Seminar Pandora FMS Service-, SLA- und Kapazitätsmonitoring

Das Seminar übersetzt technische Messwerte in eine fachlich belastbare Serviceaussage. Gewichte, Abhängigkeiten, Wartungszeiten und Datenqualität werden anhand konkreter Ausfallszenarien geprüft, bevor SLA und Prognosen berichtet werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Kapitel 1: Seminarprofil
  2. Kapitel 2: Service- und SLA-Monitoring
  3. Kapitel 3: Berichte und planbare Auswertungen
  4. Kapitel 4: Kapazität, Baselines und Prognosen
  5. Kapitel 5: Dashboards und operative Übersichten
  6. Kapitel 6: Alarmvorlagen, Aktionen und Eskalationen
  7. Kapitel 7: Inventarisierung und Änderungsverfolgung
  8. Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Kapitel 1: Seminarprofil

Inhaltsverzeichnis

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Praxisrahmen
  • Systembezug

Zielsetzung: Technische Module werden zu fachlichen Services verbunden und für SLA-, Trend-, Kapazitäts- und Managementauswertungen belastbar aufbereitet.

Zielgruppe: Serviceverantwortliche, Monitoring-Administratoren, Capacity Manager und technische Führungskräfte.

Voraussetzungen: Vorhandene Monitoringdaten und Grundkenntnisse in Pandora FMS; Verständnis von Services und Verfügbarkeitszielen.

Praxisrahmen: Modellierung eines Services mit Abhängigkeiten, Ausfallszenarien, SLA-Bericht, Kapazitätsprognose und Dashboard.

Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.

Kapitel 2: Service- und SLA-Monitoring

Inhaltsverzeichnis

  • Servicebäume und Abhängigkeiten
  • Gewichte, Schwellwerte und Statuslogik
  • SLA-Auswertung und Wartungszeiten

Service-Monitoring verbindet technische Module zu fachlichen Diensten. Gewichte, Abhängigkeiten und Schwellenwerte müssen die tatsächliche Auswirkung abbilden; andernfalls erzeugt der Servicezustand eine scheinbar präzise, aber falsche Aussage.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Serviceumfang, Nutzerwirkung und kritische technische Komponenten gemeinsam mit dem Serviceverantwortlichen erfassen.
  2. Servicebaum mit Komponenten, Unterservices und klar benannten Abhängigkeiten modellieren.
  3. Gewichte und Warn- beziehungsweise Kritischschwellen anhand realistischer Ausfallszenarien festlegen.
  4. Teilausfall, Komplettausfall und geplante Wartung simulieren und resultierenden Servicezustand prüfen.
  5. SLA-Auswertung für einen definierten Zeitraum erstellen und Abweichungen bis zum verursachenden Modul zurückverfolgen.

Kapitel 3: Berichte und planbare Auswertungen

Inhaltsverzeichnis

  • Berichtsvorlagen und Zeiträume
  • Module, Ereignisse, Inventar und SLA
  • Zeitplanung, Verteilung und Berechtigungen

Berichte kombinieren technische und serviceorientierte Daten über definierte Zeiträume. Aussagekräftige Berichte dokumentieren Datenbasis, Aggregation und Zeitraum und werden vor der automatischen Verteilung mit Testdaten geprüft.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Berichtszweck, Empfängerkreis, Zeitraum und erforderliche Detailtiefe festlegen.
  2. Bericht anlegen und Elemente für Verfügbarkeit, Graphen, Ereignisse, Alarme, Inventar oder Services ergänzen.
  3. Filter und Aggregation so einstellen, dass Wartungszeiten und fehlende Daten korrekt behandelt werden.
  4. Vorschau und Export auf Vollständigkeit, Seitenumbrüche, Zeitzone und Zahlenformat prüfen.
  5. Zeitplanung, Empfänger, Berechtigungen und Pflegeverantwortung konfigurieren und einen Probelauf auswerten.

Kapitel 4: Kapazität, Baselines und Prognosen

Inhaltsverzeichnis

  • Historische Daten und Datenqualität
  • Trends, Baselines und Prognoseelemente
  • Kapazitätsgrenzen und Maßnahmen

Kapazitätsaussagen benötigen ausreichend lange, konsistente Zeitreihen. Trends und Prognosen werden deshalb nicht isoliert betrachtet, sondern mit Betriebsereignissen, Saisonalität und geplanten Veränderungen abgeglichen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Relevante Kapazitätsmodule auswählen und Datenlücken, Intervallwechsel sowie Ausreißer identifizieren.
  2. Geeigneten Betrachtungszeitraum und Aggregation für Tages-, Wochen- und Langzeitmuster festlegen.
  3. Baseline- oder Prognoseelement erzeugen und mit historischen Spitzen sowie bekannten Ereignissen vergleichen.
  4. Warnschwelle auf verbleibende Zeit bis zur Kapazitätsgrenze statt nur auf einen statischen Prozentwert ausrichten.
  5. Maßnahme, Verantwortlichkeit und Überprüfungstermin in einem Kapazitätsbericht dokumentieren.

