Seminarprofil: Das Intensivformat bündelt die fachlichen und organisatorischen Plattformthemen zu einem durchgängigen Governance-Betriebsmodell. Von Grundlagen und Katalogstruktur über Terminologie, Ownership und Richtlinien bis zu Stewardship, Compliance, Workflows, Self-Service und Adoption entsteht ein umsetzbarer Gesamtentwurf.
Inhaltsübersicht
- Plattformkontext und Governance-Zielbild
- Objekttypen, Beziehungen und Metadatenmodell
- Katalogumfang und Erfassungsstrategie
- Datenobjekte erfassen und kuratieren
- Kurationsprozess und Metadatenqualität
- Begriffsmodell und fachliche Semantik
- Lebenszyklus, Prüfung und Freigabe von Begriffen
- Begriffe mit Datenobjekten und Prozessen verknüpfen
- Governance-Betriebsmodell und Entscheidungsstruktur
- Rollenmodell, Ownership und RACI
- Richtlinien, Standards und Kontrollen
- Arbeitsorganisation für Data Stewards
- Kampagnen und koordinierte Pflegeaktionen
- Klassifizierung und sensible Daten
- Kontrollen, Richtlinienbezug und Nachweise
- Discovery und fachlicher Self-Service
- Governance-Kennzahlen und Steuerungsrhythmus
- Adoption, Kommunikation und Befähigung
Lernziele
- Plattform- und Objektmodell für eine Governance-Domäne sicher beherrschen
- Katalog- und Glossary-Strukturen mit belastbaren Qualitätsstandards aufbauen
- Rollen, Richtlinien, Kontrollen und Entscheidungswege operationalisieren
- Stewardship, Workflows, Kampagnen und Compliance-Nachweise verbinden
- Self-Service, Kennzahlen und Adoption in ein nachhaltiges Betriebsmodell integrieren
Zielgruppe
Chief Data Office, Governance-Leitung, Lead Data Stewards, Data Owner, Facharchitektur, Compliance, Katalog- und Glossary-Verantwortliche
Voraussetzungen
Grundverständnis der eigenen Datenlandschaft, Organisationsstruktur und Governance-Ziele; ein konkreter Pilotbereich ist empfohlen
Seminarinhalte
Bearbeitungslogik: Jedes Kapitel beginnt mit einer Kapitelübersicht. Die Arbeitsschritte werden anschließend in der vorgesehenen Reihenfolge praktisch umgesetzt, geprüft und dokumentiert.
Plattformkontext und Governance-Zielbild
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Die Ausgangssituation wird anhand typischer Datenprobleme, Suchaufwände und unklarer Verantwortlichkeiten strukturiert; Schritt 2 – Die zentralen Plattformbereiche werden den Aufgaben Katalogisierung, Governance, Zusammenarbeit und Wertsteuerung zugeordnet; Schritt 3 – Ein fachliches Zielbild wird mit konkreten Nutzungsszenarien, Rollen und erwarteten Verbesserungen formuliert; Schritt 4 – Die priorisierten Szenarien werden als Lern- und Umsetzungsschwerpunkte für die weiteren Übungen festgehalten.
- Schritt 1: Die Ausgangssituation wird anhand typischer Datenprobleme, Suchaufwände und unklarer Verantwortlichkeiten strukturiert.
- Schritt 2: Die zentralen Plattformbereiche werden den Aufgaben Katalogisierung, Governance, Zusammenarbeit und Wertsteuerung zugeordnet.
- Schritt 3: Ein fachliches Zielbild wird mit konkreten Nutzungsszenarien, Rollen und erwarteten Verbesserungen formuliert.
- Schritt 4: Die priorisierten Szenarien werden als Lern- und Umsetzungsschwerpunkte für die weiteren Übungen festgehalten.
Objekttypen, Beziehungen und Metadatenmodell
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Relevante Objekttypen werden inventarisiert und nach fachlicher, technischer und organisatorischer Bedeutung geordnet; Schritt 2 – Pflichtfelder, optionale Attribute und Statuswerte werden für ausgewählte Objekttypen festgelegt; Schritt 3 – Beziehungen zwischen Begriffen, Datenobjekten, Regeln, Produkten und Verantwortlichkeiten werden modelliert; Schritt 4 – Das Modell wird anhand eines End-to-End-Beispiels auf Vollständigkeit und Verständlichkeit geprüft.
