Technische Inventardaten allein beantworten weder Eigentums- noch Verantwortungsfragen. Das Seminar führt Hardware, Software, Identitäten, Organisation und Lebenszyklus zu einem belastbaren Asset-Modell zusammen. Besonderes Gewicht liegt auf eindeutigen Zuständigkeiten und nachvollziehbaren Datenpflegeverfahren.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisaufgaben
- Arbeitsweise
Zielsetzung
Nach Abschluss des Seminars sind folgende Aufgaben methodisch und technisch bearbeitbar:
- Asset-Klassen und Pflichtmerkmale konsistent definieren.
- Identitäten, Nutzer, Eigentümer und Kostenstellen korrekt zuordnen.
- Lebenszyklus und Beziehungen abbilden.
- Zugriffe über Rollen und Resource Groups begrenzen.
- Datenqualität messen und Abstimmungsprozesse etablieren.
Zielgruppe
IT-Asset-Manager, Administratoren, Service-Management-Teams, Datenverantwortliche und Compliance-Funktionen.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in IT-Asset-Management und Organisationsstrukturen; grundlegende Raynet-One-Navigation.
Seminarinhalte
1. Asset-Modell und Datenklassen
Ein gemeinsames Modell verhindert parallele und widersprüchliche Listen.
- Schritt 1: Vorhandene Asset-Kategorien und Datenquellen erfassen.
- Schritt 2: Technische, organisatorische und kaufmännische Attribute trennen.
- Schritt 3: Pflichtfelder und eindeutige Schlüssel je Asset-Klasse festlegen.
- Schritt 4: Beziehungen zu Geräten, Software, Verträgen und Standorten definieren.
2. Identitäten und Verantwortlichkeiten
Identitäten werden mit Besitz, Nutzung und Verantwortung verbunden.
- Schritt 1: Identitätsquellen und eindeutige Personen- oder Kontoschlüssel bestimmen.
- Schritt 2: Primären Nutzer, technischen Eigentümer und fachliche Verantwortung unterscheiden.
- Schritt 3: Organisationseinheit, Kostenstelle und Standort zuordnen.
- Schritt 4: Regeln für Wechsel, Austritt und verwaiste Zuordnungen festlegen.
3. Lebenszyklus und Statusmodell
Statuswerte bilden tatsächliche betriebliche Zustände ab.
- Schritt 1: Beschaffung, Lager, Bereitstellung, Betrieb, Reparatur und Ausmusterung modellieren.
- Schritt 2: Erlaubte Statusübergänge und Pflichtinformationen definieren.
- Schritt 3: Fristen, Garantien und geplante Austauschzeitpunkte ergänzen.
- Schritt 4: Abweichungen zwischen Inventarstatus und Asset-Status auswerten.
4. Manuelle und nicht automatisch erkannte Assets
Auch Assets ohne Agent oder Netzwerkerkennung werden kontrolliert verwaltet.
- Schritt 1: Asset mit Herkunft und Nachweis anlegen.
- Schritt 2: Eindeutigen Identifikator und verantwortliche Stelle erfassen.
- Schritt 3: Beziehung zu Standort, Vertrag oder Identität herstellen.
- Schritt 4: Regelmäßige Bestätigung und Ausmusterung terminieren.
5. Rollen, Resource Groups und Datenschutz
Zugriff wird nach Aufgabenbereich und Datenbedarf begrenzt.
- Schritt 1: Rollen und erlaubte Aktionen aus dem Betriebsmodell ableiten.
- Schritt 2: Resource Groups nach Organisation, Standort oder Mandant bilden.
- Schritt 3: Lesende, pflegende und administrative Rechte trennen.
- Schritt 4: Berechtigungen mit repräsentativen Testkonten überprüfen.
6. Datenqualität und Abstimmung
Qualität wird durch Regeln und wiederkehrende Kontrollen gesichert.
- Schritt 1: Vollständigkeit, Eindeutigkeit, Aktualität und Konsistenz messen.
- Schritt 2: Dubletten und widersprüchliche Eigentümerzuordnungen erkennen.
- Schritt 3: Abstimmung zwischen Inventar-, Verzeichnis- und Asset-Daten durchführen.
- Schritt 4: Korrekturen dokumentieren und Qualitätskennzahlen veröffentlichen.
Praxisaufgaben
- Asset-Klasse mit Pflichtfeldern und Lebenszyklusstatus entwerfen.
- Identitäts- und Eigentümerwechsel nachvollziehbar durchführen.
- Datenqualitätsprüfung für Dubletten, fehlende Eigentümer und veraltete Assets erstellen.
Arbeitsweise
Fachliche Einordnung, Demonstrationen und angeleitete Übungen wechseln sich ab. Konfigurationen werden zunächst in einer begrenzten Testmenge aufgebaut, anschließend anhand messbarer Kriterien geprüft und erst danach in einen dokumentierten Betriebsablauf überführt.
Fachbereichsleitung und Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | IT-Asset-Manager, Administratoren, Service-Management-Teams, Datenverantwortliche und Compliance-Funktionen. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in IT-Asset-Management und Organisationsstrukturen; grundlegende Raynet-One-Navigation. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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