Das Seminar vermittelt kein allgemeines Linux-Kompendium, sondern genau die Administrationsschritte, die für Pandora FMS benötigt werden. Jeder Befehl und jede Konfigurationsänderung wird in einen konkreten Betriebs- oder Fehlerfall eingebettet.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1: Seminarprofil
- Kapitel 2: Linux-Plattform für Pandora FMS vorbereiten
- Kapitel 3: Server, Datenbank und Web-Konsole installieren
- Kapitel 4: Server- und Konsolenadministration
- Kapitel 5: Backup und Wiederherstellung
- Kapitel 6: Systematische Fehleranalyse
- Kapitel 7: Hardening, Verschlüsselung und Audit
- Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck
Kapitel 1: Seminarprofil
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Praxisrahmen
- Systembezug
Zielsetzung: Die für Installation und Betrieb erforderlichen Linux-Fähigkeiten werden gezielt an Pandora-FMS-Diensten, Konfigurationen, Protokollen, Sicherungen und Sicherheitsmaßnahmen geübt.
Zielgruppe: Künftige Pandora-FMS-Administratoren mit begrenzter Linux-Praxis sowie Windows-orientierte Infrastrukturteams.
Voraussetzungen: Grundlegendes Verständnis von Servern, Netzwerken und Kommandozeilen; keine tiefe Linux-Erfahrung erforderlich.
Praxisrahmen: Vorbereitung eines Linux-Servers, Installation der Plattform, Dienst- und Loganalyse, Sicherung sowie grundlegendes Hardening.
Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.
Kapitel 2: Linux-Plattform für Pandora FMS vorbereiten
Inhaltsverzeichnis
- Betriebssystem, Ressourcen und Namensauflösung
- Zeitdienst, Dienste und Berechtigungen
- Protokolle und grundlegende Absicherung
Server und Web-Konsole benötigen eine sauber vorbereitete Linux-Plattform. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Paketstände, korrekte Zeit, stabile Namensauflösung, passende Dateirechte und eine nachvollziehbare Dienstverwaltung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger, Dateisystem und Netzwerkschnittstellen anhand der geplanten Modulzahl dimensionieren.
- Hostnamen, DNS-Auflösung, Zeitzone und NTP-Synchronisation prüfen und Abweichungen beseitigen.
- Benötigte Paketquellen und Basispakete kontrolliert einrichten und den Paketstand dokumentieren.
- Dienste mit dem Service-Manager starten, stoppen und auf automatischen Start sowie Fehlerzustände prüfen.
- Dateirechte, Firewall-Regeln und zentrale Protokolle kontrollieren und eine administrative Baseline festhalten.
Kapitel 3: Server, Datenbank und Web-Konsole installieren
Inhaltsverzeichnis
- Installationsvarianten und Voraussetzungen
- Datenbank, Serverdienste und Web-Konsole
- Erstkonfiguration und Funktionsprüfung
Die Installation verbindet Datenbank, Pandora-FMS-Server und Web-Konsole zu einer funktionsfähigen Instanz. Die Übungen berücksichtigen Paketinstallation, Dienstkonten, Datenbankzugriff und die Trennung von System- und Anwendungsparametern.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Installationsziel, Edition, Systemtopologie und benötigte Serverrollen vor Beginn verbindlich festlegen.
- Datenbank und erforderliche Laufzeitkomponenten installieren, absichern und auf Erreichbarkeit prüfen.
- Pandora-FMS-Server und Web-Konsole installieren und die Konfigurationsdateien mit den Datenbankparametern verbinden.
- Dienste in definierter Reihenfolge starten und Serverstatus, Web-Zugriff sowie Schreibrechte kontrollieren.
- Einen Testagenten mit einem einfachen Modul anlegen und den vollständigen Datenweg bis zur Anzeige verifizieren.
Kapitel 4: Server- und Konsolenadministration
Inhaltsverzeichnis
- Serverprozesse und Konfigurationsparameter
- Globale Konsoleneinstellungen
- Wartungsaufgaben und Betriebszustand
Die laufende Administration umfasst Serverprozesse, Polling-Intervalle, Konsolenparameter, Wartungsjobs und Systemmeldungen. Änderungen werden kontrolliert, dokumentiert und anhand klarer Prüfpunkte abgenommen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Aktive Serverrollen und deren Zustand in der Konsole erfassen und mit der Systemkonfiguration abgleichen.
- Relevante Serverparameter sichern, ändern und die Auswirkungen auf Prozesse und Warteschlangen beobachten.