Kapitel 5: Dashboards und operative Übersichten

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppen und Kennzahlen
  • Widgets, Filter und Zeitbereiche
  • Freigabe, Berechtigungen und Qualitätsprüfung

Dashboards verdichten Monitoringdaten für Betrieb, Technikleitung oder Serviceverantwortung. Auswahl und Anordnung der Widgets folgen einer konkreten Entscheidungsfrage; dekorative, aber nicht handlungsrelevante Anzeigen werden vermieden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Zielgruppe, Entscheidungssituation und maximal benötigte Kennzahlen für das Dashboard festlegen.
  2. Geeignete Widgets für Status, Graphen, Ereignisse, Services und Verfügbarkeit auswählen.
  3. Gruppen-, Agenten- und Zeitfilter konsistent setzen und automatische Aktualisierung abstimmen.
  4. Layout für große Anzeige, Arbeitsplatz und Druckansicht testen und unklare Elemente reduzieren.
  5. Freigabegruppe, Leserechte und Pflegeverantwortung festlegen und mit einem eingeschränkten Konto prüfen.

Kapitel 6: Alarmvorlagen, Aktionen und Eskalationen

Inhaltsverzeichnis

  • Vorlagen, Bedingungen und Zeitfenster
  • Aktionen, Eskalationsstufen und Wiederherstellung
  • Unterdrückung, Wartung und Funktionstest

Das Alarmsystem trennt Auslösebedingung, wiederverwendbare Vorlage und konkrete Aktion. Eskalationen werden zeitlich und organisatorisch so aufgebaut, dass Meldungen weder zu früh vervielfacht noch bei anhaltenden Störungen vergessen werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Meldeziel, Priorität, Reaktionszeit und erforderliche Eskalationsstufen aus dem Betriebsprozess ableiten.
  2. Alarmvorlage mit Auslösebedingung, Mindestdauer, Wiederholungslogik, Zeitfenster und Wiederherstellung definieren.
  3. Aktionen mit Empfänger, Inhalt, Makros und Ausführungsreihenfolge konfigurieren.
  4. Vorlage einem Testmodul zuweisen und Warnung, Kritischzustand, anhaltende Störung sowie Erholung simulieren.
  5. Dubletten, Wartungsfenster, deaktivierte Agenten und fehlgeschlagene Aktionen anhand der Ereignisse kontrollieren.

Kapitel 7: Inventarisierung und Änderungsverfolgung

Inhaltsverzeichnis

  • Lokale und entfernte Inventarmodule
  • Hardware, Software und Konfiguration
  • Änderungen, Berichte und Berechtigungen

Inventardaten ergänzen Zustandswerte um technische Eigenschaften wie Hardware, Software, Firmware oder Konfiguration. Regelmäßige Erfassung und Änderungsverfolgung machen daraus eine belastbare Betriebsinformation statt einer einmaligen Bestandsliste.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Benötigte Inventarklassen, Aktualisierungsintervall und verantwortliche Datenquelle festlegen.
  2. Lokale oder entfernte Inventarmodule für Betriebssystem, Hardware, Software und Netzwerkkomponenten konfigurieren.
  3. Erste Erfassung prüfen und unvollständige, doppelte oder uneinheitlich benannte Datensätze bereinigen.
  4. Eine kontrollierte Änderung durchführen und deren Erkennung sowie Zeitstempel nachvollziehen.
  5. Inventarbericht mit Gruppenfilter und Zugriffsprüfung erstellen und Exportformat kontrollieren.

Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Inhaltsverzeichnis

  • Planung und Abnahmekriterien
  • Umsetzung im Laborsystem
  • Störungs- und Wiederholungstests
  • Betriebscheck und Dokumentation

Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
  2. Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
  3. Ein fachlicher Service wird modelliert, mit Ausfällen geprüft und als SLA- und Kapazitätsbericht für unterschiedliche Rollen bereitgestellt.
  4. Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
  5. Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Serviceverantwortliche, Monitoring-Administratoren, Capacity Manager und technische Führungskräfte.
Voraussetzungen: Vorhandene Monitoringdaten und Grundkenntnisse in Pandora FMS; Verständnis von Services und Verfügbarkeitszielen.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
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