Dieses fünftägige Intensivseminar fasst die Grundlagen- und Betriebsthemen des Fachkatalogs zusammen. Rund 30 Unterrichtsstunden ermöglichen eine durchgängige Laborumgebung statt isolierter Einzeldemonstrationen.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1: Seminarprofil
- Kapitel 2: Architektur und Monitoringmodell
- Kapitel 3: Linux-Plattform für Pandora FMS vorbereiten
- Kapitel 4: Server, Datenbank und Web-Konsole installieren
- Kapitel 5: Server- und Konsolenadministration
- Kapitel 6: Konsole und täglicher Operatorbetrieb
- Kapitel 7: Agenten, Module und Schwellenwerte
- Kapitel 8: Linux-EndPoints konfigurieren
- Kapitel 9: Windows-EndPoints konfigurieren
- Kapitel 10: Entfernte Netzwerk- und Dienstprüfungen
- Kapitel 11: SNMP-Polling, MIBs und Traps
- Kapitel 12: Alarmvorlagen, Aktionen und Eskalationen
- Kapitel 13: Ereignismanagement und Reaktionsabläufe
- Kapitel 14: Dashboards und operative Übersichten
- Kapitel 15: Berichte und planbare Auswertungen
- Kapitel 16: Service- und SLA-Monitoring
- Kapitel 17: Backup und Wiederherstellung
- Kapitel 18: Praxislabor und Betriebscheck
Kapitel 1: Seminarprofil
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Praxisrahmen
- Systembezug
Zielsetzung: Die zentralen Aufgaben von Installation, Administration, Operatorbetrieb, Agenten-, Netzwerk-, Alarm-, Service- und Reportingkonfiguration werden in einer durchgängigen Umgebung zusammengeführt.
Zielgruppe: Administratoren und Betriebsteams, die Pandora FMS innerhalb einer Woche von Grund auf produktionsnah beherrschen müssen.
Voraussetzungen: Solide Linux-, Windows- und Netzwerkkenntnisse; Grundlagen relationaler Datenbanken.
Praxisrahmen: Durchgängiger Aufbau einer Monitoringumgebung mit Server, EndPoints, Remote-Prüfungen, Alarmierung, Servicebild, Berichten und Wiederherstellung.
Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.
Kapitel 2: Architektur und Monitoringmodell
Inhaltsverzeichnis
- Serverrollen, Web-Konsole und Datenbank
- Logische Agenten, Module und Gruppen
- Datenwege, Intervalle und Zustände
Das Monitoringmodell ordnet technische Messwerte in logische Agenten und Module ein. Lokale Daten eines EndPoints und entfernte Prüfungen können gemeinsam ausgewertet werden; Schwellenwerte überführen Messwerte in die Zustände Normal, Warnung und Kritisch.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Überwachungsobjekt, Dienstverantwortung und erforderliche Messwerte in einem Monitoring-Steckbrief erfassen.
- Eine passende Gruppenstruktur festlegen und für jedes Überwachungsobjekt einen logischen Agenten anlegen.
- Für jeden Messwert entscheiden, ob ein EndPoint, eine entfernte Prüfung oder ein Plugin die geeignetste Datenquelle ist.
- Modultyp, Prüfintervall, Warn- und Kritischschwelle sowie Datenaufbewahrung konfigurieren.
- Dateneingang und Zustandswechsel kontrolliert auslösen und in Konsole, Ereignissen und Graphen prüfen.
Kapitel 3: Linux-Plattform für Pandora FMS vorbereiten
Inhaltsverzeichnis
- Betriebssystem, Ressourcen und Namensauflösung
- Zeitdienst, Dienste und Berechtigungen
- Protokolle und grundlegende Absicherung
Server und Web-Konsole benötigen eine sauber vorbereitete Linux-Plattform. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Paketstände, korrekte Zeit, stabile Namensauflösung, passende Dateirechte und eine nachvollziehbare Dienstverwaltung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger, Dateisystem und Netzwerkschnittstellen anhand der geplanten Modulzahl dimensionieren.
- Hostnamen, DNS-Auflösung, Zeitzone und NTP-Synchronisation prüfen und Abweichungen beseitigen.
- Benötigte Paketquellen und Basispakete kontrolliert einrichten und den Paketstand dokumentieren.
