Seminarprofil: Die Schulung übersetzt Datenstrategie in ein operatives Governance-System. Gremien, Domänen, Rollen, Richtlinien, Kontrollen, Workflows und Kennzahlen werden so verbunden, dass Entscheidungen und Pflegeaufgaben im Alltag ausführbar bleiben.
Inhaltsübersicht
- Governance-Betriebsmodell und Entscheidungsstruktur
- Rollenmodell, Ownership und RACI
- Richtlinien, Standards und Kontrollen
- Freigabe- und Eskalationsabläufe
- Kampagnen und koordinierte Pflegeaktionen
- Governance-Kennzahlen und Steuerungsrhythmus
Lernziele
- Ein passendes Governance-Betriebsmodell mit Domänen und Gremien entwerfen
- Ownership, Stewardship und Entscheidungsrechte verbindlich zuordnen
- Richtlinien und Kontrollen mit Datenobjekten und Nachweisen verbinden
- Freigaben, Aufgaben und Eskalationen als operative Workflows gestalten
- Governance-Wirkung mit einem ausgewogenen Kennzahlensystem steuern
Zielgruppe
Chief Data Office, Data-Governance-Leitung, Data Owner, Lead Data Stewards, Facharchitektur, Compliance und Programmleitung
Voraussetzungen
Grundverständnis von Datenstrategie und Organisationsstrukturen; idealerweise ein konkreter Governance-Anwendungsfall
Seminarinhalte
Bearbeitungslogik: Jedes Kapitel beginnt mit einer Kapitelübersicht. Die Arbeitsschritte werden anschließend in der vorgesehenen Reihenfolge praktisch umgesetzt, geprüft und dokumentiert.
Governance-Betriebsmodell und Entscheidungsstruktur
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Governance-Ziele werden aus Geschäftsstrategie, Risiken und konkreten Datenproblemen abgeleitet; Schritt 2 – Entscheidungsebenen, Gremien und Domänen werden mit klaren Mandaten und Abgrenzungen entworfen; Schritt 3 – Regeltermine, Entscheidungsunterlagen und Eskalationswege werden als wiederholbarer Betriebsprozess beschrieben; Schritt 4 – Das Betriebsmodell wird an einem bereichsübergreifenden Konfliktfall auf Praxistauglichkeit geprüft.
- Schritt 1: Governance-Ziele werden aus Geschäftsstrategie, Risiken und konkreten Datenproblemen abgeleitet.
- Schritt 2: Entscheidungsebenen, Gremien und Domänen werden mit klaren Mandaten und Abgrenzungen entworfen.
- Schritt 3: Regeltermine, Entscheidungsunterlagen und Eskalationswege werden als wiederholbarer Betriebsprozess beschrieben.
- Schritt 4: Das Betriebsmodell wird an einem bereichsübergreifenden Konfliktfall auf Praxistauglichkeit geprüft.
Rollenmodell, Ownership und RACI
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Aufgaben werden in Entscheiden, Pflegen, Prüfen, Beraten und Informieren zerlegt; Schritt 2 – Data Owner, Data Steward, Custodian, Produktverantwortliche und Fachrollen werden je Aufgabe zugeordnet; Schritt 3 – Vertretung, Eskalation und Übergaben werden für kritische Situationen verbindlich geregelt; Schritt 4 – Eine RACI-Matrix wird für eine Beispieldomäne erstellt, auf Lücken geprüft und abgestimmt.
- Schritt 1: Aufgaben werden in Entscheiden, Pflegen, Prüfen, Beraten und Informieren zerlegt.
- Schritt 2: Data Owner, Data Steward, Custodian, Produktverantwortliche und Fachrollen werden je Aufgabe zugeordnet.
- Schritt 3: Vertretung, Eskalation und Übergaben werden für kritische Situationen verbindlich geregelt.
- Schritt 4: Eine RACI-Matrix wird für eine Beispieldomäne erstellt, auf Lücken geprüft und abgestimmt.
Richtlinien, Standards und Kontrollen
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Anforderungen werden in Richtlinie, Standard, Regel und konkrete Kontrolle differenziert; Schritt 2 – Geltungsbereich, Verbindlichkeit, Owner, Prüffrequenz und Nachweise werden je Vorgabe definiert; Schritt 3 – Vorgaben werden mit betroffenen Datenobjekten, Prozessen, Qualitätsregeln und Rollen verknüpft; Schritt 4 – Ein Kontrollzyklus von Planung über Prüfung bis zur dokumentierten Abweichungsbehandlung wird durchgeführt.
