Der Kurs behandelt die kontrollierte Erweiterung der Plattform. Eigene Messwerte, API-Aufrufe und externe Datenflüsse werden so umgesetzt, dass Sicherheit, Zeitlimits, Rückgabewerte und Betriebsüberwachung von Anfang an berücksichtigt sind.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1: Seminarprofil
- Kapitel 2: Externe API sicher verwenden
- Kapitel 3: Plugins und eigene Prüfskripte entwickeln
- Kapitel 4: Komponenten, Vorlagen, Sammlungen und Massenoperationen
- Kapitel 5: Externe Integrationen und Datenaustausch
- Kapitel 6: Systematische Fehleranalyse
- Kapitel 7: Hardening, Verschlüsselung und Audit
- Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck
Kapitel 1: Seminarprofil
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Praxisrahmen
- Systembezug
Zielsetzung: Eigene Prüfungen und Automationen werden über API, Agenten- beziehungsweise Server-Plugins und sichere Integrationsmuster umgesetzt.
Zielgruppe: Monitoring-Administratoren, Automationsentwickler, DevOps-Teams und technische Integrationsverantwortliche.
Voraussetzungen: Sichere Grundlagen in Skriptsprachen, HTTP, JSON und Linux; Grundkenntnisse der Pandora-FMS-Objekte.
Praxisrahmen: Entwicklung eines Plugins und eines API-gestützten Ablaufs mit Fehlerbehandlung, Wiederholschutz und Eigenmonitoring.
Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.
Kapitel 2: Externe API sicher verwenden
Inhaltsverzeichnis
- Authentifizierung, Parameter und Rückgabeformate
- Lese- und Schreiboperationen
- Fehlerbehandlung, Protokollierung und Schutz
Die externe API ermöglicht automatisierte Abfragen und Änderungen. Automatisierung wird mit technischen Konten, minimalen Rechten, überprüften Rückgabewerten und idempotenten Abläufen aufgebaut, damit Wiederholungen keine unerwünschten Doppeländerungen erzeugen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Technisches Konto, API-Zugriff und erlaubte Quelladressen nach dem Minimalprinzip konfigurieren.
- Einfache Leseoperation ausführen und Rückgabeformat, Zeichensatz und Fehlerstatus prüfen.
- Schreiboperation für ein Testobjekt mit eindeutiger Kennung und vorheriger Existenzprüfung erstellen.
- Zeitüberschreitung, Authentifizierungsfehler und fachlich leere Antwort getrennt behandeln und protokollieren.
- Skript mit Wiederholschutz, Geheimnisverwaltung und aussagekräftigem Abschlussstatus in einen kontrollierten Ablauf überführen.
Kapitel 3: Plugins und eigene Prüfskripte entwickeln
Inhaltsverzeichnis
- Agenten- und Server-Plugins
- Parameter, Makros und Rückgabewerte
- Zeitlimits, Sicherheit und Paketierung
Plugins erweitern Pandora FMS um individuelle Datenquellen. Ein belastbares Plugin liefert genau definierte Werte, behandelt Fehler explizit, begrenzt Laufzeit und Rechte und lässt sich mit klaren Parametern auf mehreren Systemen wiederverwenden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Messziel, Eingabeparameter, erwarteten Datentyp und Fehlerfälle schriftlich spezifizieren.
- Skript zunächst unabhängig von Pandora FMS ausführen und Ausgabe sowie Rückgabecode stabilisieren.
- Plugin mit Makros, Zeitlimit, Arbeitsverzeichnis und minimalen Berechtigungen integrieren.
- Normalfall, fehlende Daten, ungültige Zugangsdaten und Zeitüberschreitung gezielt testen.
- Version, Abhängigkeiten, Beispielkonfiguration und Verteilungsweg über Sammlung oder Richtlinie dokumentieren.
Kapitel 4: Komponenten, Vorlagen, Sammlungen und Massenoperationen
Inhaltsverzeichnis
- Wiederverwendbare Komponenten
- Dateisammlungen und Verteilung
- Massenänderungen mit Kontrollverfahren
Komponenten und Vorlagen beschleunigen die Anlage gleichartiger Module; Sammlungen verteilen benötigte Dateien. Massenoperationen werden nur mit klarer Zielmenge, Vorschau, Pilotierung und dokumentierter Rücknahme eingesetzt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Wiederkehrende Modulparameter identifizieren und als lokale oder Netzwerkkomponente standardisieren.
- Komponenten in einer Vorlage gruppieren und an einem Testagenten anwenden.