- Dienste mit dem Service-Manager starten, stoppen und auf automatischen Start sowie Fehlerzustände prüfen.
- Dateirechte, Firewall-Regeln und zentrale Protokolle kontrollieren und eine administrative Baseline festhalten.
Kapitel 4: Server, Datenbank und Web-Konsole installieren
Inhaltsverzeichnis
- Installationsvarianten und Voraussetzungen
- Datenbank, Serverdienste und Web-Konsole
- Erstkonfiguration und Funktionsprüfung
Die Installation verbindet Datenbank, Pandora-FMS-Server und Web-Konsole zu einer funktionsfähigen Instanz. Die Übungen berücksichtigen Paketinstallation, Dienstkonten, Datenbankzugriff und die Trennung von System- und Anwendungsparametern.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Installationsziel, Edition, Systemtopologie und benötigte Serverrollen vor Beginn verbindlich festlegen.
- Datenbank und erforderliche Laufzeitkomponenten installieren, absichern und auf Erreichbarkeit prüfen.
- Pandora-FMS-Server und Web-Konsole installieren und die Konfigurationsdateien mit den Datenbankparametern verbinden.
- Dienste in definierter Reihenfolge starten und Serverstatus, Web-Zugriff sowie Schreibrechte kontrollieren.
- Einen Testagenten mit einem einfachen Modul anlegen und den vollständigen Datenweg bis zur Anzeige verifizieren.
Kapitel 5: Server- und Konsolenadministration
Inhaltsverzeichnis
- Serverprozesse und Konfigurationsparameter
- Globale Konsoleneinstellungen
- Wartungsaufgaben und Betriebszustand
Die laufende Administration umfasst Serverprozesse, Polling-Intervalle, Konsolenparameter, Wartungsjobs und Systemmeldungen. Änderungen werden kontrolliert, dokumentiert und anhand klarer Prüfpunkte abgenommen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Aktive Serverrollen und deren Zustand in der Konsole erfassen und mit der Systemkonfiguration abgleichen.
- Relevante Serverparameter sichern, ändern und die Auswirkungen auf Prozesse und Warteschlangen beobachten.
- Globale Konsoleneinstellungen für Zeitzone, Standardintervalle, Kennwörter und Anzeigeoptionen festlegen.
- Geplante Wartungs- und Datenbankaufgaben kontrollieren und deren Laufprotokolle auswerten.
- Eine Betriebscheckliste mit Dienststatus, Serverstatus, freien Ressourcen und offenen Systemereignissen erstellen.
Kapitel 6: Konsole und täglicher Operatorbetrieb
Inhaltsverzeichnis
- Navigation, Statusansichten und Filter
- Agenten-, Modul- und Gruppenansichten
- Schichtübergabe und Betriebsroutine
Der Operatorbetrieb konzentriert sich auf schnelle Lageerkennung, konsistente Filter und nachvollziehbare Bearbeitung. Zustandsansichten werden so genutzt, dass Störungen, veraltete Daten und abgeschaltete Objekte sicher unterschieden werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Persönliche Startansicht mit relevanten Gruppen, Statusfiltern und Zeitbereichen konfigurieren.
- Von einer Gruppenübersicht bis zum betroffenen Modul navigieren und Messwert, Graph und letzte Ereignisse vergleichen.
- Veraltete, unbekannte und deaktivierte Zustände von echten Warnungen und kritischen Zuständen abgrenzen.
- Bearbeitungsnotizen, Wartungsinformationen und Verantwortlichkeiten für die Schichtübergabe dokumentieren.
- Eine tägliche Kontrollfolge für Serverstatus, kritische Ereignisse, nicht initialisierte Module und Agentenausfälle festlegen.
Kapitel 7: Agenten, Module und Schwellenwerte
Inhaltsverzeichnis
- Agenten- und Modulstruktur
- Datentypen, Intervalle und Zustände
- Schwellenwerte, Einheiten und Datenqualität
Agenten bündeln die Messwerte eines Systems oder Dienstes; Module beschreiben jeweils eine konkrete Prüfung. Datentyp, Intervall, Einheit und Schwellenwerte müssen zur Bedeutung des Messwerts passen, damit keine irreführenden Zustände entstehen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Für ein Beispielsystem Agentenalias, Gruppe, Adresse, Beschreibung und Betriebsintervall festlegen.
