Das Seminar vermittelt Planung, Bereitstellung, Absicherung und Betrieb einer selbst verwalteten Collaboard-Umgebung. Architektur, Plattformvoraussetzungen, Netzwerk, Identitäten, Updates, Backup, Monitoring und Störungsbehandlung werden zu einem vollständigen Betriebskonzept verbunden.
Die Inhalte werden in 9 aufeinander aufbauenden Modulen erarbeitet. Jeder Themenblock verbindet fachliche Einordnung, konkrete Konfiguration oder Gestaltung, praktische Durchführung und dokumentierte Qualitätsprüfung. Als roter Faden dient ein realistisches Organisations- oder Teamszenario.
Inhaltsverzeichnis
- Zielarchitektur und Kapazitätsplanung
- Plattform- und Netzwerkvorbereitung
- Installation und Basiskonfiguration
- Identitäten und externe Dienste
- Härtung und Sicherheitsprüfungen
- Backup, Restore und Notfallvorsorge
- Monitoring und Fehlerdiagnose
- Updates und Lebenszyklusmanagement
- Betriebsabnahme
- Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Arbeitsunterlagen
Lernziele
- die Anforderungen für zielarchitektur und kapazitätsplanung strukturiert erfassen und in einen belastbaren Arbeitsablauf überführen
- plattform- und netzwerkvorbereitung zielgerichtet konfigurieren, gestalten oder moderieren
- updates und lebenszyklusmanagement anhand fachlicher und technischer Kriterien prüfen
- Berechtigungen, Verantwortlichkeiten und Qualitätskriterien nachvollziehbar dokumentieren
- wiederverwendbare Standards, Vorlagen oder Betriebsabläufe aus den Übungsergebnissen ableiten
- typische Fehlerbilder erkennen, systematisch eingrenzen und geeignete Korrekturen umsetzen
Zielgruppe
Systemadministratoren, Plattformteams, DevOps, IT-Architekten, Informationssicherheitsverantwortliche und Service Owner
Voraussetzungen
Fundierte Kenntnisse in Linux, Container- oder Plattformbetrieb, Netzwerken, TLS, Backup und Monitoring
Seminarinhalte
Modul 1: Zielarchitektur und Kapazitätsplanung
Betriebsmodell, Verfügbarkeit, Nutzerlast, Speicher, Netzwerkzonen und Verantwortlichkeiten werden dimensioniert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine freigegebene Zielarchitektur.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Zielarchitektur und Kapazitätsplanung“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Betriebsmodell, Verfügbarkeit, Nutzerlast, Speicher, Netzwerkzonen und Verantwortlichkeiten werden dimensioniert“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine freigegebene Zielarchitektur erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 2: Plattform- und Netzwerkvorbereitung
Hosts, Containerplattform, Namensauflösung, Zertifikate, Proxy und Firewallregeln werden vorbereitet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine installationsbereite Plattform.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Plattform- und Netzwerkvorbereitung“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Hosts, Containerplattform, Namensauflösung, Zertifikate, Proxy und Firewallregeln werden vorbereitet“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine installationsbereite Plattform erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 3: Installation und Basiskonfiguration
Anwendungskomponenten, Persistenz, Umgebungsparameter und administrative Erstkonfiguration werden umgesetzt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine lauffähige Testinstanz.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Installation und Basiskonfiguration“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Anwendungskomponenten, Persistenz, Umgebungsparameter und administrative Erstkonfiguration werden umgesetzt“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine lauffähige Testinstanz erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 4: Identitäten und externe Dienste
Authentisierung, Verzeichnisanbindung, Mail- oder Integrationsdienste und technische Konten werden sicher eingebunden. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine integrierte Betriebsumgebung.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Identitäten und externe Dienste“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Authentisierung, Verzeichnisanbindung, Mail- oder Integrationsdienste und technische Konten werden sicher eingebunden“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine integrierte Betriebsumgebung erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 5: Härtung und Sicherheitsprüfungen
Berechtigungen, Geheimnisse, TLS, Netzwerkgrenzen, Protokollierung und administrative Zugänge werden abgesichert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine dokumentierte Härtungsbaseline.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Härtung und Sicherheitsprüfungen“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Berechtigungen, Geheimnisse, TLS, Netzwerkgrenzen, Protokollierung und administrative Zugänge werden abgesichert“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine dokumentierte Härtungsbaseline erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 6: Backup, Restore und Notfallvorsorge
Sicherungsumfang, Zeitpläne, Wiederherstellung, Notfallrollen und regelmäßige Tests werden definiert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein getesteter Wiederherstellungsnachweis.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Backup, Restore und Notfallvorsorge“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Sicherungsumfang, Zeitpläne, Wiederherstellung, Notfallrollen und regelmäßige Tests werden definiert“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein getesteter Wiederherstellungsnachweis erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 7: Monitoring und Fehlerdiagnose
Verfügbarkeit, Ressourcen, Logs, Warnschwellen und Diagnoseabläufe werden eingerichtet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein operatives Monitoring- und Runbook.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Monitoring und Fehlerdiagnose“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Verfügbarkeit, Ressourcen, Logs, Warnschwellen und Diagnoseabläufe werden eingerichtet“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein operatives Monitoring- und Runbook erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 8: Updates und Lebenszyklusmanagement
Versionen, Wartungsfenster, Tests, Rollback und Änderungsdokumentation werden geplant. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein belastbarer Updateprozess.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Updates und Lebenszyklusmanagement“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Versionen, Wartungsfenster, Tests, Rollback und Änderungsdokumentation werden geplant“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein belastbarer Updateprozess erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 9: Betriebsabnahme
Eine vollständige Bereitstellung wird anhand technischer und organisatorischer Kriterien geprüft. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine abgenommene Betriebsdokumentation.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Betriebsabnahme“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Eine vollständige Bereitstellung wird anhand technischer und organisatorischer Kriterien geprüft“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine abgenommene Betriebsdokumentation erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Eine freigegebene zielarchitektur anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine installationsbereite plattform anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine lauffähige testinstanz anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine integrierte betriebsumgebung anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine dokumentierte härtungsbaseline anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Abschlussfall mit Rollenverteilung, dokumentierter Durchführung, Abnahmecheckliste und nachvollziehbarer Ablage bearbeiten.
Arbeitsunterlagen
- Strukturierte Schrittfolgen für die im Seminar eingesetzten Funktionen und Methoden
- Checklisten für Vorbereitung, Berechtigungen, Durchführung und Qualitätsprüfung
- Übungsaufgaben mit Abnahmekriterien und dokumentierbaren Arbeitsergebnissen
- Vorlagen für Betriebs-, Moderations- oder Gestaltungskonzepte passend zum Seminarthema
Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Systemadministratoren, Plattformteams, DevOps, IT-Architekten, Informationssicherheitsverantwortliche und Service Owner |
| Voraussetzungen: | Fundierte Kenntnisse in Linux, Container- oder Plattformbetrieb, Netzwerken, TLS, Backup und Monitoring |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachliche Einordnung, Demonstrationen, geführte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, Fallstudien und Qualitätschecks |
| Seminararten: | Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Online-Format bei ausdrücklich gewähltem Webinar |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch; bei Firmenseminaren auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Digitale Dokumentation und Arbeitsunterlagen |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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