Seminar Pandora FMS Security, Hardening und Zugriffskontrolle

Der Kurs behandelt die Monitoringplattform selbst als schützenswertes System und nutzt sie zugleich zur Überwachung sicherheitsrelevanter Komponenten. Maßnahmen werden priorisiert, getestet und mit nachvollziehbaren Audit- und Wiederherstellungsnachweisen verbunden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Kapitel 1: Seminarprofil
  2. Kapitel 2: Hardening, Verschlüsselung und Audit
  3. Kapitel 3: Benutzer, Rollen und Zugriffskontrolle
  4. Kapitel 4: Log-Erfassung und Log-Analyse
  5. Kapitel 5: FIM, Schwachstellen und Sicherheitsmonitoring
  6. Kapitel 6: SIEM-Grundlagen und Sicherheitskorrelation
  7. Kapitel 7: Backup und Wiederherstellung
  8. Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Kapitel 1: Seminarprofil

Inhaltsverzeichnis

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Praxisrahmen
  • Systembezug

Zielsetzung: Pandora-FMS-Komponenten werden nach einem risikobasierten Hardeningplan abgesichert und um Rollen, Verschlüsselung, Audit, FIM, Schwachstellen- und Sicherheitsmonitoring ergänzt.

Zielgruppe: Pandora-FMS-Administratoren, Security-Teams, Auditoren und Verantwortliche für gehärtete Monitoringplattformen.

Voraussetzungen: Sichere Linux-, Netzwerk- und Pandora-FMS-Administrationskenntnisse; Grundlagen der Informationssicherheit.

Praxisrahmen: Erstellung und Umsetzung einer Hardening-Baseline mit Testkonten, verschlüsselten Verbindungen, Auditprüfung und Sicherheitsdashboard.

Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.

Kapitel 2: Hardening, Verschlüsselung und Audit

Inhaltsverzeichnis

  • Angriffsfläche und Systemkonten
  • Verschlüsselte Kommunikation und Geheimnisse
  • ACL, Protokollierung und regelmäßige Prüfung

Hardening reduziert unnötige Dienste, Rechte und offene Schnittstellen. Technische Maßnahmen werden durch nachvollziehbare Zugriffsregeln, geschützte Geheimnisse, verschlüsselte Transportwege und regelmäßige Prüfungen ergänzt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Server, Konsole, Datenbank, EndPoints und Integrationsschnittstellen in einer Angriffsflächenanalyse erfassen.
  2. Nicht benötigte Dienste, Standardkonten und offene Netzwerkpfade identifizieren und kontrolliert reduzieren.
  3. TLS, Zertifikatsprüfung und geschützte Übertragung für relevante Kommunikationswege konfigurieren.
  4. Technische Konten, Zugangsdatenablage, Kennwortrichtlinien und Rollen nach dem Minimalprinzip prüfen.
  5. Auditprotokoll, Anmeldefehler und Konfigurationsänderungen regelmäßig auswerten und Nachweisroutine dokumentieren.

Kapitel 3: Benutzer, Rollen und Zugriffskontrolle

Inhaltsverzeichnis

  • Benutzer, Gruppen und Profile
  • Tags, sekundäre Gruppen und feinere Rechte
  • Auditprotokoll und Berechtigungsprüfung

Berechtigungen werden aus Gruppen, Profilen und optionalen Tags zusammengesetzt. Das Seminar trennt fachliche Zuständigkeiten von administrativen Rechten und prüft Zugriffe nicht nur in der Konfiguration, sondern auch mit realen Testkonten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Rollenmatrix mit Aufgaben, benötigten Objekten und zulässigen Aktionen erstellen.
  2. Gruppen und Profile anlegen und Benutzern nach dem Prinzip der geringsten Berechtigung zuweisen.
  3. Sekundäre Gruppen und Tags nur dort ergänzen, wo die Grundzuordnung nicht ausreicht.
  4. Mit Testkonten Sichtbarkeit, Schreibrechte und Zugriff auf Berichte, Dashboards und Ereignisaktionen prüfen.
  5. Auditprotokoll auswerten und ein Verfahren für regelmäßige Berechtigungsrezertifizierungen definieren.

Kapitel 4: Log-Erfassung und Log-Analyse

Inhaltsverzeichnis

  • Quellen, Formate und Zeitstempel
  • Transport, Speicherung und Suche
  • Filter, Alarmierung und Aufbewahrung

Log-Monitoring zentralisiert Textmeldungen aus Systemen und Anwendungen. Quellen, Zeitzonen, Zeichensätze und Aufbewahrung werden vorab festgelegt; Suchmuster werden mit realen Positiv- und Negativbeispielen geprüft.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Logquellen, erwartetes Volumen, Zeitstempel, Zeitzone und schützenswerte Inhalte erfassen.
  2. Transportweg über EndPoint, Syslog oder geeignete Integration einrichten und ersten Dateneingang prüfen.
  3. Felder, Suchbereiche und Aufbewahrungsregeln für den eingesetzten Log-Backend festlegen.
  4. Suchfilter für einen konkreten Fehlerfall erstellen und mit ähnlichen, aber unkritischen Meldungen abgrenzen.
  5. Alarm, Dashboard oder Bericht aus dem Filter ableiten und Verhalten bei Datenstau beziehungsweise Backend-Ausfall testen.