- Module nach Verfügbarkeit, Leistung, Kapazität und fachlicher Funktion gliedern.
- Passenden Datentyp wählen und bei Zählern die Berechnung als Änderungsrate berücksichtigen.
- Warn- und Kritischbereiche anhand realer Betriebswerte definieren und Hysterese beziehungsweise Mindestdauer einplanen.
- Messwert, Einheit, Graph und Zustandswechsel mit kontrollierten Testdaten validieren.
Kapitel 8: Linux-EndPoints konfigurieren
Inhaltsverzeichnis
- Installation und Dienstbetrieb
- Lokale Module, Plugins und Inventar
- Übertragung, Fernkonfiguration und Fehleranalyse
Linux-EndPoints erfassen lokale Systemdaten, führen Prüfskripte aus und übertragen XML-Daten an den Server. Die Konfiguration wird modular aufgebaut, damit Standardmodule, individuelle Plugins und Inventardaten getrennt gepflegt werden können.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- EndPoint-Paket installieren, Serveradresse, Agentenname, Intervall und Übertragungsweg konfigurieren.
- Dienst starten und anhand lokaler Protokolle sowie eingehender XML-Daten den ersten Kontakt prüfen.
- CPU-, Speicher-, Dateisystem- und Prozessmodule anlegen und Grenzwerte aus der Betriebsanforderung ableiten.
- Ein lokales Plugin mit definiertem Rückgabewert, Zeitlimit und Fehlerbehandlung integrieren.
- Fernkonfiguration oder Richtlinienzuordnung aktivieren und eine kontrollierte Konfigurationsänderung verteilen.
Kapitel 9: Windows-EndPoints konfigurieren
Inhaltsverzeichnis
- Installation als Dienst
- System-, Dienst- und Ereignisprüfungen
- WMI, Skripte und Protokollanalyse
Windows-EndPoints verbinden lokale Leistungsdaten, Dienstzustände, Ereignisprotokolle und Skripte. Besonderes Gewicht liegt auf Dienstkonto, Berechtigungen, Pfaden und der reproduzierbaren Verteilung von Konfigurationsänderungen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- EndPoint installieren, Dienstkonto und Startart prüfen sowie Serververbindung und Agentenalias konfigurieren.
- Module für CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger, Dienste und ausgewählte Prozesse einrichten.
- Eine Ereignisprotokoll- oder PowerShell-Prüfung mit klarer Ausgabe und Fehlercode integrieren.
- WMI-basierte Daten mit lokal erfassten Daten vergleichen und Berechtigungsfehler gezielt unterscheiden.
- Dienstneustart, Konfigurationsübernahme und Dateneingang anhand eines dokumentierten Testfalls kontrollieren.
Kapitel 10: Entfernte Netzwerk- und Dienstprüfungen
Inhaltsverzeichnis
- ICMP-, TCP- und Dienstprüfungen
- Remote-Plugins und Zeitlimits
- Abhängigkeiten und Fehlersignaturen
Entfernte Prüfungen überwachen Systeme ohne lokalen EndPoint oder ergänzen die Außensicht auf Dienste. Zieladresse, Port, Zeitlimit, Wiederholungen und Abhängigkeiten werden so festgelegt, dass Netzwerkfehler und Anwendungsfehler unterscheidbar bleiben.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Erreichbarkeit und Antwortzeit mit einer ICMP-Prüfung erfassen und passende Zeitlimits definieren.
- TCP-Port oder Dienstantwort mit einer Remote-Prüfung testen und erwartete Rückgabewerte festlegen.
- Für komplexere Prüfungen ein Remote-Plugin mit Makros, Argumenten und kontrolliertem Zeitlimit konfigurieren.
- Abhängigkeiten zwischen Host-Erreichbarkeit und Dienstmodulen definieren, um Folgealarme zu reduzieren.
- Paketverlust, DNS-Fehler, Timeout und fachlich falsche Antwort getrennt simulieren und auswerten.
