Das Seminar verbindet Datenschutzanforderungen, Schutzbedarfsanalyse und sichere Konfiguration für den Einsatz von Collaboard. Datenklassen, Freigaben, Gäste, Aufbewahrung und organisatorische Kontrollen werden an realistischen Szenarien geprüft.
Die Inhalte werden in 6 aufeinander aufbauenden Modulen erarbeitet. Jeder Themenblock verbindet fachliche Einordnung, konkrete Konfiguration oder Gestaltung, praktische Durchführung und dokumentierte Qualitätsprüfung. Als roter Faden dient ein realistisches Organisations- oder Teamszenario.
Inhaltsverzeichnis
- Datenarten, Zwecke und Schutzbedarf
- Zugriffs- und Freigabemodell
- Sichere Konfigurationsbaseline
- Aufbewahrung, Export und Löschung
- Risikoanalyse und Kontrollplan
- Sicherheitsfallstudie
- Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Arbeitsunterlagen
Lernziele
- die Anforderungen für datenarten, zwecke und schutzbedarf strukturiert erfassen und in einen belastbaren Arbeitsablauf überführen
- zugriffs- und freigabemodell zielgerichtet konfigurieren, gestalten oder moderieren
- risikoanalyse und kontrollplan anhand fachlicher und technischer Kriterien prüfen
- Berechtigungen, Verantwortlichkeiten und Qualitätskriterien nachvollziehbar dokumentieren
- wiederverwendbare Standards, Vorlagen oder Betriebsabläufe aus den Übungsergebnissen ableiten
- typische Fehlerbilder erkennen, systematisch eingrenzen und geeignete Korrekturen umsetzen
Zielgruppe
Datenschutzbeauftragte, Informationssicherheitsverantwortliche, Administratoren, Compliance-Teams und Service Owner
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Datenschutz oder Informationssicherheit; administrativer Testzugang ist hilfreich
Seminarinhalte
Modul 1: Datenarten, Zwecke und Schutzbedarf
Verarbeitete Inhalte, Zwecke, Rollen und Schutzanforderungen werden nachvollziehbar klassifiziert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein Daten- und Schutzbedarfsregister.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Datenarten, Zwecke und Schutzbedarf“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Verarbeitete Inhalte, Zwecke, Rollen und Schutzanforderungen werden nachvollziehbar klassifiziert“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein Daten- und Schutzbedarfsregister erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 2: Zugriffs- und Freigabemodell
Interne Rollen, Gäste, öffentliche Freigaben und sensible Bereiche werden risikobasiert abgegrenzt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein geprüftes Zugriffskonzept.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Zugriffs- und Freigabemodell“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Interne Rollen, Gäste, öffentliche Freigaben und sensible Bereiche werden risikobasiert abgegrenzt“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein geprüftes Zugriffskonzept erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 3: Sichere Konfigurationsbaseline
Relevante Sicherheitsoptionen und organisatorische Mindestvorgaben werden festgelegt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine freigegebene Sicherheitsbaseline.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Sichere Konfigurationsbaseline“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Relevante Sicherheitsoptionen und organisatorische Mindestvorgaben werden festgelegt“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine freigegebene Sicherheitsbaseline erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 4: Aufbewahrung, Export und Löschung
Lebenszyklen, Exporte, Nachweise und Löschvorgänge werden als kontrollierter Prozess gestaltet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein Datenlebenszyklusverfahren.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Aufbewahrung, Export und Löschung“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Lebenszyklen, Exporte, Nachweise und Löschvorgänge werden als kontrollierter Prozess gestaltet“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein Datenlebenszyklusverfahren erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 5: Risikoanalyse und Kontrollplan
Bedrohungen, Fehlbedienung, Kontrollziele und Prüfintervalle werden systematisch bewertet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine Risiko- und Kontrollmatrix.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Risikoanalyse und Kontrollplan“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Bedrohungen, Fehlbedienung, Kontrollziele und Prüfintervalle werden systematisch bewertet“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine Risiko- und Kontrollmatrix erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 6: Sicherheitsfallstudie
Ein sensibler Kollaborationsfall wird konfiguriert, getestet und dokumentiert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine belastbare Sicherheitsfreigabe.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Sicherheitsfallstudie“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Ein sensibler Kollaborationsfall wird konfiguriert, getestet und dokumentiert“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine belastbare Sicherheitsfreigabe erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Ein daten- und schutzbedarfsregister anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Ein geprüftes zugriffskonzept anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine freigegebene sicherheitsbaseline anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Ein datenlebenszyklusverfahren anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine risiko- und kontrollmatrix anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Abschlussfall mit Rollenverteilung, dokumentierter Durchführung, Abnahmecheckliste und nachvollziehbarer Ablage bearbeiten.
Arbeitsunterlagen
- Strukturierte Schrittfolgen für die im Seminar eingesetzten Funktionen und Methoden
- Checklisten für Vorbereitung, Berechtigungen, Durchführung und Qualitätsprüfung
- Übungsaufgaben mit Abnahmekriterien und dokumentierbaren Arbeitsergebnissen
- Vorlagen für Betriebs-, Moderations- oder Gestaltungskonzepte passend zum Seminarthema
Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag 10:00 Uhr, 2. Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Datenschutzbeauftragte, Informationssicherheitsverantwortliche, Administratoren, Compliance-Teams und Service Owner |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Datenschutz oder Informationssicherheit; administrativer Testzugang ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachliche Einordnung, Demonstrationen, geführte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, Fallstudien und Qualitätschecks |
| Seminararten: | Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Online-Format bei ausdrücklich gewähltem Webinar |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch; bei Firmenseminaren auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Digitale Dokumentation und Arbeitsunterlagen |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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