- Dateisammlung mit Skripten oder Konfigurationsdateien anlegen, synchronisieren und Prüfsumme kontrollieren.
- Zielmenge einer Massenoperation über Gruppe, Betriebssystem oder Agentenliste eindeutig bestimmen.
- Änderung zunächst auf Pilotobjekten ausführen, Ergebnis prüfen und erst danach auf die Gesamtmenge erweitern.
Kapitel 5: Externe Integrationen und Datenaustausch
Inhaltsverzeichnis
- Integrationsmuster und Datenrichtung
- Zugangsdaten, Mapping und Zeitbezug
- Überwachung der Integration
Integrationen verbinden Monitoring mit Kommunikations-, Automations- oder Verwaltungssystemen. Vor der Umsetzung werden Datenverantwortung, Richtung, eindeutige Schlüssel, Zeitzone und Verhalten bei Wiederholung oder Ausfall verbindlich festgelegt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Quell- und Zielsystem, auslösendes Ereignis, benötigte Felder und Verantwortlichkeit in einem Datenflussdiagramm erfassen.
- Technische Zugangsdaten sicher hinterlegen und Verbindung mit minimalem Testdatensatz prüfen.
- Feldmapping, Schweregrade, Zeitstempel und eindeutige Objektkennungen definieren.
- Normalfall, Dublette, Zeitüberschreitung und nicht erreichbares Zielsystem testen.
- Eigenes Monitoring für Warteschlange, Fehlerrate und letzten erfolgreichen Austausch einrichten.
Kapitel 6: Systematische Fehleranalyse
Inhaltsverzeichnis
- Fehlerbild und Zeitbezug
- Server-, Agenten- und Kommunikationsprotokolle
- Eingrenzung, Korrektur und Nachweis
Troubleshooting folgt einer festen Kette aus Fehlerbild, Zeitpunkt, betroffenen Komponenten und kontrollierter Hypothese. Änderungen ohne Messpunkt werden vermieden; jede Korrektur wird durch einen reproduzierbaren Test und die Rückkehr normaler Daten bestätigt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Fehlerbild mit Zeitpunkt, betroffenen Agenten oder Modulen, letzter Änderung und erwarteter Funktion dokumentieren.
- Serverstatus, Warteschlangen, Agentenprotokolle, Übertragungsprotokolle und Datenbankzustand zeitlich korreliert prüfen.
- Fehler auf Quelle, Transport, Verarbeitung, Speicherung oder Darstellung eingrenzen.
- Nur eine überprüfbare Korrektur gleichzeitig durchführen und vorherigen Zustand sichern.
- Erfolg anhand Dateneingang, Zustandswechsel und Protokollen bestätigen und Ursache sowie Prävention dokumentieren.
Kapitel 7: Hardening, Verschlüsselung und Audit
Inhaltsverzeichnis
- Angriffsfläche und Systemkonten
- Verschlüsselte Kommunikation und Geheimnisse
- ACL, Protokollierung und regelmäßige Prüfung
Hardening reduziert unnötige Dienste, Rechte und offene Schnittstellen. Technische Maßnahmen werden durch nachvollziehbare Zugriffsregeln, geschützte Geheimnisse, verschlüsselte Transportwege und regelmäßige Prüfungen ergänzt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Server, Konsole, Datenbank, EndPoints und Integrationsschnittstellen in einer Angriffsflächenanalyse erfassen.
- Nicht benötigte Dienste, Standardkonten und offene Netzwerkpfade identifizieren und kontrolliert reduzieren.
- TLS, Zertifikatsprüfung und geschützte Übertragung für relevante Kommunikationswege konfigurieren.
- Technische Konten, Zugangsdatenablage, Kennwortrichtlinien und Rollen nach dem Minimalprinzip prüfen.
- Auditprotokoll, Anmeldefehler und Konfigurationsänderungen regelmäßig auswerten und Nachweisroutine dokumentieren.
Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck
Inhaltsverzeichnis
- Planung und Abnahmekriterien
- Umsetzung im Laborsystem
- Störungs- und Wiederholungstests
- Betriebscheck und Dokumentation
Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
- Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
- Ein eigenes Prüfskript wird paketiert, verteilt und über eine API-gestützte Integration inklusive Fehlerüberwachung weiterverarbeitet.
- Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
- Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Monitoring-Administratoren, Automationsentwickler, DevOps-Teams und technische Integrationsverantwortliche. |
| Voraussetzungen: | Sichere Grundlagen in Skriptsprachen, HTTP, JSON und Linux; Grundkenntnisse der Pandora-FMS-Objekte. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
