Seminar Pandora FMS Anwendungs-, Web- und User-Experience-Monitoring

Das Seminar entwickelt eine Ende-zu-Ende-Sicht auf Anwendungen. Infrastrukturwerte, Web-Prüfungen, aufgezeichnete Nutzertransaktionen und fachliche Datenbankprüfungen werden zu einem aussagekräftigen Servicebild verbunden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Kapitel 1: Seminarprofil
  2. Kapitel 2: Architektur und Monitoringmodell
  3. Kapitel 3: Web- und Transaktionsmonitoring
  4. Kapitel 4: User-Experience-Monitoring mit WUX
  5. Kapitel 5: Anwendungs- und Datenbankmonitoring
  6. Kapitel 6: Service- und SLA-Monitoring
  7. Kapitel 7: Alarmvorlagen, Aktionen und Eskalationen
  8. Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Kapitel 1: Seminarprofil

Inhaltsverzeichnis

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Praxisrahmen
  • Systembezug

Zielsetzung: Technische und fachliche Anwendungsprüfungen werden mit Web-Transaktionen, WUX-Abläufen, Datenbankwerten und Servicezuständen verbunden.

Zielgruppe: Anwendungsbetreuer, DevOps- und Betriebsteams, Monitoring-Administratoren sowie Verantwortliche für digitale Services.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Webanwendungen, HTTP, Datenbanken und der Bedienung von Pandora FMS.

Praxisrahmen: Überwachung eines mehrstufigen Nutzerwegs mit fachlichem Prüfkriterium, Antwortzeiten und Servicebewertung.

Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.

Kapitel 2: Architektur und Monitoringmodell

Inhaltsverzeichnis

  • Serverrollen, Web-Konsole und Datenbank
  • Logische Agenten, Module und Gruppen
  • Datenwege, Intervalle und Zustände

Das Monitoringmodell ordnet technische Messwerte in logische Agenten und Module ein. Lokale Daten eines EndPoints und entfernte Prüfungen können gemeinsam ausgewertet werden; Schwellenwerte überführen Messwerte in die Zustände Normal, Warnung und Kritisch.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Überwachungsobjekt, Dienstverantwortung und erforderliche Messwerte in einem Monitoring-Steckbrief erfassen.
  2. Eine passende Gruppenstruktur festlegen und für jedes Überwachungsobjekt einen logischen Agenten anlegen.
  3. Für jeden Messwert entscheiden, ob ein EndPoint, eine entfernte Prüfung oder ein Plugin die geeignetste Datenquelle ist.
  4. Modultyp, Prüfintervall, Warn- und Kritischschwelle sowie Datenaufbewahrung konfigurieren.
  5. Dateneingang und Zustandswechsel kontrolliert auslösen und in Konsole, Ereignissen und Graphen prüfen.

Kapitel 3: Web- und Transaktionsmonitoring

Inhaltsverzeichnis

  • HTTP-Prüfungen und Antwortinhalte
  • Mehrschrittige Transaktionen
  • Authentifizierung, Zertifikate und Zeitmessung

Web-Monitoring prüft nicht nur Erreichbarkeit, sondern auch Inhalt und Transaktionsschritte. Tests werden mit realistischen Zeitlimits, eindeutigen Prüfmustern und getrennten Messwerten für DNS, Verbindung und fachliche Antwort aufgebaut.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Zieladresse, erwarteten Status, Inhalt, Zeitlimit und Prüffrequenz festlegen.
  2. Einfache HTTP-Prüfung anlegen und Antwortcode, Inhalt sowie Antwortzeit getrennt auswerten.
  3. Mehrschrittige Transaktion mit Anmeldung, Parameterübergabe und Folgeseite modellieren.
  4. Zertifikatsprüfung, Weiterleitungen und Authentifizierungsfehler gezielt testen.
  5. Alarmierung so konfigurieren, dass technische Nichterreichbarkeit und fachlich falscher Inhalt unterscheidbar bleiben.

Kapitel 4: User-Experience-Monitoring mit WUX

Inhaltsverzeichnis

  • Transaktionsaufzeichnung und Wiedergabe
  • Ausführungsserver und Agenten
  • Fehlerbilder, Screenshots und Messwerte

WUX bildet reale Bedienabläufe nach und bewertet deren Erfolg sowie Dauer. Aufzeichnungen werden stabilisiert, von personenbezogenen Testdaten bereinigt und mit aussagekräftigen Prüfpunkten versehen, bevor sie regelmäßig ausgeführt werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Geschäftskritischen Nutzerweg, Testkonto, Startzustand und Erfolgskriterium festlegen.
  2. Transaktion aufzeichnen und variable Elemente, Wartebedingungen sowie sensible Eingaben bereinigen.
  3. Ausführungsumgebung und WUX-Server konfigurieren und den Lauf zunächst manuell prüfen.
  4. Schrittzeiten, Gesamtdauer, Fehlertext und gegebenenfalls Screenshot als getrennte Diagnoseinformationen erfassen.
  5. Regelmäßige Ausführung, Wiederholung und Alarmierung mit einem absichtlich fehlerhaften Testfall validieren.