- Schritt 1: Relevante Objekttypen werden inventarisiert und nach fachlicher, technischer und organisatorischer Bedeutung geordnet.
- Schritt 2: Pflichtfelder, optionale Attribute und Statuswerte werden für ausgewählte Objekttypen festgelegt.
- Schritt 3: Beziehungen zwischen Begriffen, Datenobjekten, Regeln, Produkten und Verantwortlichkeiten werden modelliert.
- Schritt 4: Das Modell wird anhand eines End-to-End-Beispiels auf Vollständigkeit und Verständlichkeit geprüft.
Katalogumfang und Erfassungsstrategie
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Datenlandschaft und Nutzergruppen werden erfasst, um den fachlich relevanten Katalogumfang abzugrenzen; Schritt 2 – Quellsysteme und Informationsobjekte werden nach Nutzen, Risiko, Kritikalität und Pflegeaufwand priorisiert; Schritt 3 – Für jede Prioritätsstufe werden Mindestmetadaten, Verantwortlichkeiten und Aktualisierungszyklen definiert; Schritt 4 – Eine umsetzbare Erfassungsroadmap mit Pilotbereich, Ausbauwellen und Abnahmekriterien wird erstellt.
- Schritt 1: Datenlandschaft und Nutzergruppen werden erfasst, um den fachlich relevanten Katalogumfang abzugrenzen.
- Schritt 2: Quellsysteme und Informationsobjekte werden nach Nutzen, Risiko, Kritikalität und Pflegeaufwand priorisiert.
- Schritt 3: Für jede Prioritätsstufe werden Mindestmetadaten, Verantwortlichkeiten und Aktualisierungszyklen definiert.
- Schritt 4: Eine umsetzbare Erfassungsroadmap mit Pilotbereich, Ausbauwellen und Abnahmekriterien wird erstellt.
Datenobjekte erfassen und kuratieren
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Ein Datenobjekt wird mit technischer Identität, fachlichem Zweck und organisatorischem Kontext angelegt; Schritt 2 – Beschreibungen, Tags, Domänen, Verantwortliche und Statusinformationen werden nach einer Pflegekonvention ergänzt; Schritt 3 – Verknüpfungen zu Begriffen, Regeln, Qualitätsangaben und abhängigen Objekten werden hergestellt; Schritt 4 – Das Objekt wird mit einer Prüfliste auf Auffindbarkeit, Eindeutigkeit und Nutzbarkeit abgenommen.
- Schritt 1: Ein Datenobjekt wird mit technischer Identität, fachlichem Zweck und organisatorischem Kontext angelegt.
- Schritt 2: Beschreibungen, Tags, Domänen, Verantwortliche und Statusinformationen werden nach einer Pflegekonvention ergänzt.
- Schritt 3: Verknüpfungen zu Begriffen, Regeln, Qualitätsangaben und abhängigen Objekten werden hergestellt.
- Schritt 4: Das Objekt wird mit einer Prüfliste auf Auffindbarkeit, Eindeutigkeit und Nutzbarkeit abgenommen.
Kurationsprozess und Metadatenqualität
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Qualitätskriterien für vollständige, aktuelle und verständliche Metadaten werden operationalisiert; Schritt 2 – Prüf- und Freigabeschritte werden je Objekttyp, Kritikalität und Verantwortungsbereich festgelegt; Schritt 3 – Überfällige, widersprüchliche oder verwaiste Einträge werden über Arbeitslisten systematisch bearbeitet; Schritt 4 – Kennzahlen und regelmäßige Reviews werden zur nachhaltigen Steuerung der Metadatenqualität eingerichtet.
- Schritt 1: Qualitätskriterien für vollständige, aktuelle und verständliche Metadaten werden operationalisiert.
- Schritt 2: Prüf- und Freigabeschritte werden je Objekttyp, Kritikalität und Verantwortungsbereich festgelegt.
- Schritt 3: Überfällige, widersprüchliche oder verwaiste Einträge werden über Arbeitslisten systematisch bearbeitet.
