wird mit repräsentativen Such- und Navigationsaufgaben getestet und nachgeschärft.
- Schritt 1: Fachdomänen und Unterdomänen werden aus Organisation, Prozessen und Datenverantwortung abgeleitet.
- Schritt 2: Kategorien und Tags werden nach klaren Benennungs- und Abgrenzungsregeln definiert.
- Schritt 3: Mehrfachzuordnungen und Grenzfälle werden anhand festgelegter Entscheidungskriterien behandelt.
- Schritt 4: Die Struktur wird mit repräsentativen Such- und Navigationsaufgaben getestet und nachgeschärft.
Kurationsprozess und Metadatenqualität
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Qualitätskriterien für vollständige, aktuelle und verständliche Metadaten werden operationalisiert; Schritt 2 – Prüf- und Freigabeschritte werden je Objekttyp, Kritikalität und Verantwortungsbereich festgelegt; Schritt 3 – Überfällige, widersprüchliche oder verwaiste Einträge werden über Arbeitslisten systematisch bearbeitet; Schritt 4 – Kennzahlen und regelmäßige Reviews werden zur nachhaltigen Steuerung der Metadatenqualität eingerichtet.
- Schritt 1: Qualitätskriterien für vollständige, aktuelle und verständliche Metadaten werden operationalisiert.
- Schritt 2: Prüf- und Freigabeschritte werden je Objekttyp, Kritikalität und Verantwortungsbereich festgelegt.
- Schritt 3: Überfällige, widersprüchliche oder verwaiste Einträge werden über Arbeitslisten systematisch bearbeitet.
- Schritt 4: Kennzahlen und regelmäßige Reviews werden zur nachhaltigen Steuerung der Metadatenqualität eingerichtet.
Discovery und fachlicher Self-Service
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Typische Nutzerfragen werden in Suchmuster, Filterkriterien und benötigte Kontextinformationen übersetzt; Schritt 2 – Trefferlisten und Objektansichten werden anhand fachlicher Relevanz und Vertrauenswürdigkeit ausgewertet; Schritt 3 – Geeignete Objekte werden verglichen, favorisiert und für spätere Verwendung nachvollziehbar dokumentiert; Schritt 4 – Ein Self-Service-Szenario wird vom Informationsbedarf bis zur abgesicherten Datenauswahl vollständig durchgeführt.
- Schritt 1: Typische Nutzerfragen werden in Suchmuster, Filterkriterien und benötigte Kontextinformationen übersetzt.
- Schritt 2: Trefferlisten und Objektansichten werden anhand fachlicher Relevanz und Vertrauenswürdigkeit ausgewertet.
- Schritt 3: Geeignete Objekte werden verglichen, favorisiert und für spätere Verwendung nachvollziehbar dokumentiert.
- Schritt 4: Ein Self-Service-Szenario wird vom Informationsbedarf bis zur abgesicherten Datenauswahl vollständig durchgeführt.
Praxisanteil
Aufbau eines Pilotkatalogs mit Objektmodell, Mindestmetadaten, Domänenstruktur, Kurationsprüfung und vollständiger Self-Service-Recherche.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Catalog Manager, Data Stewards, Datenarchitektur, Analytics Engineering, Fachbereiche und Governance Office |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse der eigenen Datenlandschaft und wichtiger Datenobjekte; Plattformgrundlagen hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, Fallstudien, angeleitete Übungen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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