Der Kurs verbindet drei ergänzende Datensichten: technische Eigenschaften, Adressbelegung und Kommunikationsströme. Erkennung und Automatisierung werden mit klaren Zuständigkeiten und Berichten zu einem wiederholbaren Betriebsprozess zusammengeführt.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1: Seminarprofil
- Kapitel 2: Inventarisierung und Änderungsverfolgung
- Kapitel 3: IP-Adressmanagement
- Kapitel 4: NetFlow- und Verkehrsanalysen
- Kapitel 5: Discovery-Aufgaben und automatische Erkennung
- Kapitel 6: Berichte und planbare Auswertungen
- Kapitel 7: Benutzer, Rollen und Zugriffskontrolle
- Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck
Kapitel 1: Seminarprofil
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Praxisrahmen
- Systembezug
Zielsetzung: Inventar-, IP-Adress- und Flow-Daten werden strukturiert erfasst, abgeglichen und für Betriebs-, Kapazitäts- und Sicherheitsauswertungen genutzt.
Zielgruppe: Netzwerk- und Systemadministratoren, Asset- und Infrastrukturverantwortliche sowie Monitoring-Teams.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in IP-Netzen, Netzwerkprotokollen und Pandora-FMS-Bedienung.
Praxisrahmen: Aufbau eines kombinierten Infrastrukturüberblicks aus Inventaränderungen, IP-Belegung und Verkehrsanalysen.
Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.
Kapitel 2: Inventarisierung und Änderungsverfolgung
Inhaltsverzeichnis
- Lokale und entfernte Inventarmodule
- Hardware, Software und Konfiguration
- Änderungen, Berichte und Berechtigungen
Inventardaten ergänzen Zustandswerte um technische Eigenschaften wie Hardware, Software, Firmware oder Konfiguration. Regelmäßige Erfassung und Änderungsverfolgung machen daraus eine belastbare Betriebsinformation statt einer einmaligen Bestandsliste.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Benötigte Inventarklassen, Aktualisierungsintervall und verantwortliche Datenquelle festlegen.
- Lokale oder entfernte Inventarmodule für Betriebssystem, Hardware, Software und Netzwerkkomponenten konfigurieren.
- Erste Erfassung prüfen und unvollständige, doppelte oder uneinheitlich benannte Datensätze bereinigen.
- Eine kontrollierte Änderung durchführen und deren Erkennung sowie Zeitstempel nachvollziehen.
- Inventarbericht mit Gruppenfilter und Zugriffsprüfung erstellen und Exportformat kontrollieren.
Kapitel 3: IP-Adressmanagement
Inhaltsverzeichnis
- Netze, Adressbereiche und Zustände
- Erkennung und Abgleich
- Belegung, Reservierung und Dokumentation
IPAM strukturiert Netze und Adressen und verbindet erkannte Belegung mit administrativer Dokumentation. Erkennungsergebnisse werden nicht ungeprüft übernommen, sondern mit Reservierungen, Gerätenamen und verantwortlichen Bereichen abgeglichen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Netzbereiche, Präfixe, Standorte und Zuständigkeiten erfassen und in einer konsistenten Struktur anlegen.
- Erkennungs- oder Abgleichsaufgabe für einen begrenzten Testbereich konfigurieren.
- Gefundene Adressen nach erreichbar, unbekannt, reserviert oder frei klassifizieren.
- Abweichungen zwischen technischer Erkennung und vorhandener Dokumentation prüfen und bereinigen.
- Belegungsübersicht und Änderungsroutine für neue, umgezogene und außer Betrieb genommene Systeme definieren.
Kapitel 4: NetFlow- und Verkehrsanalysen
Inhaltsverzeichnis
- Datenquelle, Probe und Speicherung
- Filter nach Quelle, Ziel, Port und Protokoll
- Berichte, Spitzen und Anomalien
Flow-Daten zeigen Kommunikationsbeziehungen und Verkehrsvolumen, ohne Paketinhalt zu speichern. Aussagekräftige Analysen benötigen korrekt platzierte Datenquellen, klare Filter und die Trennung zwischen normaler Lastspitze und verdächtiger Abweichung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Flow-Quelle, Exportziel, Zeitabgleich und erwartetes Datenvolumen dokumentieren.
- Empfang und Verarbeitung der Flow-Daten prüfen und fehlende Schnittstellen oder Zeitstempel erkennen.
