Seminarüberblick
Dieses 2-tägige Seminar vermittelt Identitätsintegration mit SSO, MFA und SCIM mit NordLayer in einer durchgängigen, praxisnahen Referenzumgebung. Die Inhalte führen von der fachlichen Einordnung über Planung und Konfiguration bis zu Funktionsprüfung, Fehleranalyse und betrieblicher Dokumentation. Planabhängige Funktionen werden innerhalb der verfügbaren Übungsumgebung eingeordnet und mit geeigneten Alternativen beziehungsweise Einführungsschritten bewertet.
Inhaltsübersicht
- Lernziele
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Seminarinhalte nach Trainingstag
- Praxisübungen
- Methodik
Lernziele
Nach Abschluss des Seminars können folgende Aufgaben methodisch und nachvollziehbar durchgeführt werden:
- Eine passende Authentisierungs- und Provisionierungsarchitektur auswählen
- SSO und MFA mit einem Identitätsanbieter sicher konfigurieren
- SCIM für Benutzer- und Gruppensynchronisation einrichten
- Lebenszyklusfälle einschließlich Deaktivierung nachvollziehbar testen
- Notfallzugang, Fehleranalyse und laufende Kontrollen dokumentieren
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Identity- und Access-Administratoren, Entra-ID-, Okta- und Verzeichnisdienst-Verantwortliche, Security-Administratoren sowie technische Projektleitungen.
Voraussetzungen: Praxiskenntnisse in Identitätsmanagement, Benutzer- und Gruppenverwaltung, SSO-Grundlagen und Mehrfaktor-Authentisierung; administrative Testmandanten beim Identitätsanbieter.
Seminarinhalte
Jeder Themenblock wird zunächst anhand des Sollzustands vorbereitet, anschließend in der Übungsumgebung umgesetzt und zum Abschluss mit festgelegten Prüffällen kontrolliert.
Tag 1: Authentisierung und Rollenmodell
- Schritt 1: Identitätsquellen, Benutzerlebenszyklus, Gruppen und Verantwortlichkeiten aufnehmen
Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Identitätsintegration mit SSO, MFA und SCIM werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.
- Schritt 2: lokale Anmeldung, SSO und Mehrfaktor-Authentisierung nach Risiko und Zielgruppe abgrenzen
Die Funktion wird innerhalb der Gesamtarchitektur von Identitätsintegration mit SSO, MFA und SCIM fachlich und technisch eingeordnet. Begriffe, Voraussetzungen, Grenzen, Planabhängigkeiten und Wechselwirkungen mit benachbarten Schutzmechanismen werden anhand konkreter Szenarien geklärt.
- Schritt 3: unterstützte Identitätsanbieter und benötigte Anwendungsregistrierungen einordnen
Die Funktion wird innerhalb der Gesamtarchitektur von Identitätsintegration mit SSO, MFA und SCIM fachlich und technisch eingeordnet. Begriffe, Voraussetzungen, Grenzen, Planabhängigkeiten und Wechselwirkungen mit benachbarten Schutzmechanismen werden anhand konkreter Szenarien geklärt.
- Schritt 4: SSO-Vertrauensstellung für einen Testmandanten vorbereiten
Für die Prüfung werden Sollzustand, Testdaten, positive Funktionsfälle und mindestens ein negativer Sicherheitsfall definiert. Die Beobachtungen werden so protokolliert, dass Abweichungen reproduzierbar und die Freigabeentscheidung nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 5: Claims, Benutzerkennungen, E-Mail-Adressen und Zuordnungsregeln kontrollieren
Die Konfiguration wird in der Übungsumgebung schrittweise mit eindeutiger Benennung und minimal erforderlichen Berechtigungen umgesetzt. Jede Änderung wird vor der Freigabe gegen den Ausgangszustand geprüft und mit einer Rückfalloption dokumentiert.
- Schritt 6: MFA, Sitzungsdauer und Wiederanmeldung mit internen Sicherheitsvorgaben abstimmen
Der Themenbereich wird anhand einer realistischen Referenzumgebung für Identitätsintegration mit SSO, MFA und SCIM bearbeitet. Konfiguration, Sicherheitswirkung, typische Fehlannahmen und geeignete Prüfschritte werden miteinander verknüpft und dokumentiert.
