Seminar Collaboard On-Premises und Private-Cloud-Betrieb

Das Seminar vermittelt Planung, Bereitstellung, Absicherung und Betrieb einer selbst verwalteten Collaboard-Umgebung. Architektur, Plattformvoraussetzungen, Netzwerk, Identitäten, Updates, Backup, Monitoring und Störungsbehandlung werden zu einem vollständigen Betriebskonzept verbunden.

Die Inhalte werden in 9 aufeinander aufbauenden Modulen erarbeitet. Jeder Themenblock verbindet fachliche Einordnung, konkrete Konfiguration oder Gestaltung, praktische Durchführung und dokumentierte Qualitätsprüfung. Als roter Faden dient ein realistisches Organisations- oder Teamszenario.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielarchitektur und Kapazitätsplanung
  2. Plattform- und Netzwerkvorbereitung
  3. Installation und Basiskonfiguration
  4. Identitäten und externe Dienste
  5. Härtung und Sicherheitsprüfungen
  6. Backup, Restore und Notfallvorsorge
  7. Monitoring und Fehlerdiagnose
  8. Updates und Lebenszyklusmanagement
  9. Betriebsabnahme
  10. Praxisübungen und Qualitätssicherung
  11. Arbeitsunterlagen

Lernziele

  • die Anforderungen für zielarchitektur und kapazitätsplanung strukturiert erfassen und in einen belastbaren Arbeitsablauf überführen
  • plattform- und netzwerkvorbereitung zielgerichtet konfigurieren, gestalten oder moderieren
  • updates und lebenszyklusmanagement anhand fachlicher und technischer Kriterien prüfen
  • Berechtigungen, Verantwortlichkeiten und Qualitätskriterien nachvollziehbar dokumentieren
  • wiederverwendbare Standards, Vorlagen oder Betriebsabläufe aus den Übungsergebnissen ableiten
  • typische Fehlerbilder erkennen, systematisch eingrenzen und geeignete Korrekturen umsetzen

Zielgruppe

Systemadministratoren, Plattformteams, DevOps, IT-Architekten, Informationssicherheitsverantwortliche und Service Owner

Voraussetzungen

Fundierte Kenntnisse in Linux, Container- oder Plattformbetrieb, Netzwerken, TLS, Backup und Monitoring

Seminarinhalte

Modul 1: Zielarchitektur und Kapazitätsplanung

Betriebsmodell, Verfügbarkeit, Nutzerlast, Speicher, Netzwerkzonen und Verantwortlichkeiten werden dimensioniert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine freigegebene Zielarchitektur.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Zielarchitektur und Kapazitätsplanung“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Betriebsmodell, Verfügbarkeit, Nutzerlast, Speicher, Netzwerkzonen und Verantwortlichkeiten werden dimensioniert“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine freigegebene Zielarchitektur erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 2: Plattform- und Netzwerkvorbereitung

Hosts, Containerplattform, Namensauflösung, Zertifikate, Proxy und Firewallregeln werden vorbereitet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine installationsbereite Plattform.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Plattform- und Netzwerkvorbereitung“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Hosts, Containerplattform, Namensauflösung, Zertifikate, Proxy und Firewallregeln werden vorbereitet“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine installationsbereite Plattform erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 3: Installation und Basiskonfiguration

Anwendungskomponenten, Persistenz, Umgebungsparameter und administrative Erstkonfiguration werden umgesetzt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine lauffähige Testinstanz.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Installation und Basiskonfiguration“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Anwendungskomponenten, Persistenz, Umgebungsparameter und administrative Erstkonfiguration werden umgesetzt“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine lauffähige Testinstanz erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 4: Identitäten und externe Dienste

Authentisierung, Verzeichnisanbindung, Mail- oder Integrationsdienste und technische Konten werden sicher eingebunden. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine integrierte Betriebsumgebung.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Identitäten und externe Dienste“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Authentisierung, Verzeichnisanbindung, Mail- oder Integrationsdienste und technische Konten werden sicher eingebunden“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine integrierte Betriebsumgebung erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 5: Härtung und Sicherheitsprüfungen

Berechtigungen, Geheimnisse, TLS, Netzwerkgrenzen, Protokollierung und administrative Zugänge werden abgesichert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine dokumentierte Härtungsbaseline.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Härtung und Sicherheitsprüfungen“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Berechtigungen, Geheimnisse, TLS, Netzwerkgrenzen, Protokollierung und administrative Zugänge werden abgesichert“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine dokumentierte Härtungsbaseline erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 6: Backup, Restore und Notfallvorsorge

Sicherungsumfang, Zeitpläne, Wiederherstellung, Notfallrollen und regelmäßige Tests werden definiert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein getesteter Wiederherstellungsnachweis.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Backup, Restore und Notfallvorsorge“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Sicherungsumfang, Zeitpläne, Wiederherstellung, Notfallrollen und regelmäßige Tests werden definiert“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein getesteter Wiederherstellungsnachweis erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 7: Monitoring und Fehlerdiagnose

Verfügbarkeit, Ressourcen, Logs, Warnschwellen und Diagnoseabläufe werden eingerichtet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein operatives Monitoring- und Runbook.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Monitoring und Fehlerdiagnose“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Verfügbarkeit, Ressourcen, Logs, Warnschwellen und Diagnoseabläufe werden eingerichtet“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein operatives Monitoring- und Runbook erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 8: Updates und Lebenszyklusmanagement

Versionen, Wartungsfenster, Tests, Rollback und Änderungsdokumentation werden geplant. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein belastbarer Updateprozess.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Updates und Lebenszyklusmanagement“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Versionen, Wartungsfenster, Tests, Rollback und Änderungsdokumentation werden geplant“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein belastbarer Updateprozess erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 9: Betriebsabnahme

Eine vollständige Bereitstellung wird anhand technischer und organisatorischer Kriterien geprüft. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine abgenommene Betriebsdokumentation.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Betriebsabnahme“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Eine vollständige Bereitstellung wird anhand technischer und organisatorischer Kriterien geprüft“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine abgenommene Betriebsdokumentation erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Praxisübungen und Qualitätssicherung

  • Eine freigegebene zielarchitektur anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Eine installationsbereite plattform anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Eine lauffähige testinstanz anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Eine integrierte betriebsumgebung anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Eine dokumentierte härtungsbaseline anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Abschlussfall mit Rollenverteilung, dokumentierter Durchführung, Abnahmecheckliste und nachvollziehbarer Ablage bearbeiten.

Arbeitsunterlagen

  • Strukturierte Schrittfolgen für die im Seminar eingesetzten Funktionen und Methoden
  • Checklisten für Vorbereitung, Berechtigungen, Durchführung und Qualitätsprüfung
  • Übungsaufgaben mit Abnahmekriterien und dokumentierbaren Arbeitsergebnissen
  • Vorlagen für Betriebs-, Moderations- oder Gestaltungskonzepte passend zum Seminarthema

Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemadministratoren, Plattformteams, DevOps, IT-Architekten, Informationssicherheitsverantwortliche und Service Owner
Voraussetzungen: Fundierte Kenntnisse in Linux, Container- oder Plattformbetrieb, Netzwerken, TLS, Backup und Monitoring
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachliche Einordnung, Demonstrationen, geführte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, Fallstudien und Qualitätschecks
Seminararten: Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Online-Format bei ausdrücklich gewähltem Webinar
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch; bei Firmenseminaren auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Digitale Dokumentation und Arbeitsunterlagen
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Stream live 4 Tage
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