Das Seminar zeigt, wie visuelle Zusammenarbeit verständlich, kontrastreich, strukturiert und für unterschiedliche Wahrnehmungs- und Arbeitsweisen zugänglich gestaltet wird. Inklusive Moderation wird mit klaren Alternativen zu ausschließlich visuellen oder spontanen Interaktionen verbunden.
Die Inhalte werden in 5 aufeinander aufbauenden Modulen erarbeitet. Jeder Themenblock verbindet fachliche Einordnung, konkrete Konfiguration oder Gestaltung, praktische Durchführung und dokumentierte Qualitätsprüfung. Als roter Faden dient ein realistisches Organisations- oder Teamszenario.
Inhaltsverzeichnis
- Barrieren in visuellen Arbeitsräumen erkennen
- Lesbare und robuste Boardgestaltung
- Alternative Darstellungs- und Beteiligungsformen
- Inklusive Moderation
- Prüfung mit Qualitätskriterien
- Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Arbeitsunterlagen
Lernziele
- die Anforderungen für barrieren in visuellen arbeitsräumen erkennen strukturiert erfassen und in einen belastbaren Arbeitsablauf überführen
- lesbare und robuste boardgestaltung zielgerichtet konfigurieren, gestalten oder moderieren
- inklusive moderation anhand fachlicher und technischer Kriterien prüfen
- Berechtigungen, Verantwortlichkeiten und Qualitätskriterien nachvollziehbar dokumentieren
- wiederverwendbare Standards, Vorlagen oder Betriebsabläufe aus den Übungsergebnissen ableiten
- typische Fehlerbilder erkennen, systematisch eingrenzen und geeignete Korrekturen umsetzen
Zielgruppe
Moderierende, Teamleitungen, Lehrende, Kommunikationsverantwortliche und Gestaltende digitaler Arbeitsräume
Voraussetzungen
Grundlegende Bedienkenntnisse in Collaboard
Seminarinhalte
Modul 1: Barrieren in visuellen Arbeitsräumen erkennen
Typische Hürden bei Orientierung, Wahrnehmung, Sprache, Interaktion und Zeitdruck werden anhand von Beispielen untersucht. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine strukturierte Barrierenanalyse.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Barrieren in visuellen Arbeitsräumen erkennen“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Typische Hürden bei Orientierung, Wahrnehmung, Sprache, Interaktion und Zeitdruck werden anhand von Beispielen untersucht“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine strukturierte Barrierenanalyse erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 2: Lesbare und robuste Boardgestaltung
Kontraste, Schriftgrößen, Raster, Benennung, Reihenfolge und Informationsdichte werden nachvollziehbar gestaltet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein überarbeitetes barrierearmes Board.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Lesbare und robuste Boardgestaltung“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Kontraste, Schriftgrößen, Raster, Benennung, Reihenfolge und Informationsdichte werden nachvollziehbar gestaltet“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein überarbeitetes barrierearmes Board erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 3: Alternative Darstellungs- und Beteiligungsformen
Textliche Beschreibungen, redundante Kodierung und asynchrone Beteiligungswege werden ergänzt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein multimodal nutzbarer Arbeitsbereich.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Alternative Darstellungs- und Beteiligungsformen“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Textliche Beschreibungen, redundante Kodierung und asynchrone Beteiligungswege werden ergänzt“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein multimodal nutzbarer Arbeitsbereich erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 4: Inklusive Moderation
Anweisungen, Zeitfenster, Pausen, Wortmeldungen und Ergebnisabfragen werden inklusiv geplant. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein inklusiver Moderationsleitfaden.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Inklusive Moderation“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Anweisungen, Zeitfenster, Pausen, Wortmeldungen und Ergebnisabfragen werden inklusiv geplant“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein inklusiver Moderationsleitfaden erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 5: Prüfung mit Qualitätskriterien
Ein vorhandenes Board wird mit einer Checkliste getestet, verbessert und freigegeben. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine dokumentierte Qualitätsprüfung.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Prüfung mit Qualitätskriterien“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Ein vorhandenes Board wird mit einer Checkliste getestet, verbessert und freigegeben“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine dokumentierte Qualitätsprüfung erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Eine strukturierte barrierenanalyse anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Ein überarbeitetes barrierearmes board anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Ein multimodal nutzbarer arbeitsbereich anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Ein inklusiver moderationsleitfaden anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine dokumentierte qualitätsprüfung anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Abschlussfall mit Rollenverteilung, dokumentierter Durchführung, Abnahmecheckliste und nachvollziehbarer Ablage bearbeiten.
Arbeitsunterlagen
- Strukturierte Schrittfolgen für die im Seminar eingesetzten Funktionen und Methoden
- Checklisten für Vorbereitung, Berechtigungen, Durchführung und Qualitätsprüfung
- Übungsaufgaben mit Abnahmekriterien und dokumentierbaren Arbeitsergebnissen
- Vorlagen für Betriebs-, Moderations- oder Gestaltungskonzepte passend zum Seminarthema
Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 10:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Moderierende, Teamleitungen, Lehrende, Kommunikationsverantwortliche und Gestaltende digitaler Arbeitsräume |
| Voraussetzungen: | Grundlegende Bedienkenntnisse in Collaboard |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachliche Einordnung, Demonstrationen, geführte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, Fallstudien und Qualitätschecks |
| Seminararten: | Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Online-Format bei ausdrücklich gewähltem Webinar |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch; bei Firmenseminaren auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Digitale Dokumentation und Arbeitsunterlagen |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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