Dieses Seminar behandelt die betriebsfähige Administration einer BIC-Process-Design-Umgebung. Im Mittelpunkt stehen Benutzerrollen, Benutzergruppen, Repository-Zugriffe, Geltungsbereiche, Zugriffsbeschränkungen und zentrale Mandanteneinstellungen. Die Konfiguration wird nicht isoliert, sondern als kontrollierbares Betriebsmodell mit nachvollziehbaren Zuständigkeiten aufgebaut.
Inhaltsübersicht
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Arbeitsweise
- Module
- Administrationsmodell und Rollenarchitektur
- Benutzer anlegen, ändern und kontrollieren
- Benutzergruppen und organisatorische Zuordnung
- Repositories, Zugriffsbeschränkungen und Geltungsbereiche
- Zentrale Mandanteneinstellungen
- Betrieb, Kontrolle und Änderungsverfahren
Seminarprofil
Die Schulung verbindet Systemadministration mit fachlicher Governance. Alle Einstellungen werden an einem durchgängigen Mandantenkonzept erarbeitet, geprüft und in einer administrativen Betriebsdokumentation festgehalten.
Zielgruppe
BIC-Administratoren, Plattformverantwortliche, BPM-Coaches, IT-Betrieb, Informationssicherheit und zentrale Prozessmanagement-Teams.
Voraussetzungen
Sicherer Umgang mit webbasierten Geschäftsanwendungen; Grundkenntnisse des Prozessmanagements sind hilfreich. Administrationsrechte in einer Übungsumgebung werden benötigt.
Lernziele
- Benutzer den Rollen Reader, Reviewer, Author, Editor und Administrator sachgerecht zuordnen.
- Benutzergruppen und organisatorische Zuständigkeiten konsistent strukturieren.
- Repositories, Diagramme und Objekte mit passenden Zugriffsbeschränkungen absichern.
- Geltungsbereiche, Suchfacetten, Sprachen, Archiv- und Workflow-Einstellungen zentral konfigurieren.
- Administrative Änderungen kontrolliert testen, dokumentieren und in den Regelbetrieb überführen.
- Ein tragfähiges Rollen- und Berechtigungskonzept für den Mandanten erstellen.
Seminarinhalte
Modul 1: Administrationsmodell und Rollenarchitektur
Zu Beginn wird aus fachlichen Verantwortungen ein belastbares Rollenmodell abgeleitet.
- Schritt 1: Fachliche Tätigkeiten wie Lesen, Prüfen, Modellieren, Katalogpflege und Administration werden getrennt erfasst.
- Schritt 2: Die fünf Process-Design-Rollen werden den Tätigkeiten und Arbeitsbereichen zugeordnet.
- Schritt 3: Kritische Kombinationen und unnötige Vollberechtigungen werden markiert.
- Schritt 4: Das Ergebnis wird als Rollenmatrix mit Freigabeverantwortung dokumentiert.
Modul 2: Benutzer anlegen, ändern und kontrollieren
Die vollständige Benutzerverwaltung wird anhand eines standardisierten Onboarding- und Offboarding-Verfahrens aufgebaut.
- Schritt 1: Pflichtangaben, Sprache und Rolle werden für neue Konten festgelegt.
- Schritt 2: Konten werden angelegt und anhand eines Kontrollschemas geprüft.
- Schritt 3: Rollenänderungen, Kennwortzurücksetzung und SSO-Kennzeichnung werden eingeordnet.
- Schritt 4: Austritte und Funktionswechsel werden mit einer nachvollziehbaren Sperr- und Löschfolge bearbeitet.
Modul 3: Benutzergruppen und organisatorische Zuordnung
Gruppen reduzieren Einzelpflege und schaffen wiederverwendbare Verantwortungsstrukturen.
- Schritt 1: Benutzergruppen werden nach Fachbereich, Standort oder Governance-Aufgabe geplant.
- Schritt 2: Mitglieder werden aufgenommen, geprüft und bei Bedarf entfernt.
- Schritt 3: Gruppen werden mit organisatorischen Einheiten und Verantwortungsattributen abgestimmt.
- Schritt 4: Namenskonventionen und Verantwortliche für die Gruppenpflege werden verbindlich festgelegt.
Modul 4: Repositories, Zugriffsbeschränkungen und Geltungsbereiche
Die Sichtbarkeit von Inhalten wird auf Repository-, Diagramm- und Objektebene differenziert gestaltet.
- Schritt 1: Repository-Grenzen werden nach Organisation, Vertraulichkeit und Lebenszyklus festgelegt.
- Schritt 2: Zugriffsgruppen werden den geschützten Bereichen zugeordnet.
- Schritt 3: Geltungsbereiche für Benachrichtigungen, Verantwortungen und Veröffentlichungen werden definiert.
- Schritt 4: Ein Test mit mehreren Rollen prüft, welche Inhalte tatsächlich sichtbar und bearbeitbar sind.
Modul 5: Zentrale Mandanteneinstellungen
Zentrale Einstellungen werden so eingerichtet, dass alle Benutzer mit einheitlichen Vorgaben arbeiten.
- Schritt 1: Relevante Inhaltssprachen und Standards für die Benutzeroberfläche werden festgelegt.
- Schritt 2: Suchattribute und Katalogfacetten werden für typische Rechercheaufgaben ausgewählt.
- Schritt 3: Archivparameter, Erinnerungen und Wiedervorlagen werden an das Governance-Modell angepasst.
- Schritt 4: CI-Einstellungen, Startdiagramm und Standardfavoriten werden kontrolliert konfiguriert.
Modul 6: Betrieb, Kontrolle und Änderungsverfahren
Zum Abschluss entsteht ein wiederholbares Verfahren für administrative Änderungen.
- Schritt 1: Änderungsanträge werden nach Risiko, Zuständigkeit und Testbedarf klassifiziert.
- Schritt 2: Konfigurationen werden zunächst in einer kontrollierten Umgebung geprüft.
- Schritt 3: Abnahme, Produktivsetzung und Rückfalloption werden dokumentiert.
- Schritt 4: Regelmäßige Kontrollen für Konten, Rollen, Gruppen und geschützte Inhalte werden terminiert.
Praxisübungen
- Aufbau einer Rollenmatrix für ein Unternehmen mit Prozessmanagement, Fachbereichen und externen Prüfern.
- Einrichtung eines geschützten Repositories einschließlich Testkonten für unterschiedliche Rollen.
- Erstellung einer administrativen Checkliste für Onboarding, Rollenwechsel und Offboarding.
Arbeitsweise
Fachvortrag, Live-Konfiguration, Rollen- und Zugriffstests, administratives Fallbeispiel, Checklistenarbeit und dokumentierte Systemübungen.
Fachbereichsleitung / Trainerleitung / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | BIC-Administratoren, Plattformverantwortliche, BPM-Coaches, IT-Betrieb, Informationssicherheit und zentrale Prozessmanagement-Teams. |
| Voraussetzungen: | Sicherer Umgang mit webbasierten Geschäftsanwendungen; Grundkenntnisse des Prozessmanagements sind hilfreich. Administrationsrechte in einer Übungsumgebung werden benötigt. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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