Seminarprofil: Die Schulung richtet Stewardship auf konkrete tägliche Arbeit aus. Aufgabenpriorisierung, Metadatenprüfung, Begriffs- und Objektpflege, Rückfragen, Freigaben, Kampagnen und Qualitätskennzahlen werden an realistischen Arbeitsfällen trainiert.
Inhaltsübersicht
- Arbeitsorganisation für Data Stewards
- Stewardship-Qualitätskontrolle
- Zusammenarbeit, Kommentare und Aufgaben
- Kampagnen und koordinierte Pflegeaktionen
- Workflow-Steuerung und Engpassanalyse
Lernziele
- Stewardship-Aufgaben nach Risiko, Nutzen und Frist priorisieren
- Metadaten und Definitionen mit objektiven Kriterien prüfen
- Rückfragen, Entscheidungen und Eskalationen kontextbezogen bearbeiten
- Pflegekampagnen für größere Objektmengen planen und steuern
- Qualität und Durchsatz der Stewardship-Arbeit messbar verbessern
Zielgruppe
Data Stewards, Lead Data Stewards, fachliche Datenverantwortliche, Governance-Koordinatoren und Domänenexperten
Voraussetzungen
Grundverständnis der eigenen Domäne und zentraler Datenobjekte; Grundlagen zu Katalog oder Glossary hilfreich
Seminarinhalte
Bearbeitungslogik: Jedes Kapitel beginnt mit einer Kapitelübersicht. Die Arbeitsschritte werden anschließend in der vorgesehenen Reihenfolge praktisch umgesetzt, geprüft und dokumentiert.
Arbeitsorganisation für Data Stewards
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Wiederkehrende Aufgaben werden nach Objekttyp, Domäne, Dringlichkeit und Risiko in Arbeitskörbe gegliedert; Schritt 2 – Priorisierungsregeln werden angewendet, um kritische Lücken vor kosmetischen Verbesserungen zu bearbeiten; Schritt 3 – Rückfragen und Entscheidungen werden direkt am betroffenen Objekt nachvollziehbar dokumentiert; Schritt 4 – Ein kompletter Steward-Arbeitstag wird anhand einer priorisierten Aufgabenliste simuliert.
- Schritt 1: Wiederkehrende Aufgaben werden nach Objekttyp, Domäne, Dringlichkeit und Risiko in Arbeitskörbe gegliedert.
- Schritt 2: Priorisierungsregeln werden angewendet, um kritische Lücken vor kosmetischen Verbesserungen zu bearbeiten.
- Schritt 3: Rückfragen und Entscheidungen werden direkt am betroffenen Objekt nachvollziehbar dokumentiert.
- Schritt 4: Ein kompletter Steward-Arbeitstag wird anhand einer priorisierten Aufgabenliste simuliert.
Stewardship-Qualitätskontrolle
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Prüfkriterien werden in objektive Muss-, Soll- und Kann-Anforderungen übersetzt; Schritt 2 – Ein Stichprobenverfahren wird für große Objektmengen und unterschiedliche Kritikalitätsklassen entwickelt; Schritt 3 – Fehlerbilder werden kategorisiert und mit standardisierten Korrekturmaßnahmen versehen; Schritt 4 – Die Wirksamkeit der Korrekturen wird über Nachprüfung und Kennzahlen nachvollziehbar bewertet.
- Schritt 1: Prüfkriterien werden in objektive Muss-, Soll- und Kann-Anforderungen übersetzt.
- Schritt 2: Ein Stichprobenverfahren wird für große Objektmengen und unterschiedliche Kritikalitätsklassen entwickelt.
- Schritt 3: Fehlerbilder werden kategorisiert und mit standardisierten Korrekturmaßnahmen versehen.
- Schritt 4: Die Wirksamkeit der Korrekturen wird über Nachprüfung und Kennzahlen nachvollziehbar bewertet.