Kapitel 11: SNMP-Polling, MIBs und Traps
Inhaltsverzeichnis
- SNMP-Versionen, Zugangsdaten und OIDs
- Zähler, Schnittstellen und MIB-Verarbeitung
- Trap-Empfang, Filter und Alarmierung
SNMP verbindet periodisches Polling mit asynchronen Traps. Zähler müssen als Änderungsraten interpretiert werden; MIBs erleichtern die Lesbarkeit, ersetzen aber nicht die fachliche Prüfung von OID, Einheit und Überlaufverhalten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- SNMP-Erreichbarkeit, Version, Community oder Zugangsdaten sowie erlaubte Quelladressen prüfen.
- Mit Browser oder Abfragewerkzeug geeignete OIDs identifizieren und Datentyp sowie Einheit dokumentieren.
- Module für Statuswerte, Gauge-Werte und Counter-Werte mit korrekter Behandlung der Änderungsrate anlegen.
- MIBs einbinden und Schnittstellen über Assistenten beziehungsweise Komponenten strukturiert erfassen.
- Test-Trap senden, Empfangsprotokoll prüfen und Filter, Schweregrad sowie Alarmaktion validieren.
Kapitel 12: Alarmvorlagen, Aktionen und Eskalationen
Inhaltsverzeichnis
- Vorlagen, Bedingungen und Zeitfenster
- Aktionen, Eskalationsstufen und Wiederherstellung
- Unterdrückung, Wartung und Funktionstest
Das Alarmsystem trennt Auslösebedingung, wiederverwendbare Vorlage und konkrete Aktion. Eskalationen werden zeitlich und organisatorisch so aufgebaut, dass Meldungen weder zu früh vervielfacht noch bei anhaltenden Störungen vergessen werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Meldeziel, Priorität, Reaktionszeit und erforderliche Eskalationsstufen aus dem Betriebsprozess ableiten.
- Alarmvorlage mit Auslösebedingung, Mindestdauer, Wiederholungslogik, Zeitfenster und Wiederherstellung definieren.
- Aktionen mit Empfänger, Inhalt, Makros und Ausführungsreihenfolge konfigurieren.
- Vorlage einem Testmodul zuweisen und Warnung, Kritischzustand, anhaltende Störung sowie Erholung simulieren.
- Dubletten, Wartungsfenster, deaktivierte Agenten und fehlgeschlagene Aktionen anhand der Ereignisse kontrollieren.
Kapitel 13: Ereignismanagement und Reaktionsabläufe
Inhaltsverzeichnis
- Ereignisarten, Schweregrade und Filter
- Bestätigung, Kommentare und benutzerdefinierte Antworten
- Wartungsfenster und Nachvollziehbarkeit
Ereignisse bilden die operative Historie von Zustandsänderungen, Alarmen und Systemaktionen. Eine belastbare Bearbeitung benötigt eindeutige Filter, geregelte Bestätigung, dokumentierte Maßnahmen und einen sauberen Umgang mit geplanten Wartungen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ereignisansicht nach Zeit, Schweregrad, Gruppe, Agent und Bearbeitungsstatus eingrenzen.
- Technische Ursache anhand verknüpfter Module, Messwerte und vorheriger Ereignisse verifizieren.
- Ereignis bestätigen, Verantwortlichkeit und Maßnahme dokumentieren und bei Bedarf eine definierte Antwort ausführen.
- Für geplante Arbeiten ein Wartungsfenster einrichten und die Unterdrückung unerwünschter Meldungen kontrollieren.
- Nach Abschluss prüfen, ob Normalisierung, Alarmwiederherstellung und Ereignisabschluss vollständig protokolliert wurden.
Kapitel 14: Dashboards und operative Übersichten
Inhaltsverzeichnis
- Zielgruppen und Kennzahlen
- Widgets, Filter und Zeitbereiche
- Freigabe, Berechtigungen und Qualitätsprüfung
Dashboards verdichten Monitoringdaten für Betrieb, Technikleitung oder Serviceverantwortung. Auswahl und Anordnung der Widgets folgen einer konkreten Entscheidungsfrage; dekorative, aber nicht handlungsrelevante Anzeigen werden vermieden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Zielgruppe, Entscheidungssituation und maximal benötigte Kennzahlen für das Dashboard festlegen.
- Geeignete Widgets für Status, Graphen, Ereignisse, Services und Verfügbarkeit auswählen.
- Gruppen-, Agenten- und Zeitfilter konsistent setzen und automatische Aktualisierung abstimmen.
- Layout für große Anzeige, Arbeitsplatz und Druckansicht testen und unklare Elemente reduzieren.
