Fehlerbilder im Endpoint Management überschneiden sich häufig: Ein fehlgeschlagenes Deployment kann durch Zielgruppe, Inhalt, Netz, Agent, Berechtigung oder Installationslogik verursacht sein. Das Seminar nutzt ein festes Stufenmodell, damit Beobachtung, Hypothese, Prüfung und Korrektur reproduzierbar bleiben.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisaufgaben
- Arbeitsweise
Zielsetzung
Nach Abschluss des Seminars sind folgende Aufgaben methodisch und technisch bearbeitbar:
- Gesundheits- und Betriebszustände systematisch überwachen.
- Fehler anhand eines Stufenmodells eingrenzen.
- Protokolle und Statusinformationen zeitlich korrelieren.
- Wiederanlauf und Eskalation kontrolliert durchführen.
- Runbooks und vorbeugende Kontrollen etablieren.
Zielgruppe
UEM-Administratoren, Plattformbetrieb, Service Desk, Packaging- und Infrastrukturteams.
Voraussetzungen
Praktische Grundkenntnisse in Raynet One UEM, Windows-Administration, Netzwerken und Logdateianalyse.
Seminarinhalte
1. Monitoring-Baseline
Bekannte Normalwerte ermöglichen die schnelle Erkennung echter Abweichungen.
- Schritt 1: Kritische Dienste, Jobs, Runner und Agenten definieren.
- Schritt 2: Normalwerte für Laufzeit, Fehlerquote und Aktualität erfassen.
- Schritt 3: Warn- und Fehlergrenzen festlegen.
- Schritt 4: Tägliche und wöchentliche Kontrollpunkte dokumentieren.
2. Jobs und Action Center
Der erste Diagnoseweg führt vom sichtbaren Auftrag zum konkreten Fehlerdetail.
- Schritt 1: Betroffenen Job mit Zeit, Zielmenge und Aktion identifizieren.
- Schritt 2: Statusverteilung und ersten Fehlerzeitpunkt prüfen.
- Schritt 3: Action-Center-Hinweis und Detailmeldung öffnen.
- Schritt 4: Fehlerklasse und nächsten Prüfpunkt festlegen.
3. Agenten, Runner und Kommunikation
Kommunikations- und Identitätsprobleme werden von Anwendungsfehlern getrennt.
- Schritt 1: Letzte Verbindung und Agentenversion prüfen.
- Schritt 2: Dienstzustand, Zertifikat und lokale Konfiguration kontrollieren.
- Schritt 3: DNS, Proxy, Firewall und Erreichbarkeit testen.
- Schritt 4: Runner- oder Agentenregistrierung bei Bedarf erneuern.
4. Protokolle und Korrelation
Logdaten werden entlang einer gemeinsamen Zeitachse ausgewertet.
- Schritt 1: Relevante Server-, Runner-, Agenten- und Installationslogs sammeln.
- Schritt 2: Zeitzonen und Zeitstempel vereinheitlichen.
- Schritt 3: Auslösendes Ereignis und Folgefehler trennen.
- Schritt 4: Hypothese mit mindestens einem Gegenbeweis prüfen.
5. Inventory- und Credential-Fehler
Fehlende Daten werden entlang von Scope, Zugriff und Scanner untersucht.
- Schritt 1: Prüfen, ob Zielsystem im richtigen Scope liegt.
- Schritt 2: Credential-Gültigkeit und minimale Rechte testen.
- Schritt 3: Protokoll- und Plattformunterstützung kontrollieren.
- Schritt 4: Inventarlauf wiederholen und Ergebnis gegen Referenz prüfen.
6. Deployment- und Patchfehler
Inhaltstransport, Installationslogik und Erkennung werden getrennt geprüft.
- Schritt 1: Zielgruppenmitgliedschaft und Zuweisung kontrollieren.
- Schritt 2: Paketverfügbarkeit und Downloadstatus prüfen.
- Schritt 3: Installationsbefehl und Rückgabecode lokal reproduzieren.
- Schritt 4: Erkennungsregel und Neustartzustand validieren.
7. Wiederanlauf, Eskalation und Runbook
Die Korrektur wird dokumentiert und wiederholbar gemacht.
- Schritt 1: Auswirkung und Priorität des Fehlers bewerten.
- Schritt 2: Sicheren Wiederanlaufpunkt bestimmen.
- Schritt 3: Eskalationspaket mit Logs, Zeitachse und Reproduktionsschritten erstellen.
- Schritt 4: Runbook und Monitoringregel um die neue Erkenntnis ergänzen.
Praxisaufgaben
- Monitoring-Baseline und Alarmgrenzen für zentrale Komponenten erstellen.
- Mehrstufigen Agenten- oder Deploymentfehler anhand einer Zeitachse analysieren.
- Wiederanlauf- und Eskalationsrunbook für einen kritischen Job erstellen.
Arbeitsweise
Fachliche Einordnung, Demonstrationen und angeleitete Übungen wechseln sich ab. Konfigurationen werden zunächst in einer begrenzten Testmenge aufgebaut, anschließend anhand messbarer Kriterien geprüft und erst danach in einen dokumentierten Betriebsablauf überführt.
Fachbereichsleitung und Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | UEM-Administratoren, Plattformbetrieb, Service Desk, Packaging- und Infrastrukturteams. |
| Voraussetzungen: | Praktische Grundkenntnisse in Raynet One UEM, Windows-Administration, Netzwerken und Logdateianalyse. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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