Kapitel 5: FIM, Schwachstellen und Sicherheitsmonitoring

Inhaltsverzeichnis

  • Dateiintegrität und kritische Pfade
  • Schwachstellenerkennung und Priorisierung
  • Überwachung von Sicherheitskomponenten

Dateiintegritäts- und Schwachstellenfunktionen ergänzen das klassische Verfügbarkeitsmonitoring. Die Konfiguration konzentriert sich auf kritische Pfade, verwertbare Prioritäten und die Verknüpfung mit tatsächlich betroffenen Systemen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Kritische Konfigurations-, Programm- und Berechtigungsdateien je Plattform festlegen.
  2. FIM-Prüfung konfigurieren und genehmigte sowie unerwartete Änderungen getrennt testen.
  3. Inventar- und Betriebssystemdaten für die Schwachstellenzuordnung auf Vollständigkeit prüfen.
  4. Treffer nach Kritikalität, Exponierung und vorhandener Kompensation priorisieren.
  5. Status von Firewall, Virenschutz, VPN, Backup oder weiteren Sicherheitskomponenten in ein gemeinsames Dashboard aufnehmen.

Kapitel 6: SIEM-Grundlagen und Sicherheitskorrelation

Inhaltsverzeichnis

  • Erfassung, Filterung und Normalisierung
  • Korrelation und Priorisierung
  • Visualisierung, Untersuchung und Nachweis

SIEM-Funktionen verdichten sicherheitsrelevante Logs und Ereignisse. Regeln werden an konkreten Angriffsszenarien ausgerichtet und mit Kontext, Zeitfenster und Ausschlüssen versehen, damit die Untersuchung nicht in einer Flut gleichwertiger Treffer endet.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Sicherheitsfall, relevante Quellen, erwartete Ereignisse und erforderlichen Kontext beschreiben.
  2. Datenquellen anbinden und Zeitstempel, Hostkennung, Benutzer- und Prozessinformationen normalisieren.
  3. Filter- oder Korrelationsregel mit Schweregrad, Zeitfenster und Ausnahmen erstellen.
  4. Regel mit kontrollierten Testereignissen auslösen und Ereigniskette bis zur Alarmierung nachvollziehen.
  5. Dashboard, Untersuchungsnotiz und Aufbewahrungsnachweis für den Fall erstellen und Fehlalarme nachbearbeiten.

Kapitel 7: Backup und Wiederherstellung

Inhaltsverzeichnis

  • Sicherungsumfang und Aufbewahrung
  • Datenbank, Konfiguration und Anhänge
  • Wiederherstellungstest und Freigabe

Eine vollständige Sicherung umfasst Datenbank, Server- und Konsolenkonfigurationen, Plugins, Sammlungen und weitere betriebsrelevante Dateien. Der Wert der Sicherung wird durch einen dokumentierten Wiederherstellungstest nachgewiesen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Sicherungsobjekte, Frequenz, Aufbewahrung, Verschlüsselung und Verantwortlichkeit festlegen.
  2. Datenbankkonsistenz und Speicherplatz vor der Sicherung prüfen und Konfigurationsdateien versioniert erfassen.
  3. Sicherung erstellen und Vollständigkeit, Prüfsumme sowie Zugriffsschutz kontrollieren.
  4. Wiederherstellung in einer isolierten Testumgebung mit definierter Reihenfolge durchführen.
  5. Anmeldung, Serverstatus, Agentendaten, Berichte, Plugins und Alarmkonfiguration anhand einer Abnahmeliste prüfen.

Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Inhaltsverzeichnis

  • Planung und Abnahmekriterien
  • Umsetzung im Laborsystem
  • Störungs- und Wiederholungstests
  • Betriebscheck und Dokumentation

Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
  2. Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
  3. Eine ungehärtete Laborumgebung wird anhand einer Baseline abgesichert und mit Rollen-, Audit-, FIM- und Wiederherstellungstests abgenommen.
  4. Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
  5. Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Pandora-FMS-Administratoren, Security-Teams, Auditoren und Verantwortliche für gehärtete Monitoringplattformen.
Voraussetzungen: Sichere Linux-, Netzwerk- und Pandora-FMS-Administrationskenntnisse; Grundlagen der Informationssicherheit.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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