- Schritt 4: Kennzahlen und regelmäßige Reviews werden zur nachhaltigen Steuerung der Metadatenqualität eingerichtet.
Begriffsmodell und fachliche Semantik
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Kritische Geschäftsbegriffe werden aus Berichten, Prozessen, Datenmodellen und regulatorischen Anforderungen gesammelt; Schritt 2 – Definitionen werden nach einer einheitlichen Struktur mit Zweck, Abgrenzung, Beispiel und Gültigkeitsbereich formuliert; Schritt 3 – Synonyme, Abkürzungen, verwandte Begriffe und hierarchische Beziehungen werden kontrolliert ergänzt; Schritt 4 – Das Begriffsmodell wird mit fachlichen Beispielen auf Widerspruchsfreiheit und Verständlichkeit geprüft.
- Schritt 1: Kritische Geschäftsbegriffe werden aus Berichten, Prozessen, Datenmodellen und regulatorischen Anforderungen gesammelt.
- Schritt 2: Definitionen werden nach einer einheitlichen Struktur mit Zweck, Abgrenzung, Beispiel und Gültigkeitsbereich formuliert.
- Schritt 3: Synonyme, Abkürzungen, verwandte Begriffe und hierarchische Beziehungen werden kontrolliert ergänzt.
- Schritt 4: Das Begriffsmodell wird mit fachlichen Beispielen auf Widerspruchsfreiheit und Verständlichkeit geprüft.
Lebenszyklus, Prüfung und Freigabe von Begriffen
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Statuswerte und Übergangskriterien werden für den vollständigen Lebenszyklus eines Begriffs festgelegt; Schritt 2 – Fachliche Prüfer, Owner und Stewards werden mit klaren Aufgaben und Entscheidungsrechten zugeordnet; Schritt 3 – Änderungsanträge werden mit Begründung, Auswirkungsprüfung und dokumentierter Entscheidung bearbeitet; Schritt 4 – Ein Freigabeprozess wird anhand eines strittigen Begriffs einschließlich Eskalation praktisch durchlaufen.
- Schritt 1: Statuswerte und Übergangskriterien werden für den vollständigen Lebenszyklus eines Begriffs festgelegt.
- Schritt 2: Fachliche Prüfer, Owner und Stewards werden mit klaren Aufgaben und Entscheidungsrechten zugeordnet.
- Schritt 3: Änderungsanträge werden mit Begründung, Auswirkungsprüfung und dokumentierter Entscheidung bearbeitet.
- Schritt 4: Ein Freigabeprozess wird anhand eines strittigen Begriffs einschließlich Eskalation praktisch durchlaufen.
Begriffe mit Datenobjekten und Prozessen verknüpfen
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Relevante Datenobjekte werden für einen Geschäftsbegriff anhand Nutzung, Herkunft und Verantwortlichkeit identifiziert; Schritt 2 – Beziehungen zwischen Begriff, Attribut, Kennzahl, Bericht, Regel und Datenprodukt werden differenziert modelliert; Schritt 3 – Mehrdeutige Zuordnungen werden über Gültigkeitsbereich und fachlichen Kontext aufgelöst; Schritt 4 – Die Verknüpfungen werden aus Sicht unterschiedlicher Nutzerrollen auf Navigierbarkeit und Aussagekraft geprüft.
- Schritt 1: Relevante Datenobjekte werden für einen Geschäftsbegriff anhand Nutzung, Herkunft und Verantwortlichkeit identifiziert.
- Schritt 2: Beziehungen zwischen Begriff, Attribut, Kennzahl, Bericht, Regel und Datenprodukt werden differenziert modelliert.
- Schritt 3: Mehrdeutige Zuordnungen werden über Gültigkeitsbereich und fachlichen Kontext aufgelöst.
- Schritt 4: Die Verknüpfungen werden aus Sicht unterschiedlicher Nutzerrollen auf Navigierbarkeit und Aussagekraft geprüft.