- Filter für Netzbereiche, Kommunikationspartner, Ports und Protokolle anlegen.
- Top-Kommunikationen und zeitliche Spitzen auswerten und mit bekannten Betriebsereignissen vergleichen.
- Bericht oder Dashboard für wiederkehrende Kapazitäts- und Sicherheitsfragen erstellen.
Kapitel 5: Discovery-Aufgaben und automatische Erkennung
Inhaltsverzeichnis
- Aufgabentypen und Zugangsdaten
- Host-, Geräte-, Anwendungs- und Cloud-Erkennung
- Ergebnisprüfung und Übernahme
Discovery vereinfacht die Erfassung neuer Systeme und verfügbarer Monitoringziele. Der Nutzen entsteht erst durch begrenzte Suchräume, sichere Zugangsdaten und eine kontrollierte Prüfung der Ergebnisse vor der produktiven Übernahme.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Zielnetz, Aufgabentyp, Suchintervall, Ausschlüsse und technische Zugangsdaten festlegen.
- Discovery-Aufgabe zunächst für einen kleinen, repräsentativen Bereich konfigurieren und ausführen.
- Gefundene Systeme nach Typ, Erreichbarkeit, vorhandenen Agenten und doppelten Einträgen prüfen.
- Geeignete Komponenten, Module oder Vorlagen zuweisen und die geplante Agentenstruktur kontrollieren.
- Aufgabe zeitlich planen, Verantwortlichkeit festlegen und Änderungen in späteren Läufen vergleichen.
Kapitel 6: Berichte und planbare Auswertungen
Inhaltsverzeichnis
- Berichtsvorlagen und Zeiträume
- Module, Ereignisse, Inventar und SLA
- Zeitplanung, Verteilung und Berechtigungen
Berichte kombinieren technische und serviceorientierte Daten über definierte Zeiträume. Aussagekräftige Berichte dokumentieren Datenbasis, Aggregation und Zeitraum und werden vor der automatischen Verteilung mit Testdaten geprüft.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Berichtszweck, Empfängerkreis, Zeitraum und erforderliche Detailtiefe festlegen.
- Bericht anlegen und Elemente für Verfügbarkeit, Graphen, Ereignisse, Alarme, Inventar oder Services ergänzen.
- Filter und Aggregation so einstellen, dass Wartungszeiten und fehlende Daten korrekt behandelt werden.
- Vorschau und Export auf Vollständigkeit, Seitenumbrüche, Zeitzone und Zahlenformat prüfen.
- Zeitplanung, Empfänger, Berechtigungen und Pflegeverantwortung konfigurieren und einen Probelauf auswerten.
Kapitel 7: Benutzer, Rollen und Zugriffskontrolle
Inhaltsverzeichnis
- Benutzer, Gruppen und Profile
- Tags, sekundäre Gruppen und feinere Rechte
- Auditprotokoll und Berechtigungsprüfung
Berechtigungen werden aus Gruppen, Profilen und optionalen Tags zusammengesetzt. Das Seminar trennt fachliche Zuständigkeiten von administrativen Rechten und prüft Zugriffe nicht nur in der Konfiguration, sondern auch mit realen Testkonten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Rollenmatrix mit Aufgaben, benötigten Objekten und zulässigen Aktionen erstellen.
- Gruppen und Profile anlegen und Benutzern nach dem Prinzip der geringsten Berechtigung zuweisen.
- Sekundäre Gruppen und Tags nur dort ergänzen, wo die Grundzuordnung nicht ausreicht.
- Mit Testkonten Sichtbarkeit, Schreibrechte und Zugriff auf Berichte, Dashboards und Ereignisaktionen prüfen.
- Auditprotokoll auswerten und ein Verfahren für regelmäßige Berechtigungsrezertifizierungen definieren.
Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck
Inhaltsverzeichnis
- Planung und Abnahmekriterien
- Umsetzung im Laborsystem
- Störungs- und Wiederholungstests
- Betriebscheck und Dokumentation
Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
- Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
- Ein Testnetz wird inventarisiert, auf Adressbelegung geprüft und über Flow-Daten hinsichtlich Last und Kommunikationsbeziehungen ausgewertet.
- Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
- Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Netzwerk- und Systemadministratoren, Asset- und Infrastrukturverantwortliche sowie Monitoring-Teams. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in IP-Netzen, Netzwerkprotokollen und Pandora-FMS-Bedienung. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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