- Globale Konsoleneinstellungen für Zeitzone, Standardintervalle, Kennwörter und Anzeigeoptionen festlegen.
- Geplante Wartungs- und Datenbankaufgaben kontrollieren und deren Laufprotokolle auswerten.
- Eine Betriebscheckliste mit Dienststatus, Serverstatus, freien Ressourcen und offenen Systemereignissen erstellen.
Kapitel 5: Backup und Wiederherstellung
Inhaltsverzeichnis
- Sicherungsumfang und Aufbewahrung
- Datenbank, Konfiguration und Anhänge
- Wiederherstellungstest und Freigabe
Eine vollständige Sicherung umfasst Datenbank, Server- und Konsolenkonfigurationen, Plugins, Sammlungen und weitere betriebsrelevante Dateien. Der Wert der Sicherung wird durch einen dokumentierten Wiederherstellungstest nachgewiesen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Sicherungsobjekte, Frequenz, Aufbewahrung, Verschlüsselung und Verantwortlichkeit festlegen.
- Datenbankkonsistenz und Speicherplatz vor der Sicherung prüfen und Konfigurationsdateien versioniert erfassen.
- Sicherung erstellen und Vollständigkeit, Prüfsumme sowie Zugriffsschutz kontrollieren.
- Wiederherstellung in einer isolierten Testumgebung mit definierter Reihenfolge durchführen.
- Anmeldung, Serverstatus, Agentendaten, Berichte, Plugins und Alarmkonfiguration anhand einer Abnahmeliste prüfen.
Kapitel 6: Systematische Fehleranalyse
Inhaltsverzeichnis
- Fehlerbild und Zeitbezug
- Server-, Agenten- und Kommunikationsprotokolle
- Eingrenzung, Korrektur und Nachweis
Troubleshooting folgt einer festen Kette aus Fehlerbild, Zeitpunkt, betroffenen Komponenten und kontrollierter Hypothese. Änderungen ohne Messpunkt werden vermieden; jede Korrektur wird durch einen reproduzierbaren Test und die Rückkehr normaler Daten bestätigt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Fehlerbild mit Zeitpunkt, betroffenen Agenten oder Modulen, letzter Änderung und erwarteter Funktion dokumentieren.
- Serverstatus, Warteschlangen, Agentenprotokolle, Übertragungsprotokolle und Datenbankzustand zeitlich korreliert prüfen.
- Fehler auf Quelle, Transport, Verarbeitung, Speicherung oder Darstellung eingrenzen.
- Nur eine überprüfbare Korrektur gleichzeitig durchführen und vorherigen Zustand sichern.
- Erfolg anhand Dateneingang, Zustandswechsel und Protokollen bestätigen und Ursache sowie Prävention dokumentieren.
Kapitel 7: Hardening, Verschlüsselung und Audit
Inhaltsverzeichnis
- Angriffsfläche und Systemkonten
- Verschlüsselte Kommunikation und Geheimnisse
- ACL, Protokollierung und regelmäßige Prüfung
Hardening reduziert unnötige Dienste, Rechte und offene Schnittstellen. Technische Maßnahmen werden durch nachvollziehbare Zugriffsregeln, geschützte Geheimnisse, verschlüsselte Transportwege und regelmäßige Prüfungen ergänzt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Server, Konsole, Datenbank, EndPoints und Integrationsschnittstellen in einer Angriffsflächenanalyse erfassen.
- Nicht benötigte Dienste, Standardkonten und offene Netzwerkpfade identifizieren und kontrolliert reduzieren.
- TLS, Zertifikatsprüfung und geschützte Übertragung für relevante Kommunikationswege konfigurieren.
- Technische Konten, Zugangsdatenablage, Kennwortrichtlinien und Rollen nach dem Minimalprinzip prüfen.
- Auditprotokoll, Anmeldefehler und Konfigurationsänderungen regelmäßig auswerten und Nachweisroutine dokumentieren.
Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck
Inhaltsverzeichnis
- Planung und Abnahmekriterien
- Umsetzung im Laborsystem
- Störungs- und Wiederholungstests
- Betriebscheck und Dokumentation
Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
- Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
- Ein Linux-System wird vorbereitet, installiert, abgesichert, gesichert und anhand eines gezielt erzeugten Dienstfehlers diagnostiziert.
- Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
- Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Künftige Pandora-FMS-Administratoren mit begrenzter Linux-Praxis sowie Windows-orientierte Infrastrukturteams. |
| Voraussetzungen: | Grundlegendes Verständnis von Servern, Netzwerken und Kommandozeilen; keine tiefe Linux-Erfahrung erforderlich. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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