Governance-Betriebsmodell und Entscheidungsstruktur
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Governance-Ziele werden aus Geschäftsstrategie, Risiken und konkreten Datenproblemen abgeleitet; Schritt 2 – Entscheidungsebenen, Gremien und Domänen werden mit klaren Mandaten und Abgrenzungen entworfen; Schritt 3 – Regeltermine, Entscheidungsunterlagen und Eskalationswege werden als wiederholbarer Betriebsprozess beschrieben; Schritt 4 – Das Betriebsmodell wird an einem bereichsübergreifenden Konfliktfall auf Praxistauglichkeit geprüft.
- Schritt 1: Governance-Ziele werden aus Geschäftsstrategie, Risiken und konkreten Datenproblemen abgeleitet.
- Schritt 2: Entscheidungsebenen, Gremien und Domänen werden mit klaren Mandaten und Abgrenzungen entworfen.
- Schritt 3: Regeltermine, Entscheidungsunterlagen und Eskalationswege werden als wiederholbarer Betriebsprozess beschrieben.
- Schritt 4: Das Betriebsmodell wird an einem bereichsübergreifenden Konfliktfall auf Praxistauglichkeit geprüft.
Rollenmodell, Ownership und RACI
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Aufgaben werden in Entscheiden, Pflegen, Prüfen, Beraten und Informieren zerlegt; Schritt 2 – Data Owner, Data Steward, Custodian, Produktverantwortliche und Fachrollen werden je Aufgabe zugeordnet; Schritt 3 – Vertretung, Eskalation und Übergaben werden für kritische Situationen verbindlich geregelt; Schritt 4 – Eine RACI-Matrix wird für eine Beispieldomäne erstellt, auf Lücken geprüft und abgestimmt.
- Schritt 1: Aufgaben werden in Entscheiden, Pflegen, Prüfen, Beraten und Informieren zerlegt.
- Schritt 2: Data Owner, Data Steward, Custodian, Produktverantwortliche und Fachrollen werden je Aufgabe zugeordnet.
- Schritt 3: Vertretung, Eskalation und Übergaben werden für kritische Situationen verbindlich geregelt.
- Schritt 4: Eine RACI-Matrix wird für eine Beispieldomäne erstellt, auf Lücken geprüft und abgestimmt.
Richtlinien, Standards und Kontrollen
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Anforderungen werden in Richtlinie, Standard, Regel und konkrete Kontrolle differenziert; Schritt 2 – Geltungsbereich, Verbindlichkeit, Owner, Prüffrequenz und Nachweise werden je Vorgabe definiert; Schritt 3 – Vorgaben werden mit betroffenen Datenobjekten, Prozessen, Qualitätsregeln und Rollen verknüpft; Schritt 4 – Ein Kontrollzyklus von Planung über Prüfung bis zur dokumentierten Abweichungsbehandlung wird durchgeführt.
- Schritt 1: Anforderungen werden in Richtlinie, Standard, Regel und konkrete Kontrolle differenziert.
- Schritt 2: Geltungsbereich, Verbindlichkeit, Owner, Prüffrequenz und Nachweise werden je Vorgabe definiert.
- Schritt 3: Vorgaben werden mit betroffenen Datenobjekten, Prozessen, Qualitätsregeln und Rollen verknüpft.
- Schritt 4: Ein Kontrollzyklus von Planung über Prüfung bis zur dokumentierten Abweichungsbehandlung wird durchgeführt.
Arbeitsorganisation für Data Stewards
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Wiederkehrende Aufgaben werden nach Objekttyp, Domäne, Dringlichkeit und Risiko in Arbeitskörbe gegliedert; Schritt 2 – Priorisierungsregeln werden angewendet, um kritische Lücken vor kosmetischen Verbesserungen zu bearbeiten; Schritt 3 – Rückfragen und Entscheidungen werden direkt am betroffenen Objekt nachvollziehbar dokumentiert; Schritt 4 – Ein kompletter Steward-Arbeitstag wird anhand einer priorisierten Aufgabenliste simuliert.
- Schritt 1: Wiederkehrende Aufgaben werden nach Objekttyp, Domäne, Dringlichkeit und Risiko in Arbeitskörbe gegliedert.
- Schritt 2: Priorisierungsregeln werden angewendet, um kritische Lücken vor kosmetischen Verbesserungen zu bearbeiten.
- Schritt 3: Rückfragen und Entscheidungen werden direkt am betroffenen Objekt nachvollziehbar dokumentiert.