Kapitel 5: Anwendungs- und Datenbankmonitoring

Inhaltsverzeichnis

  • Technische und fachliche Kennzahlen
  • Abfragen, Plugins und Transaktionen
  • Korrelation mit Services und Infrastruktur

Anwendungsmonitoring verbindet Infrastrukturwerte mit fachlich relevanten Prüfungen. Datenbankabfragen und Plugins werden lesend, zeitlich begrenzt und mit kontrollierter Ergebnisgröße ausgeführt, damit das Monitoring selbst keine Lastspitze erzeugt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Anwendungskomponenten, Abhängigkeiten und geschäftskritische Transaktionen erfassen.
  2. Technische Kennzahlen und fachliche Erfolgskriterien je Komponente festlegen.
  3. Lesende Datenbankabfrage oder Plugin-Prüfung mit technischem Konto und Zeitlimit testen.
  4. Messwerte als Module anlegen und mit Infrastruktur- sowie Web-Prüfungen in einem Service zusammenführen.
  5. Anwendungsfehler, Datenbankverzögerung und Infrastrukturengpass getrennt simulieren und Diagnoseweg dokumentieren.

Kapitel 6: Service- und SLA-Monitoring

Inhaltsverzeichnis

  • Servicebäume und Abhängigkeiten
  • Gewichte, Schwellwerte und Statuslogik
  • SLA-Auswertung und Wartungszeiten

Service-Monitoring verbindet technische Module zu fachlichen Diensten. Gewichte, Abhängigkeiten und Schwellenwerte müssen die tatsächliche Auswirkung abbilden; andernfalls erzeugt der Servicezustand eine scheinbar präzise, aber falsche Aussage.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Serviceumfang, Nutzerwirkung und kritische technische Komponenten gemeinsam mit dem Serviceverantwortlichen erfassen.
  2. Servicebaum mit Komponenten, Unterservices und klar benannten Abhängigkeiten modellieren.
  3. Gewichte und Warn- beziehungsweise Kritischschwellen anhand realistischer Ausfallszenarien festlegen.
  4. Teilausfall, Komplettausfall und geplante Wartung simulieren und resultierenden Servicezustand prüfen.
  5. SLA-Auswertung für einen definierten Zeitraum erstellen und Abweichungen bis zum verursachenden Modul zurückverfolgen.

Kapitel 7: Alarmvorlagen, Aktionen und Eskalationen

Inhaltsverzeichnis

  • Vorlagen, Bedingungen und Zeitfenster
  • Aktionen, Eskalationsstufen und Wiederherstellung
  • Unterdrückung, Wartung und Funktionstest

Das Alarmsystem trennt Auslösebedingung, wiederverwendbare Vorlage und konkrete Aktion. Eskalationen werden zeitlich und organisatorisch so aufgebaut, dass Meldungen weder zu früh vervielfacht noch bei anhaltenden Störungen vergessen werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Meldeziel, Priorität, Reaktionszeit und erforderliche Eskalationsstufen aus dem Betriebsprozess ableiten.
  2. Alarmvorlage mit Auslösebedingung, Mindestdauer, Wiederholungslogik, Zeitfenster und Wiederherstellung definieren.
  3. Aktionen mit Empfänger, Inhalt, Makros und Ausführungsreihenfolge konfigurieren.
  4. Vorlage einem Testmodul zuweisen und Warnung, Kritischzustand, anhaltende Störung sowie Erholung simulieren.
  5. Dubletten, Wartungsfenster, deaktivierte Agenten und fehlgeschlagene Aktionen anhand der Ereignisse kontrollieren.

Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Inhaltsverzeichnis

  • Planung und Abnahmekriterien
  • Umsetzung im Laborsystem
  • Störungs- und Wiederholungstests
  • Betriebscheck und Dokumentation

Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
  2. Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
  3. Ein geschäftskritischer Nutzerweg wird technisch und fachlich überwacht, in einem Service abgebildet und mit Störungstests abgenommen.
  4. Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
  5. Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Anwendungsbetreuer, DevOps- und Betriebsteams, Monitoring-Administratoren sowie Verantwortliche für digitale Services.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Webanwendungen, HTTP, Datenbanken und der Bedienung von Pandora FMS.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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