Seminar Nexthink Infinity – Application Experience und Softwareoptimierung

Praxisorientierte Qualifizierung. Anwendungsleistung, Stabilität, Nutzung und Geschäftsauswirkung analysieren und in priorisierte Verbesserungsmaßnahmen überführen.

1. Seminarprofil

Kapitelinhalt

  • Einordnung
  • Praxisbezug
  • Arbeitsmodell

Die Schulung betrachtet Anwendungen als messbare digitale Services. Leistungs-, Stabilitäts- und Nutzungssignale werden mit Zielgruppen, Versionen, Standorten und Geschäftsprozessen verbunden. Aus der Analyse entstehen belastbare Hypothesen, abgestimmte Maßnahmen und ein wiederholbarer Verbesserungszyklus für Application Owner und Workplace-Teams.

Die Bearbeitung folgt einem kontrollierten Vorgehen aus Zielklärung, Bestandsaufnahme, Konfiguration oder Analyse, technischer Validierung, Negativprüfung und dokumentierter Betriebsentscheidung.

2. Lernziele

Kapitelinhalt

  • Fachliche Ziele
  • Technische Ziele
  • Betriebliche Ziele

Nach Abschluss stehen folgende Kompetenzen für die praktische Arbeit zur Verfügung:

  • Anwendungen und kritische Geschäftsprozesse sauber abgrenzen.
  • Leistungs-, Stabilitäts- und Nutzungssignale gemeinsam auswerten.
  • Betroffene Gruppen, Versionen und Umgebungen systematisch vergleichen.
  • Verbesserungsmaßnahmen nach Reichweite und Geschäftsauswirkung priorisieren.
  • Ein dauerhaftes Application-Experience-Monitoring etablieren.

3. Inhalte Schritt für Schritt

Kapitelinhalt

  • Anwendungsportfolio und Servicegrenzen festlegen
  • Messbild und Qualitätskriterien definieren
  • Anwendungsdaten segmentieren
  • Stabilitätsprobleme untersuchen
  • Performanceengpässe analysieren
  • Nutzung und Softwarebestand optimieren
  • Maßnahmen planen und validieren
  • Application-Experience-Betrieb etablieren
  1. Schritt 1: Anwendungsportfolio und Servicegrenzen festlegen

    Geschäftskritische Anwendungen, Varianten, Abhängigkeiten und verantwortliche Teams werden inventarisiert. Technische Prozesse werden mit fachlichen Nutzungsschritten verbunden.

  2. Schritt 2: Messbild und Qualitätskriterien definieren

    Startzeit, Reaktionsverhalten, Abstürze, Hänger, Fehler, Nutzung und subjektive Rückmeldung werden als gemeinsames Qualitätsbild beschrieben. Zielwerte erhalten Kontext statt pauschaler Grenzwerte.

  3. Schritt 3: Anwendungsdaten segmentieren

    Version, Gerätetyp, Betriebssystem, Standort, Nutzergruppe und Zeitraum werden gezielt verglichen. Kleine Stichproben und wechselnde Populationen werden sichtbar gemacht.

  4. Schritt 4: Stabilitätsprobleme untersuchen

    Absturz- und Hängermuster werden nach Häufigkeit, Reichweite und zeitlicher Veränderung eingegrenzt. Korrelationen mit Versionen, Updates und Umgebungsänderungen werden geprüft.

  5. Schritt 5: Performanceengpässe analysieren

    Langsame Starts und Interaktionen werden gegen Gerätegesundheit, Netzwerkbedingungen und Vergleichsgruppen bewertet. Vermutungen werden durch Gegenproben abgesichert.

  6. Schritt 6: Nutzung und Softwarebestand optimieren

    Aktive Nutzung, Reichweite, seltene Verwendung und Versionsverteilung werden für Lizenz-, Rollout- und Standardisierungsentscheidungen aufbereitet. Nutzung allein ersetzt keine fachliche Bedarfsprüfung.

  7. Schritt 7: Maßnahmen planen und validieren

    Patch, Konfigurationsänderung, Geräteprofil, Prozessanpassung oder Benutzerkommunikation werden mit Pilotgruppe und Erfolgskriterium versehen. Vorher-Nachher-Vergleiche prüfen die Wirkung.

  8. Schritt 8: Application-Experience-Betrieb etablieren

    Dashboards, Alerts, regelmäßige Reviews, Verantwortlichkeiten und Eskalationsgrenzen werden als Serviceprozess organisiert. Maßnahmen erhalten Status und überprüfbaren Abschluss.

4. Praxisübungen

Kapitelinhalt

  • Versionsbedingten Stabilitätsfehler eingrenzen
  • Langsamen Anwendungsstart untersuchen
  • Softwareportfolio bewerten
  • Verbesserungsreview durchführen

Die Übungen werden an einem zusammenhängenden Beispielszenario durchgeführt. Jeder Arbeitsauftrag enthält Ausgangslage, Zielbild, Prüfpunkte, erwartete Beobachtungen und einen kontrollierten Korrektur- oder Rückbaupfad.

  1. Übung 1: Versionsbedingten Stabilitätsfehler eingrenzen

    Eine erhöhte Absturzrate wird nach Version, Gerätetyp und Zeitraum segmentiert. Aus dem Befund entsteht ein Pilot- und Rückbauplan.

  2. Übung 2: Langsamen Anwendungsstart untersuchen

    Anwendungs- und Endpunktsignale werden verglichen, um Geräteproblem, Netzwerkproblem und anwendungsspezifische Ursache voneinander zu trennen.

  3. Übung 3: Softwareportfolio bewerten

    Nutzung und Versionsverteilung werden in eine Entscheidung zu Konsolidierung, Update oder weiterer Beobachtung überführt.

  4. Übung 4: Verbesserungsreview durchführen

    Vorher-Nachher-Daten eines Maßnahmenpakets werden bewertet und in einen standardisierten Servicebericht überführt.

5. Zielgruppen und Voraussetzungen

Kapitelinhalt

  • Zielgruppen
  • Vorkenntnisse
  • Arbeitsweise

Zielgruppen: Application Owner, Workplace Engineering, Softwareverteilung, Service Management, Second-Level-Support, DEX-Analysten und Produktverantwortliche

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im Anwendungsbetrieb sowie Basiswissen zu Nexthink-Investigations und Dashboards

Arbeitsweise: Fachliche Einordnung, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen, Kontrollfragen, Fehlerszenarien und strukturierte Reviews.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Application Owner, Workplace Engineering, Softwareverteilung, Service Management, Second-Level-Support, DEX-Analysten und Produktverantwortliche
Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Anwendungsbetrieb sowie Basiswissen zu Nexthink-Investigations und Dashboards
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
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Innsbruck 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
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