- Schritt 7: SSO-Anmeldung für Control Panel und Clients mit positiven und negativen Fällen testen
Für die Prüfung werden Sollzustand, Testdaten, positive Funktionsfälle und mindestens ein negativer Sicherheitsfall definiert. Die Beobachtungen werden so protokolliert, dass Abweichungen reproduzierbar und die Freigabeentscheidung nachvollziehbar bleiben.
Tag 2: Provisionierung und Lebenszyklusautomatisierung
- Schritt 8: SCIM-Architektur, Verantwortungsgrenzen und Datenflüsse dokumentieren
Der Arbeitsschritt wird in einen wiederholbaren Betriebsprozess mit Zuständigkeit, Prüffrequenz, Eskalation und Nachweis überführt. Die Dokumentation enthält außerdem Ausnahmen, Wiederanlauf und Kriterien für die regelmäßige Überarbeitung.
- Schritt 9: Provisionierungsanwendung und erforderliche Berechtigungen sicher konfigurieren
Die Konfiguration wird in der Übungsumgebung schrittweise mit eindeutiger Benennung und minimal erforderlichen Berechtigungen umgesetzt. Jede Änderung wird vor der Freigabe gegen den Ausgangszustand geprüft und mit einer Rückfalloption dokumentiert.
- Schritt 10: Benutzer- und Gruppenattribute auf Mitglieder und Teams abbilden
Der Themenbereich wird anhand einer realistischen Referenzumgebung für Identitätsintegration mit SSO, MFA und SCIM bearbeitet. Konfiguration, Sicherheitswirkung, typische Fehlannahmen und geeignete Prüfschritte werden miteinander verknüpft und dokumentiert.
- Schritt 11: Anlegen, Ändern, Deaktivieren und erneute Aktivierung automatisiert testen
Die Konfiguration wird in der Übungsumgebung schrittweise mit eindeutiger Benennung und minimal erforderlichen Berechtigungen umgesetzt. Jede Änderung wird vor der Freigabe gegen den Ausgangszustand geprüft und mit einer Rückfalloption dokumentiert.
- Schritt 12: Fehler bei Kennungen, Attributen, Berechtigungen und Synchronisationsstatus analysieren
Die Untersuchung folgt einer festen Prüfreihenfolge von Identität und Endgerät über Netzwerkpfad und Richtlinie bis zum Zielsystem. Hypothesen werden einzeln verifiziert, konkurrierende Ursachen ausgeschlossen und belastbare Korrekturmaßnahmen abgeleitet.
- Schritt 13: Notfallzugang und kontrolliertes Rückfallverfahren bei SSO-Störungen festlegen
Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Identitätsintegration mit SSO, MFA und SCIM werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.
- Schritt 14: Rezertifizierung, Protokollkontrolle und Betriebsübergabe für IAM und Service Desk abschließen
Der Arbeitsschritt wird in einen wiederholbaren Betriebsprozess mit Zuständigkeit, Prüffrequenz, Eskalation und Nachweis überführt. Die Dokumentation enthält außerdem Ausnahmen, Wiederanlauf und Kriterien für die regelmäßige Überarbeitung.
Praxisübungen
Die Übungen bilden typische Projekt- und Betriebssituationen ab und werden mit Prüfschritten sowie dokumentierten Sollzuständen abgeschlossen.
- Entwurf eines Rollen- und Attributmappings
- Konfiguration einer SSO-Testintegration und Prüfung unterschiedlicher Anmeldefälle
- Simulation von SCIM-Provisionierung, Gruppenwechsel und Offboarding
- Bearbeitung eines Synchronisationsfehlers mit Protokoll- und Ursachenanalyse
Methodik
Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Live-Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Übung, Positiv- und Negativtests sowie strukturierte Fehleranalyse. Für jeden größeren Konfigurationsblock entstehen eine kurze Arbeitsanweisung, ein Prüfprotokoll und ein Eintrag für die spätere Betriebsdokumentation.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Identity- und Access-Administratoren, Entra-ID-, Okta- und Verzeichnisdienst-Verantwortliche, Security-Administratoren sowie technische Projektleitungen. |
| Voraussetzungen: | Praxiskenntnisse in Identitätsmanagement, Benutzer- und Gruppenverwaltung, SSO-Grundlagen und Mehrfaktor-Authentisierung; administrative Testmandanten beim Identitätsanbieter. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete und eigenständige praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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