- Schritt 4: Ein kompletter Steward-Arbeitstag wird anhand einer priorisierten Aufgabenliste simuliert.
Kampagnen und koordinierte Pflegeaktionen
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Ziel, Umfang, Objektmenge, Rollen, Fristen und Qualitätskriterien einer Kampagne werden festgelegt; Schritt 2 – Aufgabenpakete werden nach Domäne, Verantwortlichkeit und Bearbeitungsreihenfolge zugeschnitten; Schritt 3 – Fortschritt, Blockaden und Rückläufe werden anhand einer einheitlichen Statuslogik gesteuert; Schritt 4 – Die Kampagne wird mit Ergebniskontrolle, Restpunkteliste und Verbesserungen für den nächsten Zyklus abgeschlossen.
- Schritt 1: Ziel, Umfang, Objektmenge, Rollen, Fristen und Qualitätskriterien einer Kampagne werden festgelegt.
- Schritt 2: Aufgabenpakete werden nach Domäne, Verantwortlichkeit und Bearbeitungsreihenfolge zugeschnitten.
- Schritt 3: Fortschritt, Blockaden und Rückläufe werden anhand einer einheitlichen Statuslogik gesteuert.
- Schritt 4: Die Kampagne wird mit Ergebniskontrolle, Restpunkteliste und Verbesserungen für den nächsten Zyklus abgeschlossen.
Klassifizierung und sensible Daten
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Ein Klassifikationsschema mit klaren Kategorien, Definitionen und Entscheidungskriterien wird entworfen; Schritt 2 – Objekte werden anhand Inhalt, Nutzung, Personenbezug, Kritikalität und Verbreitungsgrad eingestuft; Schritt 3 – Vererbungs-, Ausnahme- und Konfliktregeln werden für komplexe Datenketten festgelegt; Schritt 4 – Eine Stichprobe wird klassifiziert, fachlich geprüft und mit dokumentierter Begründung freigegeben.
- Schritt 1: Ein Klassifikationsschema mit klaren Kategorien, Definitionen und Entscheidungskriterien wird entworfen.
- Schritt 2: Objekte werden anhand Inhalt, Nutzung, Personenbezug, Kritikalität und Verbreitungsgrad eingestuft.
- Schritt 3: Vererbungs-, Ausnahme- und Konfliktregeln werden für komplexe Datenketten festgelegt.
- Schritt 4: Eine Stichprobe wird klassifiziert, fachlich geprüft und mit dokumentierter Begründung freigegeben.
Kontrollen, Richtlinienbezug und Nachweise
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Anforderungen werden in konkrete Kontrollziele und überprüfbare Sollzustände überführt; Schritt 2 – Betroffene Datenobjekte, Prozesse, Rollen und Nachweise werden der jeweiligen Kontrolle zugeordnet; Schritt 3 – Prüffrequenz, Stichprobe, Abweichungsklassen und Eskalation werden verbindlich definiert; Schritt 4 – Ein Kontrolltest wird durchgeführt und mit Befund, Bewertung und Maßnahmenplan dokumentiert.
- Schritt 1: Anforderungen werden in konkrete Kontrollziele und überprüfbare Sollzustände überführt.
- Schritt 2: Betroffene Datenobjekte, Prozesse, Rollen und Nachweise werden der jeweiligen Kontrolle zugeordnet.
- Schritt 3: Prüffrequenz, Stichprobe, Abweichungsklassen und Eskalation werden verbindlich definiert.
- Schritt 4: Ein Kontrolltest wird durchgeführt und mit Befund, Bewertung und Maßnahmenplan dokumentiert.
Discovery und fachlicher Self-Service
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Typische Nutzerfragen werden in Suchmuster, Filterkriterien und benötigte Kontextinformationen übersetzt; Schritt 2 – Trefferlisten und Objektansichten werden anhand fachlicher Relevanz und Vertrauenswürdigkeit ausgewertet; Schritt 3 – Geeignete Objekte werden verglichen, favorisiert und für spätere Verwendung nachvollziehbar dokumentiert; Schritt 4 – Ein Self-Service-Szenario wird vom Informationsbedarf bis zur abgesicherten Datenauswahl vollständig durchgeführt.