- Freigabegruppe, Leserechte und Pflegeverantwortung festlegen und mit einem eingeschränkten Konto prüfen.
Kapitel 15: Berichte und planbare Auswertungen
Inhaltsverzeichnis
- Berichtsvorlagen und Zeiträume
- Module, Ereignisse, Inventar und SLA
- Zeitplanung, Verteilung und Berechtigungen
Berichte kombinieren technische und serviceorientierte Daten über definierte Zeiträume. Aussagekräftige Berichte dokumentieren Datenbasis, Aggregation und Zeitraum und werden vor der automatischen Verteilung mit Testdaten geprüft.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Berichtszweck, Empfängerkreis, Zeitraum und erforderliche Detailtiefe festlegen.
- Bericht anlegen und Elemente für Verfügbarkeit, Graphen, Ereignisse, Alarme, Inventar oder Services ergänzen.
- Filter und Aggregation so einstellen, dass Wartungszeiten und fehlende Daten korrekt behandelt werden.
- Vorschau und Export auf Vollständigkeit, Seitenumbrüche, Zeitzone und Zahlenformat prüfen.
- Zeitplanung, Empfänger, Berechtigungen und Pflegeverantwortung konfigurieren und einen Probelauf auswerten.
Kapitel 16: Service- und SLA-Monitoring
Inhaltsverzeichnis
- Servicebäume und Abhängigkeiten
- Gewichte, Schwellwerte und Statuslogik
- SLA-Auswertung und Wartungszeiten
Service-Monitoring verbindet technische Module zu fachlichen Diensten. Gewichte, Abhängigkeiten und Schwellenwerte müssen die tatsächliche Auswirkung abbilden; andernfalls erzeugt der Servicezustand eine scheinbar präzise, aber falsche Aussage.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Serviceumfang, Nutzerwirkung und kritische technische Komponenten gemeinsam mit dem Serviceverantwortlichen erfassen.
- Servicebaum mit Komponenten, Unterservices und klar benannten Abhängigkeiten modellieren.
- Gewichte und Warn- beziehungsweise Kritischschwellen anhand realistischer Ausfallszenarien festlegen.
- Teilausfall, Komplettausfall und geplante Wartung simulieren und resultierenden Servicezustand prüfen.
- SLA-Auswertung für einen definierten Zeitraum erstellen und Abweichungen bis zum verursachenden Modul zurückverfolgen.
Kapitel 17: Backup und Wiederherstellung
Inhaltsverzeichnis
- Sicherungsumfang und Aufbewahrung
- Datenbank, Konfiguration und Anhänge
- Wiederherstellungstest und Freigabe
Eine vollständige Sicherung umfasst Datenbank, Server- und Konsolenkonfigurationen, Plugins, Sammlungen und weitere betriebsrelevante Dateien. Der Wert der Sicherung wird durch einen dokumentierten Wiederherstellungstest nachgewiesen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Sicherungsobjekte, Frequenz, Aufbewahrung, Verschlüsselung und Verantwortlichkeit festlegen.
- Datenbankkonsistenz und Speicherplatz vor der Sicherung prüfen und Konfigurationsdateien versioniert erfassen.
- Sicherung erstellen und Vollständigkeit, Prüfsumme sowie Zugriffsschutz kontrollieren.
- Wiederherstellung in einer isolierten Testumgebung mit definierter Reihenfolge durchführen.
- Anmeldung, Serverstatus, Agentendaten, Berichte, Plugins und Alarmkonfiguration anhand einer Abnahmeliste prüfen.
Kapitel 18: Praxislabor und Betriebscheck
Inhaltsverzeichnis
- Planung und Abnahmekriterien
- Umsetzung im Laborsystem
- Störungs- und Wiederholungstests
- Betriebscheck und Dokumentation
Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
- Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
- Eine vollständige Umgebung wird geplant, aufgebaut, betrieben, gestört, ausgewertet und aus einer Sicherung wiederhergestellt.
- Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
- Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Administratoren und Betriebsteams, die Pandora FMS innerhalb einer Woche von Grund auf produktionsnah beherrschen müssen. |
| Voraussetzungen: | Solide Linux-, Windows- und Netzwerkkenntnisse; Grundlagen relationaler Datenbanken. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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