Zusammenarbeit, Kommentare und Aufgaben
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Ein Klärungsbedarf wird mit Objektbezug, Fragestellung, Verantwortlichkeit und Termin eindeutig erfasst; Schritt 2 – Kommentare, Aufgaben und Status werden so verwendet, dass Entscheidungsverlauf und offene Punkte sichtbar bleiben; Schritt 3 – Übergaben werden mit Akzeptanzkriterien und erforderlichen Nachweisen strukturiert; Schritt 4 – Ein mehrstufiger Abstimmungsfall wird bis zur dokumentierten Schließung gemeinsam bearbeitet.
- Schritt 1: Ein Klärungsbedarf wird mit Objektbezug, Fragestellung, Verantwortlichkeit und Termin eindeutig erfasst.
- Schritt 2: Kommentare, Aufgaben und Status werden so verwendet, dass Entscheidungsverlauf und offene Punkte sichtbar bleiben.
- Schritt 3: Übergaben werden mit Akzeptanzkriterien und erforderlichen Nachweisen strukturiert.
- Schritt 4: Ein mehrstufiger Abstimmungsfall wird bis zur dokumentierten Schließung gemeinsam bearbeitet.
Kampagnen und koordinierte Pflegeaktionen
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Ziel, Umfang, Objektmenge, Rollen, Fristen und Qualitätskriterien einer Kampagne werden festgelegt; Schritt 2 – Aufgabenpakete werden nach Domäne, Verantwortlichkeit und Bearbeitungsreihenfolge zugeschnitten; Schritt 3 – Fortschritt, Blockaden und Rückläufe werden anhand einer einheitlichen Statuslogik gesteuert; Schritt 4 – Die Kampagne wird mit Ergebniskontrolle, Restpunkteliste und Verbesserungen für den nächsten Zyklus abgeschlossen.
- Schritt 1: Ziel, Umfang, Objektmenge, Rollen, Fristen und Qualitätskriterien einer Kampagne werden festgelegt.
- Schritt 2: Aufgabenpakete werden nach Domäne, Verantwortlichkeit und Bearbeitungsreihenfolge zugeschnitten.
- Schritt 3: Fortschritt, Blockaden und Rückläufe werden anhand einer einheitlichen Statuslogik gesteuert.
- Schritt 4: Die Kampagne wird mit Ergebniskontrolle, Restpunkteliste und Verbesserungen für den nächsten Zyklus abgeschlossen.
Workflow-Steuerung und Engpassanalyse
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Relevante Prozessereignisse und Statuswechsel werden als Grundlage für Kennzahlen festgelegt; Schritt 2 – Durchlaufzeit, Liegezeit, Rücklaufquote und Erledigungsgrad werden eindeutig definiert; Schritt 3 – Engpässe werden nach Rolle, Domäne, Prozessschritt und Ursache analysiert; Schritt 4 – Verbesserungsmaßnahmen werden priorisiert und mit messbaren Zielwerten für den nächsten Zyklus versehen.
- Schritt 1: Relevante Prozessereignisse und Statuswechsel werden als Grundlage für Kennzahlen festgelegt.
- Schritt 2: Durchlaufzeit, Liegezeit, Rücklaufquote und Erledigungsgrad werden eindeutig definiert.
- Schritt 3: Engpässe werden nach Rolle, Domäne, Prozessschritt und Ursache analysiert.
- Schritt 4: Verbesserungsmaßnahmen werden priorisiert und mit messbaren Zielwerten für den nächsten Zyklus versehen.
Praxisanteil
Simulation eines Steward-Arbeitstages mit priorisiertem Arbeitskorb, Qualitätsprüfung, Rückfrage, Freigabe und domänenweiter Pflegekampagne.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Stewards, Lead Data Stewards, fachliche Datenverantwortliche, Governance-Koordinatoren und Domänenexperten |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis der eigenen Domäne und zentraler Datenobjekte; Grundlagen zu Katalog oder Glossary hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, Fallstudien, angeleitete Übungen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
