Seminar NordLayer Site-to-Site VPN für Rechenzentrum und Cloud

Seminarüberblick

Dieses 3-tägige Seminar vermittelt Site-to-Site VPN für Rechenzentrum und Cloud mit NordLayer in einer durchgängigen, praxisnahen Referenzumgebung. Die Inhalte führen von der fachlichen Einordnung über Planung und Konfiguration bis zu Funktionsprüfung, Fehleranalyse und betrieblicher Dokumentation. Planabhängige Funktionen werden innerhalb der verfügbaren Übungsumgebung eingeordnet und mit geeigneten Alternativen beziehungsweise Einführungsschritten bewertet.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Seminarinhalte nach Trainingstag
  • Praxisübungen
  • Methodik

Lernziele

Nach Abschluss des Seminars können folgende Aufgaben methodisch und nachvollziehbar durchgeführt werden:

  • Eine belastbare Site-to-Site-Kopplung für Rechenzentrum und Cloud planen
  • IKE-, IPsec-, Routing- und Firewallparameter konsistent abstimmen
  • Tunnel und Anwendungsverkehr mit vollständigen Testfällen abnehmen
  • Fehler bei Aushandlung, Routing, NAT und MTU methodisch diagnostizieren
  • Redundanz, Überwachung, Schlüsselwechsel und Betrieb dokumentieren

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Erfahrene Netzwerk- und Cloud-Administratoren, IT-Architekten sowie technische Verantwortliche für Standort-, Rechenzentrums- und Cloud-Kopplungen.

Voraussetzungen: Fundierte Kenntnisse zu IPsec, IKE, Routing, NAT, Firewalls, Subnetzen und Cloud-Netzwerken; administrative Zugänge zu einer geeigneten Gegenstelle.

Seminarinhalte

Jeder Themenblock wird zunächst anhand des Sollzustands vorbereitet, anschließend in der Übungsumgebung umgesetzt und zum Abschluss mit festgelegten Prüffällen kontrolliert.

Tag 1: Planung und Tunnelparameter

  1. Schritt 1: Standorte, Cloud-Netze, Subnetze, Zielressourcen und Verkehrsrichtungen inventarisieren

    Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Site-to-Site VPN für Rechenzentrum und Cloud werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.

  2. Schritt 2: Adressüberschneidungen, NAT-Anforderungen und Routingabhängigkeiten identifizieren

    Die Untersuchung folgt einer festen Prüfreihenfolge von Identität und Endgerät über Netzwerkpfad und Richtlinie bis zum Zielsystem. Hypothesen werden einzeln verifiziert, konkurrierende Ursachen ausgeschlossen und belastbare Korrekturmaßnahmen abgeleitet.

  3. Schritt 3: Gateway- und Dedicated-IP-Voraussetzungen auf NordLayer-Seite prüfen

    Für die Prüfung werden Sollzustand, Testdaten, positive Funktionsfälle und mindestens ein negativer Sicherheitsfall definiert. Die Beobachtungen werden so protokolliert, dass Abweichungen reproduzierbar und die Freigabeentscheidung nachvollziehbar bleiben.

  4. Schritt 4: Gegenstelle, öffentliche Adressen, Firewallfreigaben und Verantwortlichkeiten dokumentieren

    Der Arbeitsschritt wird in einen wiederholbaren Betriebsprozess mit Zuständigkeit, Prüffrequenz, Eskalation und Nachweis überführt. Die Dokumentation enthält außerdem Ausnahmen, Wiederanlauf und Kriterien für die regelmäßige Überarbeitung.

  5. Schritt 5: IKE-, IPsec-, Verschlüsselungs-, Integritäts- und Lebensdauerparameter abstimmen

    Der Themenbereich wird anhand einer realistischen Referenzumgebung für Site-to-Site VPN für Rechenzentrum und Cloud bearbeitet. Konfiguration, Sicherheitswirkung, typische Fehlannahmen und geeignete Prüfschritte werden miteinander verknüpft und dokumentiert.

  6. Schritt 6: Pre-Shared Keys oder andere Geheimnisse sicher erzeugen und übergeben

    Der Arbeitsschritt wird in einen wiederholbaren Betriebsprozess mit Zuständigkeit, Prüffrequenz, Eskalation und Nachweis überführt. Die Dokumentation enthält außerdem Ausnahmen, Wiederanlauf und Kriterien für die regelmäßige Überarbeitung.

  7. Schritt 7: Implementierungsplan, Wartungsfenster, Testfälle und Rückfallverfahren freigeben

    Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Site-to-Site VPN für Rechenzentrum und Cloud werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.

Tag 2: Einrichtung, Routing und Funktionstests

  1. Schritt 8: Site-to-Site-Konfiguration auf beiden Seiten schrittweise umsetzen

    Die Konfiguration wird in der Übungsumgebung schrittweise mit eindeutiger Benennung und minimal erforderlichen Berechtigungen umgesetzt. Jede Änderung wird vor der Freigabe gegen den Ausgangszustand geprüft und mit einer Rückfalloption dokumentiert.

  2. Schritt 9: interessante Netze, Routen und erforderliche Firewallregeln einrichten

    Die Konfiguration wird in der Übungsumgebung schrittweise mit eindeutiger Benennung und minimal erforderlichen Berechtigungen umgesetzt. Jede Änderung wird vor der Freigabe gegen den Ausgangszustand geprüft und mit einer Rückfalloption dokumentiert.