- Schritt 1: Typische Nutzerfragen werden in Suchmuster, Filterkriterien und benötigte Kontextinformationen übersetzt.
- Schritt 2: Trefferlisten und Objektansichten werden anhand fachlicher Relevanz und Vertrauenswürdigkeit ausgewertet.
- Schritt 3: Geeignete Objekte werden verglichen, favorisiert und für spätere Verwendung nachvollziehbar dokumentiert.
- Schritt 4: Ein Self-Service-Szenario wird vom Informationsbedarf bis zur abgesicherten Datenauswahl vollständig durchgeführt.
Governance-Kennzahlen und Steuerungsrhythmus
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Kennzahlen werden aus Governance-Zielen und beobachtbaren Plattformereignissen abgeleitet; Schritt 2 – Definition, Datenbasis, Berechnungslogik, Zielwert und Verantwortlichkeit werden pro Kennzahl dokumentiert; Schritt 3 – Ein ausgewogenes Kennzahlenset aus Aktivität, Qualität, Wirkung und Risiko wird zusammengestellt; Schritt 4 – Review-Rhythmus, Entscheidungsschwellen und Folgeaktionen werden für ein Governance-Board festgelegt.
- Schritt 1: Kennzahlen werden aus Governance-Zielen und beobachtbaren Plattformereignissen abgeleitet.
- Schritt 2: Definition, Datenbasis, Berechnungslogik, Zielwert und Verantwortlichkeit werden pro Kennzahl dokumentiert.
- Schritt 3: Ein ausgewogenes Kennzahlenset aus Aktivität, Qualität, Wirkung und Risiko wird zusammengestellt.
- Schritt 4: Review-Rhythmus, Entscheidungsschwellen und Folgeaktionen werden für ein Governance-Board festgelegt.
Adoption, Kommunikation und Befähigung
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Zielgruppen werden nach Aufgaben, Einfluss, Betroffenheit und aktuellem Kompetenzniveau segmentiert; Schritt 2 – Nutzenbotschaften und Lernziele werden für Management, Fachanwender, Stewards, Owner und Technik differenziert; Schritt 3 – Kommunikation, Training, Sprechstunden und Multiplikatoren werden als abgestimmter Befähigungsplan organisiert; Schritt 4 – Nutzungshürden werden systematisch erfasst und mit konkreten Produkt-, Prozess- oder Lernmaßnahmen bearbeitet.
- Schritt 1: Zielgruppen werden nach Aufgaben, Einfluss, Betroffenheit und aktuellem Kompetenzniveau segmentiert.
- Schritt 2: Nutzenbotschaften und Lernziele werden für Management, Fachanwender, Stewards, Owner und Technik differenziert.
- Schritt 3: Kommunikation, Training, Sprechstunden und Multiplikatoren werden als abgestimmter Befähigungsplan organisiert.
- Schritt 4: Nutzungshürden werden systematisch erfasst und mit konkreten Produkt-, Prozess- oder Lernmaßnahmen bearbeitet.
Abgedeckte Vertiefungsbereiche
Kapitelübersicht: Die folgenden Themenfelder werden in verdichteter Form zusammengeführt und durch den gemeinsamen Praxisfall miteinander verbunden.
- Grundlagen und Navigation
- für Business-Anwender und Self-Service-Analyse
- Data Catalog und Metadatenmanagement
- Business Glossary und Begriffsmanagement
- Data Governance, Rollen und Richtlinien
- Data Stewardship in der Praxis
- Compliance, Klassifizierung und Datenschutz
- Workflows, Kampagnen und Zusammenarbeit
- Rollout, Adoption und Change Management
Praxisanteil
Entwicklung eines vollständigen Governance-Piloten mit Domänenmodell, Katalog, Glossary, RACI, Richtlinien, Kontrollen, Pflegekampagne, Self-Service-Szenario und Steuerungskennzahlen.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Chief Data Office, Governance-Leitung, Lead Data Stewards, Data Owner, Facharchitektur, Compliance, Katalog- und Glossary-Verantwortliche |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis der eigenen Datenlandschaft, Organisationsstruktur und Governance-Ziele; ein konkreter Pilotbereich ist empfohlen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, Fallstudien, angeleitete Übungen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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