- Schritt 1: Anforderungen werden in Richtlinie, Standard, Regel und konkrete Kontrolle differenziert.
- Schritt 2: Geltungsbereich, Verbindlichkeit, Owner, Prüffrequenz und Nachweise werden je Vorgabe definiert.
- Schritt 3: Vorgaben werden mit betroffenen Datenobjekten, Prozessen, Qualitätsregeln und Rollen verknüpft.
- Schritt 4: Ein Kontrollzyklus von Planung über Prüfung bis zur dokumentierten Abweichungsbehandlung wird durchgeführt.
Freigabe- und Eskalationsabläufe
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Entscheidungstypen und Freigabestufen werden nach Risiko, Reichweite und Objektart differenziert; Schritt 2 – Prüfkriterien, Rollen, Fristen und Rückgabegründe werden für jeden Übergang definiert; Schritt 3 – Eskalationen werden mit Schwellenwert, Empfänger, Entscheidungsspielraum und Dokumentationspflicht modelliert; Schritt 4 – Ein Genehmigungsfall mit Rückfrage, Überarbeitung und finaler Freigabe wird praktisch durchgespielt.
- Schritt 1: Entscheidungstypen und Freigabestufen werden nach Risiko, Reichweite und Objektart differenziert.
- Schritt 2: Prüfkriterien, Rollen, Fristen und Rückgabegründe werden für jeden Übergang definiert.
- Schritt 3: Eskalationen werden mit Schwellenwert, Empfänger, Entscheidungsspielraum und Dokumentationspflicht modelliert.
- Schritt 4: Ein Genehmigungsfall mit Rückfrage, Überarbeitung und finaler Freigabe wird praktisch durchgespielt.
Kampagnen und koordinierte Pflegeaktionen
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Ziel, Umfang, Objektmenge, Rollen, Fristen und Qualitätskriterien einer Kampagne werden festgelegt; Schritt 2 – Aufgabenpakete werden nach Domäne, Verantwortlichkeit und Bearbeitungsreihenfolge zugeschnitten; Schritt 3 – Fortschritt, Blockaden und Rückläufe werden anhand einer einheitlichen Statuslogik gesteuert; Schritt 4 – Die Kampagne wird mit Ergebniskontrolle, Restpunkteliste und Verbesserungen für den nächsten Zyklus abgeschlossen.
- Schritt 1: Ziel, Umfang, Objektmenge, Rollen, Fristen und Qualitätskriterien einer Kampagne werden festgelegt.
- Schritt 2: Aufgabenpakete werden nach Domäne, Verantwortlichkeit und Bearbeitungsreihenfolge zugeschnitten.
- Schritt 3: Fortschritt, Blockaden und Rückläufe werden anhand einer einheitlichen Statuslogik gesteuert.
- Schritt 4: Die Kampagne wird mit Ergebniskontrolle, Restpunkteliste und Verbesserungen für den nächsten Zyklus abgeschlossen.
Governance-Kennzahlen und Steuerungsrhythmus
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Kennzahlen werden aus Governance-Zielen und beobachtbaren Plattformereignissen abgeleitet; Schritt 2 – Definition, Datenbasis, Berechnungslogik, Zielwert und Verantwortlichkeit werden pro Kennzahl dokumentiert; Schritt 3 – Ein ausgewogenes Kennzahlenset aus Aktivität, Qualität, Wirkung und Risiko wird zusammengestellt; Schritt 4 – Review-Rhythmus, Entscheidungsschwellen und Folgeaktionen werden für ein Governance-Board festgelegt.
- Schritt 1: Kennzahlen werden aus Governance-Zielen und beobachtbaren Plattformereignissen abgeleitet.
- Schritt 2: Definition, Datenbasis, Berechnungslogik, Zielwert und Verantwortlichkeit werden pro Kennzahl dokumentiert.
- Schritt 3: Ein ausgewogenes Kennzahlenset aus Aktivität, Qualität, Wirkung und Risiko wird zusammengestellt.
- Schritt 4: Review-Rhythmus, Entscheidungsschwellen und Folgeaktionen werden für ein Governance-Board festgelegt.
Praxisanteil
Entwicklung eines Governance-Betriebsmodells für eine Beispieldomäne mit RACI, Richtlinienobjekten, Freigabefluss, Pflegekampagne und Board-Kennzahlen.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Chief Data Office, Data-Governance-Leitung, Data Owner, Lead Data Stewards, Facharchitektur, Compliance und Programmleitung |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis von Datenstrategie und Organisationsstrukturen; idealerweise ein konkreter Governance-Anwendungsfall |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, Fallstudien, angeleitete Übungen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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