  3. Schritt 10: Tunnelaufbau und Security Associations auf beiden Gegenstellen kontrollieren

    Die Konfiguration wird in der Übungsumgebung schrittweise mit eindeutiger Benennung und minimal erforderlichen Berechtigungen umgesetzt. Jede Änderung wird vor der Freigabe gegen den Ausgangszustand geprüft und mit einer Rückfalloption dokumentiert.

  4. Schritt 11: Erreichbarkeit zwischen definierten Quell- und Zielnetzen prüfen

    Für die Prüfung werden Sollzustand, Testdaten, positive Funktionsfälle und mindestens ein negativer Sicherheitsfall definiert. Die Beobachtungen werden so protokolliert, dass Abweichungen reproduzierbar und die Freigabeentscheidung nachvollziehbar bleiben.

  5. Schritt 12: DNS-, Anwendungs- und Rückwegtests für geschäftliche Dienste durchführen

    Für die Prüfung werden Sollzustand, Testdaten, positive Funktionsfälle und mindestens ein negativer Sicherheitsfall definiert. Die Beobachtungen werden so protokolliert, dass Abweichungen reproduzierbar und die Freigabeentscheidung nachvollziehbar bleiben.

  6. Schritt 13: MTU, Fragmentierung, asymmetrisches Routing und NAT-Probleme untersuchen

    Die Untersuchung folgt einer festen Prüfreihenfolge von Identität und Endgerät über Netzwerkpfad und Richtlinie bis zum Zielsystem. Hypothesen werden einzeln verifiziert, konkurrierende Ursachen ausgeschlossen und belastbare Korrekturmaßnahmen abgeleitet.

  7. Schritt 14: Positiv-, Negativ-, Last- und Wiederanlauftests vollständig protokollieren

    Für die Prüfung werden Sollzustand, Testdaten, positive Funktionsfälle und mindestens ein negativer Sicherheitsfall definiert. Die Beobachtungen werden so protokolliert, dass Abweichungen reproduzierbar und die Freigabeentscheidung nachvollziehbar bleiben.

Tag 3: Redundanz, Überwachung und Betriebsübergabe

  1. Schritt 15: Ausfallszenarien für Gegenstelle, Internetzugang, Gateway und Routing bewerten

    Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Site-to-Site VPN für Rechenzentrum und Cloud werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.

  2. Schritt 16: Redundanz- und Failover-Optionen mit eindeutigen Zuständigkeiten planen

    Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Site-to-Site VPN für Rechenzentrum und Cloud werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.

  3. Schritt 17: Überwachung, Verfügbarkeitskontrollen und Eskalationsgrenzen festlegen

    Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Site-to-Site VPN für Rechenzentrum und Cloud werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.

  4. Schritt 18: Schlüsselwechsel, Parameteränderungen und geplante Wartung organisieren

    Aus den fachlichen und technischen Anforderungen wird für diesen Arbeitsschritt ein überprüfbarer Sollzustand abgeleitet. Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Sicherheitswirkung und spätere Abnahmekriterien für Site-to-Site VPN für Rechenzentrum und Cloud werden dabei in einer Arbeitsvorlage festgehalten.

  5. Schritt 19: typische Phase-1-, Phase-2-, Routing- und Firewallfehler systematisch diagnostizieren

    Die Untersuchung folgt einer festen Prüfreihenfolge von Identität und Endgerät über Netzwerkpfad und Richtlinie bis zum Zielsystem. Hypothesen werden einzeln verifiziert, konkurrierende Ursachen ausgeschlossen und belastbare Korrekturmaßnahmen abgeleitet.

  6. Schritt 20: Konfiguration, Kommunikationsmatrix und Notfallverfahren revisionsfähig dokumentieren

    Der Arbeitsschritt wird in einen wiederholbaren Betriebsprozess mit Zuständigkeit, Prüffrequenz, Eskalation und Nachweis überführt. Die Dokumentation enthält außerdem Ausnahmen, Wiederanlauf und Kriterien für die regelmäßige Überarbeitung.

  7. Schritt 21: Betriebsabnahme und Übergabe an Netzwerkbetrieb und Service Desk durchführen

    Der Themenbereich wird anhand einer realistischen Referenzumgebung für Site-to-Site VPN für Rechenzentrum und Cloud bearbeitet. Konfiguration, Sicherheitswirkung, typische Fehlannahmen und geeignete Prüfschritte werden miteinander verknüpft und dokumentiert.

Praxisübungen

Die Übungen bilden typische Projekt- und Betriebssituationen ab und werden mit Prüfschritten sowie dokumentierten Sollzuständen abgeschlossen.

  • Erstellung eines Tunnel- und Subnetzdesigns mit Kommunikationsmatrix
  • Abstimmung einer vollständigen IKE- und IPsec-Parameterliste
  • Aufbau oder Simulation eines Tunnels mit Routing- und Anwendungstests
  • Analyse mehrerer Fehlerbilder aus Phase 1, Phase 2, NAT und Rückweg
  • Erstellung eines Betriebs-, Monitoring- und Schlüsselwechselplans

Methodik

Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Live-Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Übung, Positiv- und Negativtests sowie strukturierte Fehleranalyse. Für jeden größeren Konfigurationsblock entstehen eine kurze Arbeitsanweisung, ein Prüfprotokoll und ein Eintrag für die spätere Betriebsdokumentation.

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Netzwerk- und Cloud-Administratoren, IT-Architekten sowie technische Verantwortliche für Standort-, Rechenzentrums- und Cloud-Kopplungen.
Voraussetzungen: Fundierte Kenntnisse zu IPsec, IKE, Routing, NAT, Firewalls, Subnetzen und Cloud-Netzwerken; administrative Zugänge zu einer geeigneten Gegenstelle.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete und eigenständige praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Innsbruck 3 Tage
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Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
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